Recruiter (w/m/d) Arbeitnehmerüberlassung & Direktvermittlung
Seit 2006 bringen wir bei den personalisten Menschen und Unternehmen zusammen, bei denen es wirklich passt. Als inhaberg...
Recruiter suchen, gewinnen und vermitteln Personal für offene Stellen – im eigenen Unternehmen, für Kundenunternehmen einer Personalberatung oder für einen Personaldienstleister. Sie begleiten den Auswahlprozess von der Stellenanzeige bis zur Vertragsunterschrift.
Ein großer Teil der Recruiting-Arbeit lässt sich von zu Hause erledigen: Active Sourcing, Bewerbungen im Bewerbermanagementsystem sichten, Telefon- und Videointerviews führen, Anzeigen schreiben und Kandidaten betreuen. Anwesenheit verlangen dagegen Vorstellungsgespräche vor Ort, Assessment Center, Jobmessen und Hochschultermine sowie in vielen Unternehmen die Abstimmung mit Fachabteilungen. Im Inhouse-Recruiting und in Personalberatungen ist hybrides Arbeiten mit zwei bis drei Homeoffice-Tagen pro Woche in vielen Stellen üblich, ganz von zu Hause arbeiten vor allem Recruiter in spezialisierten Agenturen, im Tech-Bereich oder als Freiberufler – das ist aber nicht die Regel. In Niederlassungen von Zeitarbeitsunternehmen, wo Bewerber persönlich vorbeikommen und Einsätze kurzfristig organisiert werden, ist Homeoffice eher die Ausnahme oder auf einzelne Tage begrenzt, oft erst nach der Einarbeitung. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen ruhigen Platz für Gespräche, eine stabile Verbindung für Videointerviews und muss Bewerberdaten gemäß Datenschutz-Grundverordnung so schützen, dass Dritte im Haushalt keinen Einblick haben. Erwartet wird meist gute Erreichbarkeit zu Kernzeiten, auch weil Kandidaten und Fachabteilungen schnelle Rückmeldungen erwarten.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.900 € | 3.400 € | 4.000 € | 40.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.600 € | 4.300 € | 5.200 € | 51.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.800 € | 5.700 € | 7.200 € | 68.400 € |
Das Gehalt hängt stark vom Arbeitgebertyp ab: In Personalberatungen und Vermittlungsagenturen ist ein Teil der Vergütung oft variabel und an Platzierungen gebunden, während Inhouse-Recruiter großer Unternehmen meist höhere feste Gehälter erhalten; in der Zeitarbeit gelten für interne Mitarbeiter häufig niedrigere Einstiegsgehälter, im öffentlichen Dienst richtet sich die Bezahlung nach TVöD oder TV-L. Spezialisierung auf IT, Technik oder Führungskräfte sowie Unternehmensgröße und Region wirken sich deutlich aus.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Recruiter besetzen offene Stellen. Am Anfang steht meist ein Gespräch mit der Fachabteilung oder dem Kunden, in dem geklärt wird, welche Aufgaben, Qualifikationen und Gehaltsvorstellungen zur Stelle gehören. Daraus entstehen Stellenanzeigen, die auf Jobbörsen, Karriereseiten und in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Ein großer Teil der Arbeit ist aktive Suche: Profile auf Plattformen wie LinkedIn oder Xing durchsehen, Kandidaten anschreiben, Lebensläufe in Datenbanken filtern. Eingehende Bewerbungen werden gesichtet, im Bewerbermanagementsystem erfasst und bewertet. Es folgen Telefoninterviews, Videogespräche und Vorstellungsgespräche gemeinsam mit den Führungskräften. Recruiter koordinieren Termine, holen Feedback ein, sagen ab, verhandeln Konditionen und begleiten die Zusage bis zum Vertrag. Im Inhouse-Recruiting gehören oft auch Employer Branding, Messeauftritte und Kontakte zu Hochschulen dazu. In Personalberatungen und bei Personaldienstleistern kommen Akquise und Kundenbetreuung hinzu, dort wird der Erfolg häufig an der Zahl der Vermittlungen gemessen.
Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Häufig ist eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Personaldienstleistungskaufmann oder Kaufmann für Büromanagement, oder ein Studium der Betriebswirtschaft, Psychologie, Wirtschaftspsychologie oder Personalmanagement der Einstieg. Viele beginnen als Trainee oder Junior Recruiter bei einer Personalberatung oder einem Zeitarbeitsunternehmen. Quereinsteiger aus dem Vertrieb, der Kundenberatung oder aus Fachberufen, die die Zielgruppe gut kennen, etwa aus der IT oder der Pflege, finden ebenfalls einen Zugang. Weiterbildungen zum Personalfachkaufmann vor der IHK oder Zertifikatskurse im Active Sourcing und Arbeitsrecht helfen beim Aufstieg.
Der Beruf ist kommunikativ und an vielen Stellen von Zielvorgaben geprägt. Wer in der Personalvermittlung arbeitet, steht unter Druck, Stellen schnell zu besetzen, und wird oft an Kennzahlen wie Anzahl der Telefonate, Interviews und Platzierungen gemessen. Ein Teil der Vergütung hängt dann vom Erfolg ab. Viele Anfragen an Kandidaten bleiben unbeantwortet, Zusagen werden kurzfristig zurückgezogen, Fachabteilungen ändern Anforderungen – das verlangt Frustrationstoleranz. Gespräche mit Berufstätigen finden teilweise am frühen Abend statt, weil Kandidaten tagsüber nicht sprechen können. Der Umgang mit Bewerberdaten unterliegt dem Datenschutz, Absagen und Gehaltsverhandlungen verlangen Takt. In Agenturen ist die Fluktuation vergleichsweise hoch, im Inhouse-Recruiting größerer Unternehmen sind die Strukturen meist ruhiger.
Der Fachkräftemangel in Pflege, Handwerk, Technik und IT hält die Nachfrage nach Recruitern hoch, allerdings schwankt sie mit der Konjunktur: Wenn Unternehmen Einstellungen zurückfahren, trifft das Personalvermittlungen zuerst. Digitale Werkzeuge und automatisierte Vorauswahl verändern die Arbeit, ersetzen aber das persönliche Gespräch und die Verhandlung bisher nicht. Erfahrene Recruiter spezialisieren sich auf Branchen oder Führungspositionen, wechseln in die Personalberatung für Executive Search, übernehmen die Leitung eines Recruiting-Teams oder entwickeln sich zum HR Business Partner oder Personalreferenten mit breiterem Aufgabenfeld. Auch eine Selbstständigkeit als freiberuflicher Recruiter ist verbreitet.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa als Personaldienstleistungskaufmann, oder ein Bachelorstudium von drei bis dreieinhalb Jahren in Betriebswirtschaft, Psychologie oder Personalmanagement. Der Einstieg erfolgt oft als Trainee oder Junior Recruiter, ergänzend sind Weiterbildungen wie der IHK-Personalfachkaufmann verbreitet.
Seit 2006 bringen wir bei den personalisten Menschen und Unternehmen zusammen, bei denen es wirklich passt. Als inhaberg...
Komm zur Fonds Finanz, Deutschlands führendem Allfinanz-Maklerpool – und erlebe ein motivierendes Arbeitsumfeld mit offe...
Als Recruiter:in / Talent Acquisition Specialist (m/w/d) gewinnst du erfahrene Fach- und Führungskräfte für WK Consult....
Ein Unternehmen - vielfältige PerspektivenBei uns kannst du deine Talente einsetzen. Egal ob im Einkauf, in der Verwaltu...
Recruiter/in Arbeitgeber: advanced engineering GmbH Berufsfeld: Recruiter/in Beschäftigungsart: Teilzeit Arbeitsform: Ho...
HR Business Partner beraten Führungskräfte eines Unternehmensbereichs in allen Personalfragen, von der Stellenbesetzung über Konflikte bis zu Umstrukturierungen, und setzen die Personalstrategie im Geschäftsalltag um.
Personalberater suchen im Auftrag von Unternehmen geeignete Fachkräfte und Führungskräfte, sprechen Kandidaten an, führen Auswahlgespräche und begleiten den Prozess bis zur Vertragsunterschrift. Der Beruf ist vertriebsnah und wird häufig mit einem variablen Gehaltsanteil vergütet.
Personalreferenten betreuen die Beschäftigten eines Unternehmens oder eines Bereichs in allen Personalfragen – von der Einstellung über Verträge und Arbeitsrecht bis zum Austritt. Sie beraten Führungskräfte und arbeiten eng mit Betriebsrat und Lohnabrechnung zusammen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.