Business Developer (m/w/d)
In ganz Deutschland begleiten wir Kommunen auf dem Weg in die digitale Zukunft.Als Komplettanbieter liefern wir Lösungen...
Business Developer suchen neue Geschäftsfelder, Märkte, Kunden und Partner für ein Unternehmen und bereiten Entscheidungen darüber vor. Im Handel geht es oft um neue Vertriebskanäle, Sortimente, Lieferanten oder Kooperationen.
Recherche, Marktanalysen, Business Cases, Präsentationen, Pflege des CRM-Systems sowie Erstgespräche per Telefon oder Videokonferenz lassen sich gut von zu Hause erledigen. Anwesenheit verlangen dagegen Kundentermine, Verhandlungen, Messen, Besuche bei Lieferanten und Workshops mit den internen Abteilungen, die in vielen Unternehmen weiterhin vor Ort stattfinden. Homeoffice an einzelnen Tagen, häufig zwei bis drei pro Woche, ist in diesem Beruf in Teilen üblich, vor allem in größeren Unternehmen und im E-Commerce; im klassischen Groß- und Einzelhandel wird oft mehr Präsenz im Büro und beim Kunden erwartet. Stellen, die ganz oder überwiegend von zu Hause ausgeübt werden, sind eher die Ausnahme und kommen am ehesten bei Onlinehändlern, Softwareanbietern für den Handel oder im Außendienst mit Reisetätigkeit statt festem Büro vor, wobei dann die Reisen einen großen Teil der Woche einnehmen können. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen ruhigen Platz für Videotermine, muss Kundendaten, Konditionen und Strategiepapiere vertraulich behandeln und für Kunden und Kollegen gut erreichbar sein.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.300 € | 3.900 € | 4.700 € | 46.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.200 € | 5.100 € | 6.300 € | 61.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.500 € | 6.800 € | 9.000 € | 81.600 € |
Einen eigenen Tarifvertrag gibt es nicht; selbst in tarifgebundenen Handelsunternehmen liegen Business Developer meist außerhalb der Tarifverträge für den Groß- und Außenhandel oder den Einzelhandel und verhandeln frei. Das Gehalt hängt stark von Unternehmensgröße, Branche und dem Anteil variabler Vergütung ab: In vertriebsnahen Stellen kommen oft erfolgsabhängige Prämien hinzu, die in den Werten nicht enthalten sind, und Onlinehandel sowie Konzerne zahlen in der Regel mehr als mittelständische Händler.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Business Developer arbeiten an der Frage, wo ein Unternehmen künftig Umsatz macht. Sie werten Marktdaten aus, beobachten Wettbewerber, sprechen potenzielle Kunden und Partner an und rechnen durch, ob sich ein neues Produkt, ein neuer Markt oder eine Kooperation lohnt. Im Groß- und Einzelhandel heißt das zum Beispiel: einen Onlineshop oder Marktplatz als zusätzlichen Vertriebskanal aufbauen, Gespräche mit Herstellern über Exklusivsortimente führen, Key Accounts im Firmenkundengeschäft gewinnen oder den Markteintritt in ein Nachbarland vorbereiten. Aus den Ergebnissen entstehen Business Cases, Präsentationen für die Geschäftsführung und Angebote. Ist ein Vorhaben beschlossen, begleiten Business Developer die Umsetzung gemeinsam mit Vertrieb, Einkauf, Marketing, Logistik und Controlling. Die Grenze zum Vertrieb ist fließend: In manchen Unternehmen ist die Stelle eher strategisch und analytisch, in anderen ist sie im Kern Neukundenakquise mit eigenem Umsatzziel.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht, die Bezeichnung ist nicht geschützt. Üblich ist ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, des Wirtschaftsingenieurwesens, der Handelsbetriebslehre oder eines verwandten Fachs, häufig mit Schwerpunkt Marketing, Vertrieb oder Strategie. Viele kommen aber über Berufserfahrung in die Rolle: aus dem Vertrieb, dem Key Account Management, dem Einkauf oder dem E-Commerce. Auch Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement mit mehreren Jahren Vertriebserfahrung und einer Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt finden diesen Weg. Für Einsteiger ohne Berufserfahrung sind echte Business-Development-Stellen selten; der Einstieg läuft eher über Traineeprogramme, Junior-Positionen oder ein vorheriges Praktikum. Sehr gutes Englisch wird in den meisten Stellen erwartet.
Die Arbeit ist ergebnisorientiert und wird oft an Kennzahlen gemessen, etwa an gewonnenen Neukunden, abgeschlossenen Partnerschaften oder Umsatz in neuen Kanälen. Das erzeugt Druck, zumal viele Vorhaben scheitern oder lange dauern, bis sie etwas einbringen. Wer Absagen schlecht verträgt, tut sich schwer. Gefragt sind Verhandlungsgeschick, sicherer Umgang mit Zahlen und Tabellen, die Fähigkeit, vor Geschäftsführung und Kunden überzeugend zu präsentieren, und ein gutes Gespür für Märkte. Reisen zu Kunden, Lieferanten und Messen gehören in vielen Stellen dazu, im Handel etwa zu Branchenmessen oder zu Herstellern im Ausland. Die Arbeitszeiten sind meist Bürozeiten, doch vor Terminen, Messen oder Angebotsfristen wird es länger, und Kontakte in anderen Zeitzonen verschieben Gespräche in den Abend. Weil die Rolle viele Abteilungen berührt, braucht es Ausdauer im Abstimmen, ohne selbst Weisungsbefugnis zu haben.
Unternehmen suchen Business Developer vor allem, wenn sie wachsen oder sich umstellen müssen. Im Handel ist das durch den Druck des Onlinehandels, neue Marktplätze und Direktvertrieb von Herstellern seit Jahren der Fall. Die Nachfrage hängt aber stark von der Konjunktur ab: In schwachen Jahren werden solche Stellen eher gekürzt als operative. Erfahrene Business Developer können in die Leitung von Vertrieb oder Business Development aufsteigen, Länder- oder Kanalverantwortung übernehmen oder in die Geschäftsführung kleinerer Unternehmen wechseln. Auch der Wechsel in die Unternehmensberatung oder in die Selbstständigkeit als Interim-Manager ist ein verbreiteter Weg.
Der übliche Weg führt über ein Bachelor- oder Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre oder eines verwandten Fachs, das drei bis fünf Jahre dauert, und anschließend über Junior- oder Traineestellen. Alternativ führt eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement, mit mehreren Jahren Vertriebserfahrung und einer Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt in den Beruf.
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Wir sind eine dynamische Unternehmensgruppe mit Fokus auf den Groß- und Außenhandel in der Gummi-Branche. Unsere Holding...
E-Commerce-Manager steuern den Online-Vertrieb eines Unternehmens: Sie betreuen Onlineshop und Marktplätze, planen Kampagnen, werten Verkaufszahlen aus und stimmen sich mit Marketing, Einkauf und Logistik ab.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Produktmanager verantworten ein Produkt oder eine Produktlinie über den gesamten Lebenszyklus, von der Marktanalyse über die Entwicklung bis zur Markteinführung und Pflege. In der Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik bilden sie die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Vertrieb, Produktion und Kunden.
Vertriebsmitarbeiter verkaufen Produkte oder Dienstleistungen an Geschäfts- oder Privatkunden, betreuen bestehende Kunden und gewinnen neue. Je nach Stelle arbeiten sie im Innendienst am Telefon und am Rechner oder im Außendienst direkt beim Kunden.
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