WEG- und Mietverwalter/in (m/w/d)
Die Hausverwaltung Westhoff steht für engagiertes und zukunftsorientiertes Immobilienmanagement von Eigentümergemeinscha...
WEG- und Mietverwalter betreuen Wohnanlagen im Auftrag von Eigentümergemeinschaften oder Vermietern: Sie erstellen Abrechnungen und Wirtschaftspläne, beauftragen Handwerker, leiten Eigentümerversammlungen und sind Ansprechpartner für Mieter und Eigentümer.
Ein Teil der Arbeit lässt sich von zu Hause erledigen: Jahresabrechnungen, Wirtschaftspläne, Betriebskostenabrechnungen, Korrespondenz, Angebotsvergleiche und Telefonate mit Eigentümern, Mietern und Handwerkern. Anwesenheit verlangen dagegen Objektbegehungen, Wohnungsübergaben, Termine mit Handwerkern und Gutachtern vor Ort und in der Regel die Eigentümerversammlungen, auch wenn Online-Teilnahme und rein virtuelle Versammlungen inzwischen rechtlich möglich sind, sofern die Gemeinschaft das beschließt. Homeoffice ist im Beruf in Teilen üblich, meist an einzelnen Tagen pro Woche und vor allem bei größeren Verwaltungen mit digitaler Aktenführung; kleinere Hausverwaltungen arbeiten häufig noch überwiegend im Büro mit Papierakten. Ganz von zu Hause arbeiten in der Regel nur Stellen, die sich auf Buchhaltung oder Abrechnung beschränken, und selbst dort ist das die Ausnahme. Wer von zu Hause arbeitet, verarbeitet Bank-, Miet- und Personendaten und braucht eine sichere Verbindung zur Verwaltungssoftware, einen abschließbaren Arbeitsplatz und muss telefonisch gut erreichbar sein, weil Notfälle wie Wasserschäden keinen Aufschub dulden.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.800 € | 3.300 € | 3.900 € | 39.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.400 € | 4.000 € | 4.800 € | 48.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.200 € | 5.000 € | 6.300 € | 60.000 € |
Das Gehalt hängt stark von der Größe und Art des Arbeitgebers ab: Größere Wohnungsunternehmen und Genossenschaften zahlen häufig nach dem Tarifvertrag für die Immobilienwirtschaft, während viele kleine Hausverwaltungen nicht tarifgebunden sind und frei verhandeln. Die IHK-Zertifizierung, die Zahl der betreuten Einheiten und die Region des Arbeitgebers wirken sich spürbar aus, der Verwaltermangel stärkt dabei die Verhandlungsposition erfahrener Verwalter.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Der Beruf hat zwei Schwerpunkte, die oft in einer Person zusammenkommen. In der WEG-Verwaltung betreut der Verwalter Wohnungseigentümergemeinschaften: Er stellt den Wirtschaftsplan auf, erstellt die Jahresabrechnung, bereitet die Eigentümerversammlung vor, leitet sie, schreibt das Protokoll und setzt die Beschlüsse um, etwa eine Dachsanierung oder den Wechsel des Hausmeisterdienstes. Er verwaltet die Gemeinschaftskonten, mahnt rückständiges Hausgeld an und kümmert sich um Versicherungsschäden. In der Mietverwaltung arbeitet er für Vermieter: Mietverträge abschließen, Mieterhöhungen prüfen und begründen, Betriebskostenabrechnungen erstellen, Mängelanzeigen bearbeiten, Wohnungsübergaben und -abnahmen durchführen. Dazu kommen Objektbegehungen, das Einholen und Vergleichen von Angeboten, die Abstimmung mit Handwerkern und Hausmeistern sowie viel Korrespondenz per Telefon und E-Mail. Ein großer Teil der Arbeit findet in branchenüblicher Verwaltungssoftware statt.
