Field Sales Executive (m/w/d) Region Ansbach/Würzburg
Bei uns stimmt die Balance zwischen Arbeits- und Privatleben. Mit dieser Voraussetzung sorgen wir dafür, dass du deinen...
Field Sales Executives gewinnen und betreuen Geschäftskunden direkt vor Ort, in der Logistik etwa Verlader aus Industrie und Handel, für Transport-, Lager- und Speditionsleistungen. Sie arbeiten im Außendienst in einem festen Vertriebsgebiet und tragen Verantwortung für Umsatz- und Neukundenziele.
Viele Field-Sales-Stellen sind als homebased ausgeschrieben, das heißt aber in der Regel nur, dass es im Vertriebsgebiet kein Büro gibt und die Wohnung als Ausgangspunkt für die Touren dient. Von zu Hause erledigen lassen sich Terminplanung, Telefonakquise, Angebotserstellung, CRM-Pflege, Videocalls mit Kunden und interne Abstimmungen; Kundenbesuche, Verhandlungen vor Ort, Lagerbesichtigungen und Messen verlangen Anwesenheit. Üblich ist ein Wechsel aus zwei bis vier Reisetagen und ein bis zwei Tagen am heimischen Schreibtisch pro Woche, wobei der Anteil je nach Gebietsgröße und Arbeitgeber stark schwankt; ganz von zu Hause lässt sich der Beruf nicht ausüben, sonst wäre es Innendienst. Dazu kommen bei vielen Arbeitgebern regelmäßige Vertriebsmeetings in der Zentrale oder Niederlassung. Für den Alltag bedeutet das ein eigenes ruhiges Arbeitszimmer für Telefonate, den vertraulichen Umgang mit Preis- und Kundendaten außerhalb des Büros und viel Selbstorganisation, weil der direkte Austausch mit Kollegen fehlt. Für Menschen, die wegen Kinderbetreuung oder Pflege an feste Zeiten zu Hause gebunden sind, passt der Beruf wegen der unplanbaren Reisetage nur bedingt.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.200 € | 3.800 € | 4.500 € | 45.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.000 € | 4.900 € | 6.000 € | 58.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.300 € | 6.300 € | 8.000 € | 75.600 € |
Die Werte beziehen sich auf das Fixgehalt; hinzu kommt meist eine variable Vergütung nach Umsatz oder Neugeschäft, die bei erfolgreichen Vertriebsleuten einen erheblichen Teil des Einkommens ausmacht, sowie häufig ein auch privat nutzbarer Dienstwagen. Vertriebsstellen in der Logistik sind überwiegend außertariflich vergütet, auch wo der Betrieb an regionale Tarifverträge für das Speditions-, Logistik- und Transportgewerbe gebunden ist; die Höhe hängt vor allem von Unternehmensgröße, Gebiet und Produkt ab, wobei Kontraktlogistik und internationale Verkehre meist besser zahlen als regionaler Stückgutverkehr.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Ein Field Sales Executive verkauft im Außendienst, also beim Kunden und nicht vom Schreibtisch aus. In Transport und Logistik heißt das: Industrie- und Handelsunternehmen in einem zugewiesenen Gebiet für Stückgut-, Teil- und Komplettladungen, Kontraktlogistik, Lagerflächen oder See- und Luftfracht gewinnen. Der Alltag teilt sich in Termine vor Ort und deren Vor- und Nachbereitung. Dazu gehören das Recherchieren potenzieller Kunden, die Kaltakquise am Telefon, Besuche bei Versandleitern und Einkäufern, das Aufnehmen von Sendungsstrukturen und Mengen, das Abstimmen von Angeboten mit Pricing und Disposition sowie Preisverhandlungen. Nach dem Abschluss begleitet der Außendienst oft die Übergabe an den operativen Bereich und bleibt Ansprechpartner bei Reklamationen, Ausschreibungen und Ratenanpassungen. Jeder Kontakt wird im CRM-System dokumentiert, Besuchsberichte und Pipeline-Prognosen gehen regelmäßig an die Vertriebsleitung.
