Kaufmännische Teamassistenz (m/w/d)
Als Teil der Martens & Prahl Gruppe gehören wir zu einem starken Netzwerk von über 90 mittelständischen Versicherungsmak...
Kaufmännische Teamassistenzen unterstützen eine Abteilung oder ein Team organisatorisch und kaufmännisch: Sie koordinieren Termine, bearbeiten Korrespondenz, pflegen Daten und übernehmen Aufgaben aus Einkauf, Rechnungsprüfung oder Projektverwaltung.
Schreibarbeiten, Rechnungsprüfung, Bestellungen im ERP-System, Datenpflege, Reisekostenabrechnung und die Organisation von Videokonferenzen lassen sich in vielen Stellen von zu Hause erledigen, sofern der Arbeitgeber einen gesicherten Fernzugriff bereitstellt. Anwesenheit verlangen dagegen Postbearbeitung, Ablage von Papierunterlagen, Empfang von Besuchern, die Vorbereitung von Sitzungen vor Ort und die spontane Unterstützung von Kollegen im Büro. Verbreitet ist deshalb Homeoffice an einzelnen Tagen, häufig ein bis drei Tage pro Woche und oft erst nach der Einarbeitung; Stellen, die ganz oder überwiegend von zu Hause ausgeübt werden, sind eher die Ausnahme. In Versorgungs- und Entsorgungsbetrieben regeln das meist Dienstvereinbarungen mit festen Präsenztagen, die je nach Unternehmen großzügig oder eng gefasst sind. Wer von zu Hause arbeitet, muss zu den Kernzeiten telefonisch und per Chat erreichbar sein und mit vertraulichen Personal- und Vertragsdaten so umgehen, dass niemand mitlesen kann.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.500 € | 2.900 € | 3.400 € | 34.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.900 € | 3.300 € | 3.900 € | 39.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.300 € | 3.800 € | 4.500 € | 45.600 € |
Das Gehalt hängt vor allem von der Tarifbindung ab: Stadtwerke und Versorger zahlen häufig nach dem Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) oder dem TVöD, größere Energiekonzerne nach Haustarifen oder Tarifen der IG BCE, was meist über nicht tarifgebundenen kleineren Betrieben liegt. Innerhalb des Berufs steigen die Gehälter mit der Eingruppierung, also mit dem Anteil an eigenständiger kaufmännischer Sachbearbeitung und Projektverantwortung.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Eine kaufmännische Teamassistenz hält einem Team oder einer Abteilungsleitung den organisatorischen Rücken frei. Zum Alltag gehört, Termine und Besprechungen zu koordinieren, Kalender abzustimmen, Protokolle zu schreiben und Präsentationen vorzubereiten. Dazu kommen kaufmännische Aufgaben: Bestellanforderungen im ERP-System anlegen, Eingangsrechnungen sachlich prüfen und zur Freigabe weiterleiten, Rahmenverträge und Lieferantendaten pflegen, Reisekosten abrechnen und Auswertungen in Excel aufbereiten. In Versorgungsunternehmen wie Stadtwerken, Netzbetreibern oder Entsorgungsbetrieben betrifft das oft Bau- und Instandhaltungsprojekte, Ausschreibungen, Genehmigungsunterlagen oder Schriftverkehr mit Behörden und Kommunen. Die Teamassistenz ist häufig erste Anlaufstelle für Rückfragen von Kollegen, Dienstleistern und Kunden und verteilt Anfragen an die zuständigen Fachleute weiter.
Der übliche Weg ist eine dreijährige duale Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement, Industriekaufmann oder Industriekauffrau oder in einem anderen kaufmännischen Beruf. Mit Abitur oder guten Leistungen lässt sie sich häufig auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Viele Arbeitgeber setzen danach einige Jahre Berufserfahrung im Sekretariat oder in der Sachbearbeitung voraus. Quereinstieg ist möglich, etwa nach einer anderen abgeschlossenen Ausbildung mit Büroerfahrung oder nach einem abgebrochenen Studium, wird aber meist nur mit nachweisbaren Kenntnissen in MS Office und einem ERP-System wie SAP akzeptiert. Weiterbildungen zur geprüften Fachkraft für Büro- und Projektorganisation oder zum Wirtschaftsfachwirt verbessern die Chancen auf anspruchsvollere Stellen.
