(Senior) Account Manager Engineering (m/w/d)
It's all about Sales! FERCHAU bringt als Technologie-Dienstleister die smartesten und innovativsten Köpfe mit Unternehme...
Account Manager Engineering verkaufen technische Dienstleistungen, meist Ingenieur- und Fachkräfteeinsätze oder Entwicklungsprojekte, an Industriekunden und betreuen diese Kunden dauerhaft. Die Stelle verbindet Vertrieb, Projektabstimmung und oft auch Personalauswahl.
Angebote schreiben, Kalkulationen erstellen, das CRM pflegen, Telefonakquise, Videotermine mit Kunden und Bewerbergespräche lassen sich von zu Hause erledigen. Kundenbesuche, Messen, Termine in den Fachabteilungen und oft auch Teamrunden in der Niederlassung verlangen dagegen Anwesenheit, weil die Beziehung zum Kunden stark vom persönlichen Kontakt lebt. In vielen Unternehmen ist Homeoffice an einzelnen Tagen pro Woche üblich, häufig nach der Einarbeitung; Stellen, die überwiegend von zu Hause ausgeübt werden, gibt es vor allem bei überregionaler Zuständigkeit, wo ohnehin viel gereist wird und das Büro selten angesteuert wird. Ganz ohne Präsenz beim Kunden kommt der Beruf in der Regel nicht aus. Im Alltag bedeutet das ständige Erreichbarkeit per Telefon und Headset, einen ruhigen Arbeitsplatz für Gespräche und den sorgfältigen Umgang mit Bewerberdaten und Kundenpreisen gemäß Datenschutzvorgaben. Wer Kinder betreut oder Angehörige pflegt, sollte die Reisetage und kurzfristigen Kundentermine einplanen.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.300 € | 3.800 € | 4.500 € | 45.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.200 € | 5.000 € | 6.000 € | 60.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.500 € | 6.500 € | 8.000 € | 78.000 € |
Die Gehälter werden meist frei verhandelt, ein Tarifvertrag gilt für das interne Vertriebspersonal in der Regel nicht; zum Fixum kommt häufig eine umsatz- oder ergebnisabhängige Provision, die das Jahreseinkommen deutlich erhöhen kann. Am stärksten wirken Größe des Dienstleisters, Kundenbranche, Zuständigkeit für Großkunden und die Region, in Süddeutschland mit vielen Automobil- und Maschinenbaukunden liegen die Werte eher oben.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Account Manager Engineering arbeiten überwiegend bei Engineering-Dienstleistern und technischen Personaldienstleistern. Sie verkaufen Ingenieurleistungen an Unternehmen aus Maschinenbau, Automobil- und Zulieferindustrie, Luftfahrt, Energietechnik oder Elektrotechnik. Das kann die Überlassung einzelner Konstrukteure, Elektroniker oder Softwareentwickler sein, ein Werkvertrag für ein Entwicklungspaket oder ein vollständig übernommenes Projekt. Zur täglichen Arbeit gehört es, bestehende Kunden anzurufen und zu besuchen, Bedarf in Fachabteilungen zu erfragen, Anforderungsprofile aufzunehmen und passende Fachkräfte aus dem eigenen Pool oder dem Recruiting vorzuschlagen. Hinzu kommen Angebote und Stundensätze kalkulieren, Rahmenverträge mit dem Einkauf verhandeln, Neukunden über Telefon, Messen und Netzwerke gewinnen und laufende Einsätze begleiten, damit Kunde und Mitarbeiter zufrieden bleiben. In vielen Häusern führen Account Manager auch selbst Vorstellungsgespräche oder arbeiten eng mit dem Recruiting zusammen. Pflege des CRM-Systems, Umsatzprognosen und Berichte an die Niederlassungsleitung gehören fest dazu.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Häufig ist ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens, ein technisches Studium oder ein betriebswirtschaftliches Studium mit technischem Bezug. Ebenso verbreitet ist der Einstieg mit einer kaufmännischen Ausbildung, etwa als Kaufmann für Büromanagement oder Personaldienstleistungskaufmann, und anschließender Vertriebserfahrung. Auch Techniker und Ingenieure, die aus der Entwicklung in den Vertrieb wechseln möchten, werden gern genommen, weil sie mit Fachabteilungen auf Augenhöhe sprechen. Viele Dienstleister bieten Traineeprogramme an, die Vertrieb und Recruiting über einige Monate einüben. Kenntnisse im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und im Unterschied zwischen Überlassung und Werkvertrag werden im Job erworben, sind aber für die Arbeit zentral.
