Manager Tax Technology - Fullstack Developer (m/w/d)
Als Teil des Wohnungskonzerns Vonovia SE gestalten unsere kaufmännischen Teams den Alltag für über eine Million Mieter:i...
Manager Tax Technology verbinden Steuerfachwissen mit IT und Prozessgestaltung: Sie leiten Projekte, in denen Steuerabteilungen von Unternehmen ihre Abläufe digitalisieren, Steuersoftware einführen und Daten für Meldungen und Prüfungen automatisiert aufbereiten.
Analysearbeit, Konzeption, Datenmodellierung, Dokumentation, Teamabstimmung und viele Mandantentermine per Videokonferenz lassen sich von zu Hause erledigen, und in Beratungsgesellschaften wie Konzernen ist hybrides Arbeiten in diesem Beruf weit verbreitet. Ganz von zu Hause arbeiten Manager Tax Technology jedoch nur selten: Kick-offs, Workshops, Go-live-Phasen und wichtige Präsentationen finden häufig vor Ort beim Mandanten statt, und viele Arbeitgeber erwarten zusätzlich Präsenz im Büro, oft an ein bis drei Tagen pro Woche. Wie viel davon tatsächlich zu Hause stattfindet, hängt stark vom jeweiligen Projekt und vom Mandanten ab und kann sich von Monat zu Monat ändern; überwiegend von zu Hause ist in ruhigen Projektphasen möglich, in heißen Phasen eher nicht. Gearbeitet wird mit vertraulichen Steuer- und Finanzdaten, deshalb gelten strenge Vorgaben zu VPN, Datenträgern, Bildschirmsichtschutz und Verschwiegenheit, die auch zu Hause eingehalten werden müssen. Für die Führungsrolle gehört dazu, das Team auch auf Distanz anzuleiten und für Mandanten verlässlich erreichbar zu sein, was in Projekten mit festen Stichtagen wenig Spielraum bei den Arbeitszeiten lässt.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 5.800 € | 7.000 € | 8.500 € | 84.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 6.800 € | 8.000 € | 9.800 € | 96.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 8.000 € | 9.500 € | 12.000 € | 114.000 € |
Einen Tarifvertrag gibt es in diesem Beruf nicht; die Gehälter werden frei verhandelt und hängen vor allem von der Größe des Arbeitgebers ab, wobei große Prüfungsgesellschaften und Konzerne in Ballungsräumen am oberen Rand zahlen. Ein erfolgsabhängiger Bonus, der in der Beratung oft an abrechenbare Stunden und Umsatz geknüpft ist, sowie ein Steuerberaterexamen können das Jahresgehalt zusätzlich spürbar erhöhen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Manager Tax Technology arbeiten an der Schnittstelle von Steuerrecht, Datenverarbeitung und Projektleitung. Die meisten Stellen liegen in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Steuerberatungen und Unternehmensberatungen, ein kleinerer Teil in den Steuerabteilungen großer Konzerne. Typische Projekte sind die Einführung von Steuerengines für die Umsatzsteuerfindung in SAP, die Automatisierung von Umsatzsteuervoranmeldungen und Zusammenfassenden Meldungen, die Vorbereitung auf die E-Rechnungspflicht, Datenmodelle für die globale Mindestbesteuerung nach Pillar Two oder der Aufbau eines Tax Compliance Management Systems. Im Alltag heißt das: Anforderungen mit der Steuerabteilung des Mandanten aufnehmen, Prozesse dokumentieren, Datenflüsse aus ERP-Systemen analysieren, mit Werkzeugen wie Alteryx, Power BI oder SQL Auswertungen bauen lassen oder selbst bauen, Tests begleiten und Ergebnisse dem Management präsentieren. Als Manager trägt man Verantwortung für Budget, Zeitplan und Qualität, verteilt Aufgaben an Consultants und Senior Consultants und ist Ansprechpartner für den Mandanten. Hinzu kommen Angebotserstellung und die Mitarbeit an neuen Beratungsprodukten.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich ist ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Rechtswissenschaften oder eines verwandten Fachs, danach mehrere Jahre Berufserfahrung in der Steuerberatung, in der Steuer-IT oder in der SAP-Beratung. Die Managerstufe erreicht man in Beratungsgesellschaften meist nach fünf bis acht Jahren über die Stufen Consultant und Senior Consultant. Quereinsteiger kommen aus zwei Richtungen: Steuerfachleute, die sich in Datenanalyse und Systeme eingearbeitet haben, und IT-Berater, die sich steuerliches Fachwissen angeeignet haben. Das Steuerberaterexamen ist nicht zwingend, wird aber in manchen Häusern für höhere Stufen gern gesehen. Zertifizierungen etwa in SAP-Modulen oder Projektmanagement können den Einstieg erleichtern.