Die Arbeit besteht aus vielen parallelen Vorgängen, die ständig durch Anrufe, E-Mails und spontane Anfragen unterbrochen werden. Wer ungern zwischen Aufgaben wechselt, empfindet das schnell als belastend. Prioritäten setzen die Vorgesetzten oder das Team, oft kurzfristig, und vor Gremiensitzungen, Quartalsabschlüssen oder Fristen in Ausschreibungen entsteht Termindruck. Sorgfalt ist wichtig, weil Fehler bei Bestellungen oder Rechnungsfreigaben direkt Geld kosten. Die Arbeitszeiten sind meist geregelt und liegen tagsüber, in vielen Stellen mit Gleitzeit, verlangen aber Erreichbarkeit zu den Kernzeiten des Teams. Schwer fällt manchen, dass die eigene Arbeit wenig sichtbar ist und Anerkennung oft ausbleibt, solange alles läuft. Diskretion ist Pflicht, weil Assistenzen Einblick in Personalvorgänge, Vertragskonditionen und interne Planungen haben.
Assistenzstellen gibt es in nahezu allen Branchen, entsprechend breit ist das Angebot. Einfache Sekretariatsaufgaben gehen durch digitale Kalender, Workflow-Systeme und automatisierte Rechnungsverarbeitung zurück, gefragt bleiben Assistenzen mit kaufmännischem Fachwissen, SAP-Kenntnissen und Erfahrung in der Projektkoordination. In der Energie- und Wasserwirtschaft sorgen Netzausbau, Energiewende und kommunale Investitionen für stabile Nachfrage, und viele Arbeitgeber dort sind tarifgebunden und gelten als sichere Arbeitgeber. Entwicklungswege führen in die Projektassistenz, ins Office-Management, in die Assistenz der Geschäftsführung oder in die Sachbearbeitung, etwa im Einkauf, im Controlling oder in der Vertragsverwaltung.
Üblich ist eine dreijährige duale Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement oder in einem anderen kaufmännischen Beruf mit IHK-Abschluss. Viele Arbeitgeber erwarten anschließend zwei bis drei Jahre Berufserfahrung in Sekretariat oder Sachbearbeitung. Weiterbildungen wie die geprüfte Fachkraft für Büro- und Projektorganisation sind möglich, aber keine Voraussetzung.
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Eine Assistenz der Geschäftsführung organisiert den Arbeitsalltag der Unternehmens- oder Institutsleitung, bereitet Entscheidungen und Sitzungen vor und hält die Kommunikation mit Gremien, Partnern und Belegschaft zusammen. In Forschungseinrichtungen kommen oft Drittmittelverwaltung und die Betreuung wissenschaftlicher Gremien hinzu.
Office Manager organisieren den Büroalltag eines Unternehmens, einer Kanzlei oder Beratung: Sie halten Verwaltung, Termine, Ausstattung und Abläufe zusammen und sind oft erste Ansprechperson für Mitarbeitende, Geschäftsführung und Besucher.
Projektassistenzen unterstützen Projektleitungen organisatorisch und kaufmännisch: Sie koordinieren Termine, führen Protokolle und Projektunterlagen, behalten Budgets und Fristen im Blick und halten die Kommunikation zwischen Beteiligten zusammen.
Sachbearbeiter im Einkauf bestellen Waren und Material, holen Angebote ein, überwachen Liefertermine und klären Abweichungen mit Lieferanten. Sie arbeiten der Einkaufsleitung oder den strategischen Einkäufern zu und sorgen dafür, dass der Betrieb lieferfähig bleibt.
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