IT Account Manager - Würth Deutschland (m/w/d)
Mit Ausdauer und Leidenschaft geben wir unseren Kundinnen und Kunden Rückenwind. Im Bereich Service Management müssen wi...
IT Account Manager betreuen Geschäftskunden eines IT-Anbieters, verkaufen Software, Hardware, Cloud-Dienste oder IT-Dienstleistungen und bauen bestehende Kundenbeziehungen aus. Der Beruf liegt zwischen Vertrieb, Beratung und Projektkoordination.
Angebote erstellen, Telefon- und Videotermine mit Kunden, CRM-Pflege, Forecasts und interne Abstimmungen lassen sich gut von zu Hause erledigen, und seit der Verbreitung von Videokonferenzen finden auch viele Kundengespräche online statt. Anwesenheit verlangen dagegen Termine beim Kunden, Verhandlungen bei größeren Abschlüssen, Messen, Partnerveranstaltungen und je nach Arbeitgeber Teamtage im Büro. Bei vielen Arbeitgebern ist ein hybrides Modell mit zwei bis drei Tagen Homeoffice pro Woche üblich; Stellen im Innendienst oder im Inside Sales werden teils überwiegend von zu Hause ausgeübt, während Außendienststellen eher zwischen Homeoffice und Reisetätigkeit wechseln und kaum Büroanwesenheit haben. Ganz von zu Hause ohne Kundenbesuche arbeiten nur Account Manager in rein telefonischem oder digitalem Vertrieb, und das ist eher die Ausnahme. Für den Alltag heißt das: ein ruhiger Arbeitsplatz mit guter Internetverbindung und Headset, Sorgfalt bei vertraulichen Preis- und Vertragsdaten und feste Erreichbarkeit während der Geschäftszeiten der Kunden.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.400 € | 4.000 € | 4.800 € | 48.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.400 € | 5.300 € | 6.500 € | 63.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.800 € | 6.800 € | 8.500 € | 81.600 € |
Die Werte nennen das Fixgehalt; hinzu kommt in den meisten Stellen eine variable Vergütung, die oft 20 bis 40 Prozent des Zielgehalts ausmacht und von der Zielerreichung abhängt. Tarifverträge gelten selten, am stärksten wirken Unternehmensgröße, Produktbereich (Software und Cloud zahlen meist mehr als Hardware-Handel) und die Größe der betreuten Kunden.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
IT Account Manager sind für einen festen Bestand an Geschäftskunden zuständig, oft gegliedert nach Region, Branche oder Unternehmensgröße. Sie führen Gespräche mit IT-Leitern, Einkäufern und Geschäftsführern, ermitteln den Bedarf an Lizenzen, Servern, Cloud-Kapazitäten oder Wartungsverträgen und stellen daraus Angebote zusammen. Bei technisch anspruchsvollen Anfragen ziehen sie Pre-Sales-Berater oder Systemingenieure hinzu. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Pflege: Vertragsverlängerungen rechtzeitig ansprechen, Preisverhandlungen führen, Eskalationen bei Lieferverzug oder Störungen mit dem Service klären und Chancen für Zusatzgeschäft erkennen. Daneben stehen Aufgaben im CRM-System, Umsatzprognosen für den Vertriebsleiter, Ausschreibungsunterlagen öffentlicher Auftraggeber und die Abstimmung mit Herstellern und Distributoren. Je nach Arbeitgeber liegt der Schwerpunkt eher auf Neukundengewinnung oder auf der Entwicklung bestehender Kunden.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für IT-System-Management oder Kaufmann für Digitalisierungsmanagement, und wechseln nach einigen Jahren Innendienst in die Kundenbetreuung. Ebenso verbreitet ist ein Studium der Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik oder Informatik. Quereinsteiger aus dem technischen Support, der Systemadministration oder dem Vertrieb anderer Branchen haben gute Chancen, wenn sie technisches Verständnis und Verkaufserfahrung verbinden. Herstellerzertifizierungen, etwa von Microsoft, Cisco oder großen Cloud-Anbietern, sowie Vertriebsschulungen werden meist berufsbegleitend erworben.
Der Beruf wird an Zahlen gemessen. Quartals- und Jahresziele, Pipeline-Berichte und regelmäßige Forecast-Runden prägen den Alltag, und ein Teil des Einkommens hängt in der Regel davon ab, ob die Ziele erreicht werden. Zum Quartals- und Geschäftsjahresende steigt der Druck spürbar. Kunden erwarten schnelle Reaktionen, auch bei Problemen, die der Account Manager nicht selbst verursacht hat und nur intern weitergeben kann. Wer Kunden vor Ort betreut, ist regelmäßig auf Dienstreisen, teils mit Übernachtung. Technische Produkte ändern sich schnell, Lizenzmodelle und Preislisten ebenfalls; ohne laufende Weiterbildung verliert man den Anschluss. Teilzeit ist in diesem Beruf eher selten, weil Kunden einen durchgehend erreichbaren Ansprechpartner erwarten; wo sie angeboten wird, betrifft sie häufig kleinere Kundenbestände oder den Innendienst. Die Fluktuation im IT-Vertrieb gilt als vergleichsweise hoch.
Die Nachfrage ist stabil bis gut, getragen von Cloud-Migration, IT-Sicherheit und dem anhaltenden Bedarf an Software-Abonnements. Besonders gesucht sind Account Manager mit Branchenkenntnis, etwa im öffentlichen Sektor, im Gesundheitswesen oder in der Industrie. Wer erfolgreich ist, kann zum Key Account Manager für Großkunden aufsteigen, ein Vertriebsteam übernehmen oder in Partner- und Channel-Management wechseln. Mit wachsender technischer Tiefe ist auch der Weg in Pre-Sales oder Lösungsberatung offen.
Üblich ist eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für IT-System-Management oder ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik, meist gefolgt von einigen Jahren im Vertriebsinnendienst. Quereinstieg aus Technik oder anderem Vertrieb ist verbreitet, Herstellerzertifikate kommen berufsbegleitend hinzu.
Mit Ausdauer und Leidenschaft geben wir unseren Kundinnen und Kunden Rückenwind. Im Bereich Service Management müssen wi...
IT Account Manager [m/w/d] Arbeitgeber: Virtimo Berufsfeld: IT-Berater/in Beschäftigungsart: Teilzeit Arbeitsform: Homeo...
Inside Sales Manager verkaufen Produkte und Dienstleistungen an Geschäftskunden per Telefon, Videocall und E-Mail, ohne die Kunden vor Ort zu besuchen. In der Telekommunikation geht es meist um Festnetz- und Mobilfunkverträge, Glasfaseranschlüsse und Cloud-Telefonie für Unternehmen.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Vertriebsingenieure verkaufen erklärungsbedürftige technische Produkte und Anlagen, etwa Sensoren, Messtechnik, Antriebe oder optische Systeme. Sie verbinden technisches Fachwissen mit Kundenberatung, Angebotserstellung und Verhandlung.
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