Einen festen Ausbildungsweg gibt es nicht. Häufig kommen Bewerber über eine kaufmännische Ausbildung, in der Logistik besonders als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, und wechseln nach einigen Jahren in Disposition oder Innendienst in den Außendienst. Ebenso verbreitet ist ein Studium der Betriebswirtschaft, Logistik oder Wirtschaftsingenieurwesen. Quereinsteiger aus dem Vertrieb anderer Branchen haben gute Chancen, wenn sie Abschlüsse im B2B-Geschäft nachweisen können; das Branchenwissen über Frachtraten, Incoterms und Zollabläufe wird dann in der Einarbeitung vermittelt. Ein Führerschein der Klasse B ist praktisch immer Voraussetzung, für internationale Kunden zudem gutes Englisch.
Der Beruf ist zielgetrieben. Umsatz-, Marge- und Neukundenvorgaben werden monatlich oder quartalsweise gemessen, ein Teil des Einkommens hängt oft daran. Wer Ablehnung schlecht verträgt, tut sich mit der Kaltakquise schwer, denn die meisten Erstkontakte führen zu nichts. Die Reisetätigkeit ist erheblich: Je nach Gebietsgröße sind mehrere hundert Kilometer pro Woche im Auto üblich, gelegentlich mit Übernachtungen. Die Arbeitszeiten sind formal flexibel, richten sich aber nach den Terminen der Kunden, und Berichte, Angebote und E-Mails werden häufig abends erledigt. In der Logistik kommt hinzu, dass Preise stark schwanken und Kunden bei operativen Problemen, etwa verspäteten Sendungen, den Vertrieb als ersten anrufen. Die Fluktuation im Außendienst ist vergleichsweise hoch, auch weil verfehlte Ziele schnell Konsequenzen haben.
Logistikdienstleister suchen fortlaufend Vertriebsleute, weil der Markt umkämpft ist und Kunden ihre Dienstleister regelmäßig neu ausschreiben. Wer verlässlich Neugeschäft bringt, hat gute Wechselmöglichkeiten zwischen Speditionen, Paketdiensten und Kontraktlogistikern. Entwicklungswege führen zum Key Account Manager für große Kunden, zum Branchenspezialisten etwa für Automotive oder Pharma, in die Gebiets- oder Vertriebsleitung oder in die Niederlassungsleitung. Digitale Frachtplattformen verlagern einen Teil des Standardgeschäfts ins Internet, der persönliche Vertrieb für komplexe Logistiklösungen bleibt davon bisher weitgehend unberührt.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, mit anschließender Berufserfahrung im Innendienst oder in der Disposition, oder ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft oder Logistik von meist drei bis dreieinhalb Jahren. Quereinsteiger aus dem Vertrieb anderer Branchen werden häufig eingestellt und mehrere Monate eingearbeitet.
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Account Manager betreuen bestehende Geschäftskunden eines Unternehmens, bauen die Zusammenarbeit mit ihnen aus und sind deren feste Ansprechperson für Angebote, Verträge und Probleme. Der Beruf liegt zwischen Vertrieb und Kundenservice und wird meist an Umsatz- und Bindungszielen gemessen.
Gebietsverkaufsleiter betreuen und erweitern den Kundenstamm eines Herstellers oder Großhändlers in einer festgelegten Verkaufsregion. Sie sind überwiegend im Außendienst unterwegs, verhandeln Konditionen und verantworten Umsatzziele für ihr Gebiet.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Vertriebsmitarbeiter im Innendienst betreuen Kunden per Telefon, E-Mail und Videocall, erstellen Angebote, bearbeiten Aufträge und unterstützen den Außendienst. Sie sind die feste Anlaufstelle für Bestandskunden und oft auch für die Gewinnung neuer Kunden.
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