Werkstudent Sales Development (w/m/d)
CTG Consulting ist eine Unternehmens- und Personalberatung. Wir entwickeln die Champions von heute und morgen. Mit über...
Sales Development Representatives sprechen potenzielle Geschäftskunden per Telefon, E-Mail und LinkedIn an, prüfen deren Bedarf und vereinbaren qualifizierte Termine für den Vertrieb. Der Beruf ist vor allem in Software- und IT-Unternehmen verbreitet und gilt dort als Einstieg in den B2B-Vertrieb.
Die Kernarbeit aus Telefonaten, E-Mails, LinkedIn-Nachrichten, Recherche und CRM-Pflege lässt sich technisch vollständig von zu Hause erledigen, weil Kundengespräche ohnehin aus der Ferne stattfinden. In Software- und IT-Unternehmen ist hybrides Arbeiten mit zwei bis drei Bürotagen pro Woche verbreitet, ganz von zu Hause arbeiten SDR nur in einem Teil der Stellen, häufiger bei international verteilten Firmen. Manche Arbeitgeber legen bewusst Wert auf einen gemeinsamen Vertriebsraum, weil sie Coaching, Mithören und Teamdynamik für wichtig halten, und verlangen gerade in der Einarbeitung tägliche Anwesenheit. Außerhalb der IT-Branche ist Homeoffice in dieser Rolle seltener; wie verbreitet es dort genau ist, lässt sich kaum verlässlich einschätzen. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen ruhigen Platz für Telefonate, ein gutes Headset und stabiles Internet und muss zu festen Zeiten erreichbar sein, da Anrufblöcke und Teamrunden meist fest eingeplant sind. Die Selbstdisziplin fällt zu Hause schwerer ins Gewicht, weil Ablehnung allein verarbeitet wird und Kollegen nicht spontan helfen können.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.800 € | 3.400 € | 4.200 € | 40.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.500 € | 4.200 € | 5.200 € | 50.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.500 € | 5.500 € | 7.000 € | 66.000 € |
Einen Tarifvertrag gibt es in dieser Rolle in der Regel nicht; die Werte beziehen sich auf das Fixgehalt, zu dem meist eine erfolgsabhängige Provision von etwa 20 bis 40 Prozent der Zielvergütung kommt. Am stärksten hängt das Gehalt von Branche und Unternehmensgröße ab – etablierte internationale Softwarefirmen zahlen deutlich mehr als kleine Agenturen –, daneben von Sprachkenntnissen und dem Standort des Arbeitgebers.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Sales Development ist die erste Stufe im B2B-Vertrieb. Sales Development Representatives, kurz SDR, oft auch Business Development Representatives genannt, suchen Unternehmen und Ansprechpartner, die zum Produkt passen könnten, und nehmen den ersten Kontakt auf. Das geschieht über Kaltakquise am Telefon, personalisierte E-Mail-Sequenzen und Nachrichten auf LinkedIn. Ein Teil der Arbeit betrifft eingehende Anfragen: Wer ein Whitepaper heruntergeladen oder eine Demo angefragt hat, wird zeitnah kontaktiert und eingeschätzt. Im Gespräch klären SDR, ob Bedarf, Budget und Entscheidungsbefugnis vorhanden sind. Passt das, vereinbaren sie einen Termin und übergeben den Kontakt an Account Executives, die das eigentliche Verkaufsgespräch führen und den Vertrag abschließen. Dazwischen liegt viel Recherche, das Pflegen von Kontakten und Gesprächsnotizen im CRM-System, etwa Salesforce oder HubSpot, und die Abstimmung mit Marketing und Vertrieb. Gemessen wird die Arbeit an Kennzahlen: Anzahl der Anrufe und E-Mails, erreichte Gespräche, vereinbarte und tatsächlich stattgefundene Termine.