Der Beruf verlangt, zwei Fachsprachen zu beherrschen: Mit der Steuerabteilung geht es um Leistungsorte, Steuerschlüssel und Fristen, mit der IT um Schnittstellen, Datenqualität und Customizing. Projekte laufen oft unter festem Termindruck, weil gesetzliche Stichtage wie die Einführung neuer Meldepflichten nicht verschoben werden können. In Beratungsgesellschaften kommen Zielvorgaben für abrechenbare Stunden hinzu, und in Spitzenphasen sind lange Tage üblich. Workshops beim Mandanten, Go-live-Termine und Präsentationen bedeuten Reisen, deren Umfang je nach Projekt stark schwankt. Die Führungsrolle verlangt, gleichzeitig Mandanten zufriedenzustellen, ein Team zu entwickeln und neues Geschäft zu gewinnen. Wer lieber in Ruhe fachlich arbeitet, empfindet diese Mischung oft als belastend. Die Fluktuation in den Beratungshäusern ist vergleichsweise hoch.
Die Nachfrage ist hoch und dürfte es bleiben. E-Rechnungspflicht, digitale Meldesysteme in vielen Ländern, Pillar Two und steigende Anforderungen der Finanzverwaltung an Datenzugriffe sorgen für dauerhaften Projektbedarf. Fachkräfte, die Steuerrecht und Systeme gleichermaßen verstehen, sind knapp. Innerhalb der Beratung führt der Weg zum Senior Manager, Director oder Partner. Viele wechseln nach einigen Jahren in Konzernsteuerabteilungen, etwa als Head of Tax Technology oder Leiter Tax Operations, wo Reisetätigkeit und Stundendruck meist geringer sind. Auch Softwareanbieter für Steuerlösungen stellen erfahrene Kräfte für Produktmanagement und Implementierung ein.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik oder Jura von drei bis fünf Jahren, gefolgt von fünf bis acht Jahren Berufserfahrung als Consultant und Senior Consultant in der Steuer- oder IT-Beratung. Einen formalen Abschluss für diese Rolle gibt es nicht; das Steuerberaterexamen oder SAP-Zertifizierungen sind hilfreich, aber selten Pflicht.
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Bei PwC Deutschland arbeiten wir daran, entscheidende Herausforderungen zu lösen, nachhaltige Ergebnisse zu schaffen und...
IT-Projektmanager planen und steuern Vorhaben wie Softwareeinführungen, Systemumstellungen oder Infrastrukturprojekte. Sie verantworten Zeitplan, Budget und Ergebnis und stimmen sich laufend mit Fachabteilungen, Entwicklern und Dienstleistern ab.
SAP-Berater führen SAP-Software in Unternehmen ein, passen sie an deren Geschäftsprozesse an und betreuen bestehende Systeme. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung und Technik, meist spezialisiert auf ein Modul wie Finanzwesen, Logistik oder Personalwirtschaft.
Steuerberater beraten Unternehmen und Privatpersonen in steuerlichen Fragen, erstellen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse und vertreten Mandanten gegenüber Finanzämtern und Finanzgerichten. Der Beruf setzt eine staatliche Prüfung und die Bestellung durch die Steuerberaterkammer voraus.
Tax Consultants beraten Unternehmen und Privatpersonen in steuerlichen Fragen, erstellen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse und begleiten Betriebsprüfungen. Die englische Bezeichnung ist vor allem in großen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften und internationalen Kanzleien üblich und umfasst Berufsträger ebenso wie Mitarbeitende auf dem Weg zum Steuerberaterexamen.
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