Technical Property Manager (w/m/d) in Vollzeit (40 h/Woche)
Du suchst nicht einfach nur einen Job, sondern eine Aufgabe, bei der Du Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und g...
Technical Property Manager betreuen die Technik von Gewerbe- und Wohnimmobilien im Auftrag von Eigentümern: Sie planen Instandhaltung und Modernisierung, steuern Dienstleister und Handwerker und sorgen dafür, dass Gebäude sicher, rechtskonform und wirtschaftlich betrieben werden.
Ein Teil der Arbeit lässt sich von zu Hause erledigen: Angebote vergleichen, Rechnungen prüfen, Budgets und Instandhaltungspläne fortschreiben, Berichte für Eigentümer schreiben und Dienstleister per Telefon oder Videokonferenz steuern. Objektbegehungen, Abnahmen, Schadensaufnahmen und Termine mit Handwerkern und Mietern verlangen dagegen Anwesenheit im Gebäude, und sie machen je nach Bestand einen erheblichen Teil der Woche aus. In größeren Property-Management-Gesellschaften sind ein bis zwei Homeoffice-Tage pro Woche verbreitet, oft nach der Einarbeitung; überwiegend oder ganz von zu Hause zu arbeiten ist die Ausnahme und am ehesten möglich, wenn die betreuten Objekte weit verstreut liegen und der Arbeitsplatz ohnehin wechselt. Wer von zu Hause arbeitet, braucht Zugriff auf die Objektsoftware und Dokumentenablage des Arbeitgebers, muss bei Störungen telefonisch erreichbar sein und kurzfristig zu einem Objekt fahren können. Ein Dienstwagen oder eine Fahrtkostenregelung ist deshalb in vielen Stellen wichtiger als die Homeoffice-Quote.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.600 € | 4.100 € | 4.700 € | 49.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.500 € | 5.200 € | 6.200 € | 62.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.800 € | 6.800 € | 8.500 € | 81.600 € |
Die meisten Stellen im gewerblichen Property Management sind nicht tarifgebunden, das Gehalt wird frei verhandelt und hängt stark von Größe und Wert des betreuten Portfolios, vom Arbeitgebertyp (Fondsverwalter und große Gesellschaften in Frankfurt, München oder Hamburg zahlen deutlich mehr als regionale Verwalter) und vom Studienabschluss ab. In der Wohnungswirtschaft gilt bei tarifgebundenen Unternehmen der Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der niedrigere, aber engere Spannen vorsieht; Dienstwagen und Boni sind im Gewerbebereich verbreitet und in den Zahlen nicht enthalten.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Ein Technical Property Manager ist für den baulichen und technischen Zustand eines Immobilienbestands verantwortlich, meist für Büro-, Einzelhandels- oder Logistikobjekte, seltener für große Wohnanlagen. Zum Alltag gehören Objektbegehungen, bei denen Dach, Fassade, Haustechnik und Außenanlagen geprüft werden, und daraus abgeleitete Instandhaltungs- und Investitionspläne für mehrere Jahre. Wartungsverträge für Aufzüge, Lüftung, Heizung und Brandschutz werden ausgeschrieben, vergeben und überwacht. Bei Schäden koordiniert der Technical Property Manager Handwerker, Gutachter und Versicherungen. Er budgetiert Maßnahmen, prüft Angebote und Rechnungen und berichtet an den Asset Manager oder Eigentümer. Bei Mieterwechseln begleitet er Umbauten, nimmt Flächen ab und klärt technische Fragen im Mietvertrag. Hinzu kommen die Betreiberpflichten: Prüffristen, Verkehrssicherung, Trinkwasserhygiene und zunehmend Energieverbrauch und ESG-Daten.
Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich ist ein Studium im Bauingenieurwesen, in der Versorgungs- oder Gebäudetechnik, im Facility Management oder in der Architektur. Ebenso verbreitet ist der Weg über eine technische Berufsausbildung, etwa als Elektroniker oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, gefolgt von einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Meister. Quereinsteiger kommen häufig aus dem Facility Management, der Bauleitung oder der Objektbetreuung. Ergänzend bieten IHK, EBZ oder die IREBS Zertifikatslehrgänge zu Immobilienwirtschaft und Betreiberverantwortung an. Gute Englischkenntnisse werden bei internationalen Eigentümern oft verlangt.
Der Beruf verbindet technisches Verständnis mit kaufmännischem Denken und viel Abstimmung. Ein Technical Property Manager betreut oft mehrere Objekte gleichzeitig, teils an verschiedenen Standorten, was regelmäßige Fahrten und Termine vor Ort bedeutet. Wasserschäden, Heizungsausfälle oder defekte Aufzüge halten sich an keinen Kalender und erfordern schnelle Entscheidungen, manchmal auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, je nach Arbeitgeber über Rufbereitschaft. Die Verantwortung für Betreiberpflichten ist haftungsrelevant, Versäumnisse können rechtliche Folgen haben. Zwischen Eigentümer, der Kosten senken will, Mietern, die schnelle Reparaturen erwarten, und Dienstleistern, die ausgelastet sind, zu vermitteln, kostet Nerven. Der Anteil an Dokumentation, Reporting und Verwaltung in Software ist hoch.
Die Nachfrage ist stabil bis hoch. Viele Bestandsgebäude müssen energetisch saniert werden, die Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichte und Gebäudedaten steigen, und erfahrene Techniker sind knapp. Property-Management-Gesellschaften, Fondsverwalter und große Bestandshalter suchen deshalb laufend. Entwicklungswege führen zum Senior oder Head of Technical Property Management mit Personalverantwortung, ins Asset Management, in die Projektsteuerung größerer Sanierungen oder in die Spezialisierung auf Energie und ESG. Eine Spezialisierung auf bestimmte Nutzungsarten wie Logistik oder Einzelhandel ist ebenfalls möglich.
Der übliche Weg führt über ein Bachelorstudium in Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik oder Facility Management, das in der Regel sechs bis sieben Semester dauert. Alternativ führen eine dreieinhalbjährige technische Berufsausbildung und eine anschließende zweijährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Meister in den Beruf, häufig nach einigen Jahren in Facility Management oder Bauleitung.
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Bauleiter planen, steuern und überwachen die Ausführung von Bauvorhaben vor Ort. Sie sind für Termine, Kosten, Qualität und Arbeitssicherheit auf der Baustelle verantwortlich und koordinieren Firmen, Planer und Bauherren.
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Immobilienverwalter betreuen Wohn- und Gewerbeimmobilien im Auftrag von Eigentümern und Eigentümergemeinschaften. Sie kümmern sich um Mieter, Abrechnungen, Instandhaltung und die Umsetzung von Beschlüssen.
Objektmanager betreuen Wohn- oder Gewerbeimmobilien im Auftrag von Eigentümern, Wohnungsunternehmen oder Verwaltungen: Sie kümmern sich um Zustand, Instandhaltung, Dienstleister und Mieteranliegen eines Bestands von Gebäuden.
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