(Senior) Inside Sales Manager (m/w/d)
Die KATHREIN Solutions GmbH entwickelt und fertigt Systeme zur automatischen Identifikation. Unser Portfolio umfasst RAI...
Inside Sales Manager verkaufen Produkte und Dienstleistungen an Geschäftskunden per Telefon, Videocall und E-Mail, ohne die Kunden vor Ort zu besuchen. In der Telekommunikation geht es meist um Festnetz- und Mobilfunkverträge, Glasfaseranschlüsse und Cloud-Telefonie für Unternehmen.
Da Inside Sales ohnehin über Telefon, Videocall und E-Mail läuft, lassen sich die Kerntätigkeiten wie Kundengespräche, Angebotserstellung und CRM-Pflege technisch gut von zu Hause erledigen. In vielen Unternehmen ist Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche üblich, während Stellen, die ganz von zu Hause ausgeübt werden, deutlich seltener sind und häufig erst nach einer Einarbeitung im Büro gewährt werden. In stark durchgetakteten Vertriebsteams, die eher einem Callcenter ähneln, wird oft Anwesenheit verlangt, weil Teamleiter Gespräche mithören, Schulungen am Platz stattfinden und Teambesprechungen und Verkaufswettbewerbe vor Ort laufen. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen ruhigen, abgetrennten Arbeitsplatz ohne Hintergrundgeräusche, eine stabile Internetverbindung und muss Kundendaten und Vertragsunterlagen nach Datenschutzvorgaben vor Mitbewohnern schützen. Erreichbarkeit während der Geschäftszeiten und die Kontrolle über Kennzahlen im CRM gehören auch im Homeoffice dazu, sodass die Arbeit dort selten freier eingeteilt werden kann als im Büro.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.700 € | 3.200 € | 3.900 € | 38.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.400 € | 4.100 € | 5.200 € | 49.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.300 € | 5.300 € | 7.000 € | 63.600 € |
Die Werte beziehen sich auf das Fixgehalt; ein variabler Anteil aus Provisionen oder Zielprämien kommt in den meisten Stellen hinzu und kann das Jahreseinkommen deutlich erhöhen oder bei verfehlten Zielen niedrig ausfallen. Tarifbindung ist selten, bei großen Netzbetreibern gelten teils Haustarifverträge, Vertriebsstellen werden aber oft außertariflich vergütet, und Vertriebspartner sowie Outsourcing-Dienstleister zahlen meist weniger als die Anbieter selbst.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Inside Sales Manager arbeiten im Vertrieb, aber nicht im Außendienst: Sie gewinnen und betreuen Geschäftskunden aus der Distanz. Der Arbeitstag besteht zu einem großen Teil aus Telefonaten und Videogesprächen. Sie rufen Interessenten an, die über Marketingaktionen oder Anfragen auf der Website hereingekommen sind, klären den Bedarf, erstellen Angebote und verhandeln Konditionen. In der Telekommunikation heißt das zum Beispiel, einem Handwerksbetrieb einen Glasfaseranschluss mit Telefonanlage aus der Cloud zu verkaufen oder einem Mittelständler einen Rahmenvertrag für zwanzig Diensthandys anzubieten. Bestehende Kunden werden auf Vertragsverlängerungen, Tarifwechsel und Zusatzprodukte angesprochen. Jeder Kontakt wird im CRM-System dokumentiert, die Verkaufschancen werden gepflegt und regelmäßig mit der Vertriebsleitung durchgesprochen. Je nach Unternehmen liegt der Schwerpunkt eher auf Neukundengewinnung mit vielen Kaltakquise-Anrufen oder auf der Betreuung eines festen Kundenstamms.
Ein vorgeschriebener Weg existiert nicht. Häufig kommen Bewerber mit einer kaufmännischen Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement, im Groß- und Außenhandel oder für Dialogmarketing. Andere haben Betriebswirtschaft, Wirtschaftskommunikation oder ein verwandtes Fach studiert. Der Quereinstieg ist verbreitet, besonders aus dem Kundenservice, dem Callcenter oder dem Einzelhandel. Telekommunikationsanbieter schulen neue Mitarbeiter in der Regel selbst in Produkten, Tarifen und Gesprächstechnik. Technisches Grundverständnis für Netze, Bandbreiten und Telefonanlagen erleichtert den Einstieg, wird aber selten vorausgesetzt.
Der Beruf ist an Zahlen gebunden. Die meisten Arbeitgeber geben Ziele für Anrufe, Termine, Abschlüsse und Umsatz vor und werten sie wöchentlich oder monatlich aus. Wer die Ziele verfehlt, spürt das im variablen Gehaltsanteil und im Gespräch mit der Vorgesetzten. Viele Telefonate enden mit einer Absage, gerade in der Kaltakquise, und das muss man aushalten, ohne den Ton zu verlieren. Lange Phasen am Headset und vor dem Bildschirm sind anstrengend für Stimme, Augen und Konzentration. Die Arbeitszeiten richten sich nach den Geschäftszeiten der Kunden und sind meist planbar, Wochenendarbeit ist selten. Zum Quartals- und Jahresende steigt der Druck, weil Abschlüsse noch in den laufenden Zeitraum fallen sollen. Die Fluktuation in Vertriebsteams ist vergleichsweise hoch, besonders in stark provisionsgetriebenen Einstiegsstellen.
Unternehmen verlagern seit Jahren Vertriebsarbeit vom Außendienst ins Telefon- und Videogespräch, weil es günstiger ist und mehr Kontakte pro Tag ermöglicht. Inside Sales Manager werden deshalb in vielen Branchen gesucht, in der Telekommunikation ebenso wie in Software, IT-Dienstleistungen und Großhandel. Der Glasfaserausbau und die Umstellung auf Cloud-Telefonie sorgen in der Telekommunikation für anhaltenden Bedarf an Geschäftskundenvertrieb. Mit Erfahrung führt der Weg zum Key Account Manager mit größeren Kunden, in den Außendienst oder in die Teamleitung. Wer sich technisch einarbeitet, kann in den Pre-Sales oder ins Lösungsvertriebsgeschäft wechseln.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement oder für Dialogmarketing, oder ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft von drei bis dreieinhalb Jahren. Viele steigen ohne einschlägigen Abschluss aus Kundenservice oder Callcenter ein und werden vom Arbeitgeber in Produkten und Verkaufstechnik geschult.
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Account Manager betreuen bestehende Geschäftskunden eines Unternehmens, bauen die Zusammenarbeit mit ihnen aus und sind deren feste Ansprechperson für Angebote, Verträge und Probleme. Der Beruf liegt zwischen Vertrieb und Kundenservice und wird meist an Umsatz- und Bindungszielen gemessen.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
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