Manager Business Development (m/w/d)
Seit 2011 beraten wir erfolgreich produzierende Unternehmen. roeren ist bekannt als Beratungsunternehmen mit Dienstleist...
Manager Business Development erschließen für ein Unternehmen neue Märkte, Kundengruppen und Partnerschaften. Sie analysieren Geschäftschancen, bauen Kontakte auf und bereiten Vertragsabschlüsse vor, meist an der Schnittstelle zwischen Vertrieb, Marketing und Geschäftsführung.
Recherche, Marktanalysen, das Ausarbeiten von Angeboten und Präsentationen, die Pflege des CRM-Systems sowie Erstgespräche per Telefon und Video lassen sich in vielen Stellen gut von zu Hause erledigen. Anwesenheit verlangen dagegen Kundentermine vor Ort, Verhandlungen, Messen und Netzwerkveranstaltungen sowie interne Strategierunden, die viele Unternehmen bewusst im Büro abhalten. Verbreitet ist ein Wechsel aus Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche, Büropräsenz und Reisetätigkeit; Stellen ganz von zu Hause gibt es vor allem bei international oder digital aufgestellten Dienstleistern, sie sind aber eher die Ausnahme, und auch dort gehört Reisen meist dazu. Wer vor allem von zu Hause arbeiten will, muss daher mit Reisetagen und Terminen rechnen, die sich nicht nach der eigenen Planung richten. Im Alltag zählen eine verlässliche Videoausstattung, ein ruhiger Raum für Kundengespräche, vertraulicher Umgang mit Vertrags- und Preisinformationen sowie gute Erreichbarkeit für Kunden und Team.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.600 € | 4.300 € | 5.200 € | 51.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.800 € | 5.800 € | 7.200 € | 69.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.500 € | 7.800 € | 10.000 € | 93.600 € |
Einen Tarifvertrag gibt es für diese Position in der Regel nicht; die Gehälter werden frei verhandelt und liegen oft außertariflich. Am stärksten hängen sie von Branche und Unternehmensgröße ab, außerdem vom variablen Anteil, der je nach Stelle einen erheblichen Teil des Jahreseinkommens ausmachen kann und in den Werten nicht enthalten ist.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Manager Business Development suchen nach Wegen, mit denen ein Unternehmen wachsen kann: neue Kundensegmente, zusätzliche Regionen, Kooperationen mit Partnern oder neue Dienstleistungen. Dazu gehören Markt- und Wettbewerbsanalysen, das Recherchieren und Ansprechen potenzieller Kunden und Partner, Erstgespräche per Telefon und Video, Präsentationen beim Kunden und das Ausarbeiten von Angeboten und Geschäftsplänen. Im Dienstleistungsbereich geht es oft darum, Rahmenverträge anzubahnen, Pilotprojekte zu verhandeln oder Vertriebspartnerschaften aufzubauen. Die Grenze zum klassischen Vertrieb ist fließend: In manchen Unternehmen ist die Stelle strategisch ausgerichtet und bereitet Entscheidungen der Geschäftsführung vor, in anderen ist sie im Kern Neukundenakquise mit Umsatzziel. Ein großer Teil der Arbeit findet im CRM-System, in Tabellen und in Abstimmungen mit Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung und Rechtsabteilung statt.
Eine geregelte Ausbildung gibt es nicht. Üblich ist ein Studium der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens, der internationalen Wirtschaft oder eines Fachs, das zur Branche passt, etwa Informatik oder Ingenieurwissenschaften bei technischen Dienstleistungen. Direkt nach dem Studium steigen nur wenige in diese Position ein; häufiger führt der Weg über einige Jahre im Vertrieb, im Key Account Management, in der Beratung oder im Produktmanagement. Quereinsteiger mit kaufmännischer Ausbildung und nachweisbaren Vertriebserfolgen haben vor allem in kleineren Dienstleistungsunternehmen Chancen. Branchenkenntnis und ein belastbares Netzwerk zählen bei der Einstellung oft mehr als der formale Abschluss.
Der Beruf ist ergebnisorientiert, und Ergebnisse lassen sich hier selten planen. Viele Gespräche führen zu nichts, Verhandlungen ziehen sich über Monate, und der Erfolg wird häufig an Umsatz- oder Abschlusszielen gemessen, an die ein Teil des Gehalts gekoppelt ist. Das erzeugt Druck, besonders zum Quartals- oder Jahresende. Gefragt sind Hartnäckigkeit, Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, auf fremde Menschen zuzugehen. Hinzu kommen Reisen zu Kunden, Partnern und Messen, je nach Stelle auch mehrtägig oder ins Ausland. Feste Arbeitszeiten sind eher die Ausnahme; Termine richten sich nach den Kunden, bei internationalen Kontakten auch nach anderen Zeitzonen. Verhandlungssicheres Englisch wird in den meisten Stellen erwartet. Die Fluktuation ist vergleichsweise hoch, weil Stellen bei ausbleibendem Erfolg schnell infrage gestellt werden und erfahrene Leute häufig abgeworben werden.
Unternehmen, die wachsen oder sich neu ausrichten wollen, suchen regelmäßig nach Business Developern, besonders in IT-nahen Dienstleistungen, Beratung, Personaldienstleistungen, Logistik und Energie. Die Nachfrage hängt allerdings stark von der Konjunktur ab: In wirtschaftlich schwachen Phasen gehören Wachstumsstellen zu den ersten, die gestrichen werden. Entwicklungswege führen zur Leitung eines Business-Development- oder Vertriebsteams, zum Head of Sales, in die Geschäftsführung kleinerer Unternehmen oder in die Selbstständigkeit als Berater für Markteintritt und Vertriebsaufbau. Wer sich auf eine Branche oder Region spezialisiert, verbessert seine Position deutlich.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Betriebswirtschaft oder einem fachnahen Studiengang von drei bis fünf Jahren, gefolgt von mehreren Jahren Berufserfahrung im Vertrieb, in der Beratung oder im Key Account Management. Eine eigene Ausbildung zum Business Developer gibt es nicht; Quereinstiege gelingen vor allem mit nachweisbaren Vertriebserfolgen und Branchenkenntnis.
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Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Produktmanager verantworten ein Produkt oder eine Produktlinie über den gesamten Lebenszyklus, von der Marktanalyse über die Entwicklung bis zur Markteinführung und Pflege. In der Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik bilden sie die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Vertrieb, Produktion und Kunden.
Sales Manager gewinnen Neukunden, betreuen bestehende Kunden und verantworten Umsatzziele für Produkte oder Dienstleistungen, in der IT-Branche häufig für Software, Cloud-Dienste oder digitale Services.
Vertriebsleiter führen ein Vertriebsteam, legen Umsatzziele und Vertriebsstrategie fest und verantworten, dass ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen verkauft. Die Stelle verbindet Personalführung, Planung und eigene Arbeit mit wichtigen Kunden.
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