Junior Fachbetreuer - Industrielle Versicherung / Transport- & Sachversicherung (m/w/d)
Wir sind ein inhabergeführter Industrie-Versicherungsvermittler im Zentrum von Bremen mit einer über 100-jährigen Firmen...
Fachbetreuer in der Versicherungswirtschaft unterstützen Vermittler, Makler und den eigenen Vertrieb fachlich in einer Sparte wie Sach-, Lebens-, Kranken- oder Firmenkundenversicherung. Sie beraten bei komplexen Fällen, erstellen Angebote, schulen Vertriebspartner und sind das Bindeglied zwischen Außendienst und Fachabteilungen.
Angebotskalkulation, E-Mail- und Telefonberatung von Vermittlern, Webinare und die Auswertung von Vertriebszahlen lassen sich von zu Hause erledigen, und viele Versicherer haben dafür seit einigen Jahren feste Regelungen. Anwesenheit verlangen dagegen Besuche bei Agenturen und Maklern, gemeinsame Kundentermine, Präsenzschulungen und Regionalveranstaltungen. Bei Fachbetreuern im Außendienst ist das häusliche Büro deshalb meist der Ausgangspunkt für Reisetage, nicht ein Arbeitsplatz für die ganze Woche; in innendienstnah organisierten Stellen ist Homeoffice häufig an zwei bis drei Tagen pro Woche möglich. Eine Tätigkeit ganz von zu Hause ist die Ausnahme und kommt am ehesten bei telefonischer oder digitaler Vertriebsunterstützung vor. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen abschließbaren Arbeitsplatz, weil Gesundheits- und Finanzdaten von Kunden verarbeitet werden, und muss für Vermittler zu den Geschäftszeiten zuverlässig erreichbar sein.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.600 € | 4.200 € | 4.800 € | 50.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.300 € | 5.000 € | 5.900 € | 60.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.200 € | 6.100 € | 7.300 € | 73.200 € |
Bei tarifgebundenen Versicherern richtet sich das Grundgehalt nach dem Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe, wobei Fachbetreuer meist in den oberen Tarifgruppen oder außertariflich eingestuft sind. Im Außendienst kommen oft variable Anteile abhängig vom Vertriebserfolg und ein Dienstwagen hinzu, außerdem zahlen Firmenkunden- und bAV-Sparten in der Regel mehr als das Privatkundengeschäft.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Ein Fachbetreuer ist bei einem Versicherer der fachliche Ansprechpartner für die Menschen, die Verträge verkaufen: angestellte Außendienstler, selbstständige Ausschließlichkeitsvertreter oder freie Makler. Meist ist er für eine Sparte zuständig, etwa Gewerbe- und Industrieversicherung, betriebliche Altersversorgung, private Krankenversicherung oder Kfz. Im Alltag kalkuliert er Angebote für Fälle, die über das Standardgeschäft hinausgehen, prüft Risiken gemeinsam mit der Risikoprüfung, erklärt Bedingungswerke und Tarifänderungen und begleitet Vermittler auf Wunsch zu Kundenterminen, wenn ein Firmenkunde eine fachliche Erklärung braucht. Dazu kommen Schulungen und Webinare zu neuen Produkten, Vertriebsaktionen in der Region und die Auswertung von Bestands- und Umsatzzahlen. Ein Teil der Arbeit besteht aus Abstimmung nach innen: Rückfragen an Vertrag, Schaden oder Underwriting weitergeben, Sonderkonditionen aushandeln und Rückmeldungen aus dem Markt an die Produktentwicklung tragen. In vielen Häusern ist die Stelle vertrieblich geprägt und mit Zielvorgaben verbunden, in anderen eher als fachlicher Innendienst organisiert.
Einen eigenen Ausbildungsberuf gibt es nicht. Der übliche Weg führt über die dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen und einige Jahre Berufserfahrung im Innen- oder Außendienst. Viele Arbeitgeber erwarten zusätzlich die Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, für bestimmte Sparten auch spezielle Zertifikate, etwa als Fachberater für betriebliche Altersversorgung. Ein Studium der Versicherungswirtschaft, Betriebswirtschaft oder ein duales Studium mit Versicherungsschwerpunkt ist ebenfalls ein gängiger Einstieg. Quereinsteiger kommen vor allem aus dem Bankvertrieb oder von Maklerunternehmen, brauchen aber fundierte Spartenkenntnis. Die Pflicht zur Weiterbildung nach den Vorgaben der Versicherungsvertriebsrichtlinie gilt auch hier.
Der Beruf verbindet Fachwissen mit Vertrieb, und beide Seiten erzeugen Druck. Vermittler erwarten schnelle Antworten, oft kurz vor einem Kundentermin, und die eigene Leistung wird häufig an Neugeschäft und Bestandsentwicklung in der betreuten Region gemessen. Wer im Außendienst tätig ist, verbringt viel Zeit im Auto, auch mit längeren Fahrten und gelegentlichen Abendterminen bei Vertriebsveranstaltungen. Bedingungswerke, Rechtsprechung und Tarife ändern sich laufend, was ständiges Nachlesen verlangt. Schwer fällt vielen der Spagat zwischen den Interessen der Vermittler und den Vorgaben der eigenen Gesellschaft, etwa wenn ein Risiko nicht gezeichnet werden soll, das ein Partner unbedingt platzieren will.
Die Nachfrage nach erfahrenen Fachbetreuern ist stabil, besonders im Firmenkundengeschäft und in der betrieblichen Altersversorgung, wo der Beratungsbedarf hoch ist und Fachkräfte knapp sind. Die Digitalisierung verlagert einfache Anfragen auf Portale und Rechner, die Betreuung komplexer Fälle bleibt jedoch an Personen gebunden. Entwicklungswege führen zur Leitung einer Vertriebsdirektion, in die Maklerbetreuung größerer Partner, ins Underwriting oder in die Produktentwicklung. Auch ein Wechsel auf die Maklerseite ist verbreitet.
Meist führt der Weg über die dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen, gefolgt von einigen Jahren Berufserfahrung und häufig der etwa ein- bis zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen. Alternativ ist ein Bachelorstudium der Versicherungswirtschaft oder ein duales Studium mit anschließender Spezialisierung auf eine Sparte üblich.
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Uns bewegt, was Menschen bewegt. Dabei leiten uns unsere Werte nah, klar und stark. Und nah klar finden wir es stark a...
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Firmenkundenbetreuer beraten Unternehmen, Selbstständige und Gewerbetreibende in allen Finanzfragen, vor allem bei Krediten, Zahlungsverkehr und Absicherung, und verantworten einen festen Bestand an Firmenkunden einer Bank oder Sparkasse.
Underwriter prüfen Risiken, die ein Versicherer übernehmen soll, entscheiden über Annahme oder Ablehnung und legen Prämien und Vertragsbedingungen fest. Sie arbeiten meist in der Sach-, Haftpflicht-, Lebens- oder Rückversicherung und stimmen sich eng mit Maklern und dem Vertrieb ab.
Versicherungskaufleute, heute als Kaufleute für Versicherungen und Finanzen ausgebildet, beraten Privat- und Firmenkunden zu Versicherungen und Vorsorge, bearbeiten Verträge und regulieren Schäden. Sie arbeiten im Innendienst von Versicherungsunternehmen, im Außendienst oder in Agenturen und Maklerbüros.
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