Der klassische Weg ist die dreijährige Ausbildung zur Immobilienkauffrau oder zum Immobilienkaufmann. Häufig folgt die Weiterbildung zum Immobilienfachwirt (IHK) oder ein Studium der Immobilienwirtschaft. Seit der WEG-Reform haben Eigentümergemeinschaften Anspruch auf einen zertifizierten Verwalter; die Prüfung legt man bei der IHK ab. Wer selbstständig Wohnimmobilien verwaltet, braucht zusätzlich eine Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung, eine Berufshaftpflichtversicherung und muss sich regelmäßig weiterbilden. Der Quereinstieg ist verbreitet, vor allem aus kaufmännischen Berufen, der Buchhaltung, der Bauwirtschaft oder dem Handwerk. Viele Verwaltungen bilden Quereinsteiger intern ein und lassen sie die Zertifizierung nachholen.
Der Beruf gilt als belastend. Ein Verwalter betreut oft eine große Zahl von Einheiten, und die Anfragen reißen nicht ab: Wasserschäden, Heizungsausfälle, Streit unter Nachbarn, Beschwerden über Lärm oder Müll. Eigentümer und Mieter erwarten schnelle Reaktionen, auch wenn der Verwalter auf Handwerker angewiesen ist, die knapp sind. Eigentümerversammlungen finden häufig abends statt und konzentrieren sich auf die Monate nach Fertigstellung der Jahresabrechnungen, sodass im Frühjahr und Sommer viele Abendtermine zusammenkommen. Versammlungen können konfliktreich verlaufen; Verhandlungsgeschick und ein ruhiger Umgang mit verärgerten Menschen sind nötig. Rechtliche Kenntnisse im Wohnungseigentums- und Mietrecht sind unverzichtbar, Fehler in Abrechnungen oder Beschlüssen können angefochten werden und haftungsrelevant sein. Die Fluktuation in der Branche ist hoch, viele Wechsel werden mit Arbeitsdichte und Dauererreichbarkeit begründet.
Die Nachfrage nach Verwaltern übersteigt seit Jahren das Angebot. Viele Verwaltungen finden kein Personal, manche nehmen keine neuen Objekte mehr an. Die Zertifizierungspflicht hat den Markt zusätzlich verengt, weil ältere Verwalter ausgeschieden sind. Gute Einstiegschancen haben deshalb auch Quereinsteiger. Entwicklungswege führen zur Teamleitung, zur Leitung einer Niederlassung, in die Spezialisierung auf Gewerbeimmobilien oder technisches Objektmanagement oder in die Selbstständigkeit mit eigener Hausverwaltung. Die Digitalisierung, etwa durch Mieterportale und digitale Belegverarbeitung, verändert die Abläufe, ersetzt aber die Arbeit vor Ort und die Abstimmung mit Menschen nicht.
Üblich ist die dreijährige duale Ausbildung zur Immobilienkauffrau oder zum Immobilienkaufmann mit IHK-Abschluss, oft ergänzt durch die Weiterbildung zum Immobilienfachwirt. Für die WEG-Verwaltung kommt die Zertifizierungsprüfung bei der IHK hinzu; Quereinsteiger werden häufig intern eingearbeitet und legen diese Prüfung berufsbegleitend ab.
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Facility Manager planen, steuern und überwachen den Betrieb von Gebäuden und Anlagen – von der Haustechnik über Reinigung und Sicherheit bis zu Budget, Verträgen und Dienstleistersteuerung. Sie sorgen dafür, dass Büros, Kliniken, Produktionsstätten oder Wohnanlagen zuverlässig und wirtschaftlich funktionieren.
Immobilienkaufleute vermieten, verwalten, finanzieren und vermitteln Wohnungen, Gewerbeflächen und Grundstücke. Sie arbeiten bei Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Maklerbüros und in den Immobilienabteilungen von Banken und Sparkassen.
Property Manager betreuen Gewerbe- und Wohnimmobilien im Auftrag der Eigentümer kaufmännisch und oft auch technisch. Sie kümmern sich um Mieter, Verträge, Nebenkosten, Instandhaltung und berichten über die wirtschaftliche Entwicklung der Objekte.
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