Eine geregelte Ausbildung gibt es nicht. Viele kommen nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften, Kommunikation oder einer Geisteswissenschaft in den Beruf, andere nach einer kaufmännischen Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement oder im Groß- und Außenhandel. Auch Quereinsteiger aus Gastronomie, Einzelhandel, Callcenter oder Kundenservice werden häufig eingestellt, weil Gesprächsführung und Belastbarkeit stärker zählen als ein bestimmter Abschluss. Die Einarbeitung findet im Unternehmen statt: Produktschulungen, Gesprächsleitfäden, Rollenspiele und Mitlaufen bei erfahrenen Kollegen. Gute Englischkenntnisse werden in internationalen Softwarefirmen fast immer verlangt, für Märkte außerhalb des deutschsprachigen Raums oft eine weitere Sprache.
Der Alltag besteht zu großen Teilen aus Ablehnung. Die meisten Anrufe werden nicht angenommen, viele Gespräche enden nach wenigen Sätzen, und E-Mails bleiben unbeantwortet. Wer das persönlich nimmt, hält nicht lange durch. Hinzu kommt der Druck durch Monats- und Quartalsziele, an denen ein spürbarer Teil der Vergütung hängt. Die Aktivität ist transparent, oft in Dashboards für das ganze Team sichtbar. Die Arbeit ist repetitiv: Recherchieren, Anrufen, Nachfassen, Dokumentieren wiederholt sich täglich. Die Arbeitszeiten liegen meist im üblichen Bürorahmen, bei internationalen Märkten können sich Telefonzeiten verschieben. Die Fluktuation ist hoch, teils weil Menschen nach ein bis zwei Jahren befördert werden, teils weil sie den Druck nicht dauerhaft tragen wollen.
In der Software- und IT-Branche ist die Rolle fest etabliert, die Nachfrage hängt aber stark von der Konjunktur und der Finanzierungslage junger Unternehmen ab. In Sparphasen gehören SDR-Teams zu den ersten, die verkleinert werden. Zugleich verändern Automatisierung und KI-gestützte Werkzeuge die Recherche und das Schreiben von Erstnachrichten, sodass Gesprächsqualität wichtiger wird als reines Volumen. Der übliche Entwicklungsweg führt nach ein bis zwei Jahren zum Account Executive, in die Kundenbetreuung als Account Manager oder Customer Success Manager, oder innerhalb des Sales Development zum Senior SDR und Teamleiter. Auch ein Wechsel ins Marketing, in die Vertriebsplanung oder ins Revenue Operations ist möglich.
Eine geregelte Ausbildung gibt es nicht; der Einstieg erfolgt meist nach einem Bachelorstudium von drei Jahren, einer dreijährigen kaufmännischen Ausbildung oder als Quereinstieg mit Vertriebs- oder Kundenkontakterfahrung. Die fachliche Qualifizierung geschieht in einer Einarbeitung von einigen Wochen bis drei Monaten im Unternehmen.
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Account Executives verkaufen erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen, häufig Software und IT-Lösungen, an Geschäftskunden. Sie führen Interessenten von der ersten Bedarfsanalyse bis zum unterschriebenen Vertrag und werden an ihren Abschlüssen gemessen.
Business Development Manager erschließen für ihr Unternehmen neue Kunden, Märkte und Partnerschaften. Sie analysieren Chancen, knüpfen Kontakte und führen Verhandlungen bis zum Vertragsabschluss.
Customer Success Manager betreuen Geschäftskunden nach dem Vertragsabschluss, meist bei Software- und SaaS-Anbietern. Sie sorgen dafür, dass Kunden ein Produkt tatsächlich nutzen, Verträge verlängern und im besten Fall ausbauen.
Inside Sales Manager verkaufen Produkte und Dienstleistungen an Geschäftskunden per Telefon, Videocall und E-Mail, ohne die Kunden vor Ort zu besuchen. In der Telekommunikation geht es meist um Festnetz- und Mobilfunkverträge, Glasfaseranschlüsse und Cloud-Telefonie für Unternehmen.
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