Der Beruf ist Vertrieb mit Zielvorgaben. Umsätze, Anzahl der Kundentermine und besetzte Stellen werden gemessen, ein Teil des Einkommens hängt oft daran. Wer ungern telefoniert, Absagen schlecht verträgt oder Kaltakquise scheut, hat es schwer. Kunden erwarten schnelle Reaktionen, wenn ein Projekt kurzfristig Personal braucht, und Fachkräfte springen ab, wenn ein anderes Angebot besser ist; daraus entsteht regelmäßig Zeitdruck. Dienstreisen zu Kunden in der Region sind üblich, bei überregionaler Zuständigkeit auch mit Übernachtungen. Die Branche ist konjunkturabhängig: Wenn die Industrie Entwicklungsbudgets kürzt, trifft das Engineering-Dienstleister zuerst. Die Fluktuation in Vertriebsrollen bei Personaldienstleistern gilt als vergleichsweise hoch. Gefragt sind technisches Grundverständnis, Verhandlungsgeschick und eine verlässliche Selbstorganisation.
Der Mangel an Ingenieuren und technischen Fachkräften sorgt dafür, dass Unternehmen weiterhin externe Kapazitäten einkaufen, etwa in Elektromobilität, Automatisierung, Embedded Software und Energietechnik. Gleichzeitig schwankt die Nachfrage mit der Lage der Automobil- und Zulieferindustrie deutlich. Wer Erfahrung gesammelt hat, kann Key-Account-Verantwortung für Großkunden übernehmen, ein Vertriebsteam oder eine Niederlassung leiten oder in den Lösungsvertrieb für Werk- und Festpreisprojekte wechseln. Ein Wechsel auf die Kundenseite in den technischen Einkauf oder in das Projektmanagement ist ebenfalls möglich.
Üblich ist ein Bachelorstudium von drei bis dreieinhalb Jahren, etwa in Wirtschaftsingenieurwesen oder einem technischen Fach, alternativ eine dreijährige kaufmännische Ausbildung mit anschließender Vertriebserfahrung. Viele Dienstleister bilden Einsteiger in Traineeprogrammen von sechs bis zwölf Monaten an.
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Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Personalberater suchen im Auftrag von Unternehmen geeignete Fachkräfte und Führungskräfte, sprechen Kandidaten an, führen Auswahlgespräche und begleiten den Prozess bis zur Vertragsunterschrift. Der Beruf ist vertriebsnah und wird häufig mit einem variablen Gehaltsanteil vergütet.
Recruiter suchen, gewinnen und vermitteln Personal für offene Stellen – im eigenen Unternehmen, für Kundenunternehmen einer Personalberatung oder für einen Personaldienstleister. Sie begleiten den Auswahlprozess von der Stellenanzeige bis zur Vertragsunterschrift.
Technische Vertriebsmitarbeiter verkaufen erklärungsbedürftige Produkte wie Maschinen, Bauteile, Messtechnik oder Software an Geschäftskunden und verbinden dabei technisches Fachwissen mit Beratung, Angebotskalkulation und Kundenbetreuung.
Vertriebsingenieure verkaufen erklärungsbedürftige technische Produkte und Anlagen, etwa Sensoren, Messtechnik, Antriebe oder optische Systeme. Sie verbinden technisches Fachwissen mit Kundenberatung, Angebotserstellung und Verhandlung.
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