Sales Consultant / Account Manager - Engineering (w/m/d) - Leipzig
Brunel ist ein führender Engineering‑ und IT‑Dienstleister für Unternehmen im Hochtechnologie‑Umfeld. Mit über 35 Stando...
Sales Consultants und Account Manager gewinnen Neukunden und betreuen bestehende Geschäftskunden, verhandeln Angebote und sind für Umsatz in einem Gebiet oder einem Kundenstamm verantwortlich. Im Außendienst gehören regelmäßige Kundenbesuche und Reisen fest zum Beruf.
Im Außendienst ist das Homeoffice häufig der feste Ausgangspunkt: Viele Arbeitgeber haben kein Büro im Vertriebsgebiet, sodass Angebote, Tourenplanung, CRM-Pflege, Telefonate und Videotermine von zu Hause erledigt werden. Das bedeutet aber nicht, dass der Beruf überwiegend von zu Hause ausgeübt wird – Kundenbesuche, Präsentationen vor Ort, Messen und Schulungen verlangen in diesen Stellen oft drei bis vier Tage pro Woche Reisetätigkeit. Ganz oder überwiegend von zu Hause arbeiten in der Regel nur Account Manager im Innendienst oder Inside Sales, die Kunden telefonisch und per Video betreuen; auch dort sind einzelne Präsenztage im Büro oder gelegentliche Kundentermine üblich. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen ruhigen Arbeitsplatz für Videogespräche, muss Kundendaten und Preiskalkulationen vertraulich behandeln und für Kunden wie Innendienst gut erreichbar sein. Wie viel Zeit tatsächlich zu Hause verbracht wird, hängt stark von Gebietsgröße, Branche und Vertriebsmodell ab und sollte vor einer Bewerbung konkret erfragt werden.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.000 € | 3.600 € | 4.400 € | 43.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.900 € | 4.800 € | 6.000 € | 57.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.200 € | 6.300 € | 8.500 € | 75.600 € |
Das Gehalt besteht meist aus einem Fixum und einem variablen Anteil von oft 15 bis 30 Prozent, der von der Zielerreichung abhängt; die Werte geben das Fixum ohne Provision und Dienstwagen an. Am stärksten unterscheiden sich Branche und Produkt – IT, Medizintechnik und Industrie zahlen deutlich mehr als Konsumgüter oder Dienstleistungen –, einen Tarifvertrag gibt es im Vertrieb meist nicht, Vertriebsstellen in tarifgebundenen Industrieunternehmen liegen häufig außertariflich.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht der Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Geschäftskunden, seltener an Privatkunden. Sales Consultants und Account Manager suchen nach möglichen Kunden, vereinbaren Termine, analysieren den Bedarf und erstellen daraus Angebote. Sie führen Preisverhandlungen, klären Liefer- und Vertragsbedingungen und begleiten den Abschluss. Nach dem Verkauf bleibt die Betreuung: Sie halten Kontakt zu Einkäufern und Entscheidern, nehmen Reklamationen auf, stimmen sich mit Innendienst, Technik oder Logistik ab und versuchen, das Geschäft mit bestehenden Kunden auszubauen. Im Außendienst betreuen sie meist ein festes Gebiet und besuchen Kunden vor Ort, präsentieren Neuheiten, sind auf Messen präsent und pflegen alle Kontakte, Gesprächsnotizen und Verkaufschancen in einem CRM-System. Regelmäßige Berichte zu Umsatz, Pipeline und Zielerreichung an die Vertriebsleitung gehören ebenso dazu.
Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement, für Büromanagement oder als Industriekaufmann, und wechseln nach einigen Jahren in den Vertrieb. Ebenso verbreitet ist ein Studium der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens oder ein dualer Studiengang mit Vertriebsschwerpunkt. In technischen Branchen wie Maschinenbau, Medizintechnik oder IT sind Fachkenntnisse oft wichtiger als ein kaufmännischer Abschluss, sodass auch Techniker, Ingenieure oder Pflegekräfte den Quereinstieg schaffen. Quereinsteiger mit Vertriebserfahrung aus dem Einzelhandel, der Gastronomie oder dem Telefonvertrieb finden häufig über Junior- oder Inside-Sales-Positionen den Weg in den Außendienst. Weiterbildungen zum Fachwirt im Vertrieb oder zum Vertriebsfachwirt sind möglich, aber selten Voraussetzung.
Der Beruf ist an Zahlen gebunden. Umsatzziele werden in der Regel monatlich, quartalsweise oder jährlich festgelegt, und ein Teil des Einkommens hängt davon ab. Wer die Ziele verfehlt, spürt das im Gehalt und im Gespräch mit der Vertriebsleitung. Absagen und verlorene Angebote gehören zum Alltag, Kaltakquise ist für viele der unangenehmste Teil. Im Außendienst kommen lange Autofahrten, Übernachtungen und Messewochen hinzu, Arbeitstage beginnen früh und enden oft erst am Abend mit der Nachbereitung. Kunden erwarten Erreichbarkeit, auch außerhalb fester Zeiten. Die Arbeit ist selbstständig organisiert, was Freiheit bringt, aber auch Disziplin bei Tourenplanung und Dokumentation verlangt. Die Fluktuation im Vertrieb ist vergleichsweise hoch, Stellenwechsel nach wenigen Jahren sind üblich.
Vertriebsleute werden in nahezu allen Branchen gesucht, besonders gefragt sind Bewerber mit technischem Verständnis oder Branchenkenntnis, etwa in IT, Industrie, Medizintechnik und Energie. Der Vertrieb verlagert sich teilweise ins Digitale: Videotermine und Inside Sales ersetzen einen Teil der Besuche, das persönliche Kundengespräch bleibt aber besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten wichtig. Entwicklungswege führen zum Key Account Manager für Großkunden, in die Gebiets- oder Vertriebsleitung oder in angrenzende Bereiche wie Produktmanagement und Business Development. Erfolgreiche Verkäufer machen sich auch als Handelsvertreter selbstständig.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa im Groß- und Außenhandelsmanagement, oder ein drei- bis vierjähriges Bachelorstudium in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen. Danach folgt der Einstieg über eine Junior- oder Inside-Sales-Stelle. Ein Quereinstieg mit Branchenwissen oder Verkaufserfahrung ist verbreitet.
Brunel ist ein führender Engineering‑ und IT‑Dienstleister für Unternehmen im Hochtechnologie‑Umfeld. Mit über 35 Stando...
Brunel ist ein führender Engineering‑ und IT‑Dienstleister für Unternehmen im Hochtechnologie‑Umfeld. Mit über 35 Stando...
Brunel ist ein führender Engineering‑ und IT‑Dienstleister für Unternehmen im Hochtechnologie‑Umfeld. Mit über 35 Stando...
Business Development Manager erschließen für ihr Unternehmen neue Kunden, Märkte und Partnerschaften. Sie analysieren Chancen, knüpfen Kontakte und führen Verhandlungen bis zum Vertragsabschluss.
Gebietsverkaufsleiter betreuen und erweitern den Kundenstamm eines Herstellers oder Großhändlers in einer festgelegten Verkaufsregion. Sie sind überwiegend im Außendienst unterwegs, verhandeln Konditionen und verantworten Umsatzziele für ihr Gebiet.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.