Vertriebsingenieur im Außendienst (w/m/d) - Großraum Hannover
SAMSON und die SAMSON-Produkte sind maßgeblich von der Qualität der SAMSON-Mitarbeiter abhängig. Ihre Arbeit heute bes...
Vertriebsingenieure im Außendienst verkaufen erklärungsbedürftige technische Produkte und Anlagen direkt beim Kunden. Sie betreuen ein Verkaufsgebiet, beraten technisch, erstellen Angebote und begleiten Projekte vom ersten Gespräch bis zur Inbetriebnahme.
Im Außendienst ist das Homeoffice in vielen Stellen der Ausgangspunkt der Arbeit: Wer ein Gebiet fern vom Firmensitz betreut, arbeitet zwischen den Terminen häufig von zu Hause und fährt von dort zu den Kunden. Von zu Hause lassen sich Angebote kalkulieren, Tourenplanung, CRM-Pflege, Telefonate, Videokonferenzen mit Kunden und Abstimmungen mit dem Innendienst erledigen. Kundenbesuche, Vorführungen, Baustellen- und Anlagenbegehungen, Messen und Schulungen verlangen dagegen Anwesenheit vor Ort und machen je nach Stelle die Hälfte oder mehr der Arbeitszeit aus. Ganz von zu Hause lässt sich der Beruf deshalb nicht ausüben; wer Homeoffice sucht, um wenig unterwegs zu sein, findet hier meist das Gegenteil. Üblich ist ein Arbeitszimmer mit Firmenlaptop und Telefon, dazu gelegentliche Präsenztage im Werk für Produktschulungen und Vertriebsbesprechungen. Wie hoch der Reiseanteil im Einzelfall ist, hängt stark von Gebietsgröße und Produkt ab und lässt sich nicht pauschal angeben.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.900 € | 4.500 € | 5.300 € | 54.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.900 € | 5.800 € | 6.900 € | 69.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.200 € | 7.300 € | 9.000 € | 87.600 € |
Neben dem Festgehalt ist eine variable Vergütung nach Umsatz oder Zielerreichung üblich, die je nach Stelle einen erheblichen Teil des Einkommens ausmacht und in den Werten nicht enthalten ist; hinzu kommt meist ein Dienstwagen zur privaten Nutzung. In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie gilt der Tarifvertrag der IG Metall, erfahrene Vertriebsingenieure werden dort aber häufig außertariflich bezahlt; ansonsten hängt das Gehalt stark von Branche, Unternehmensgröße und Größe des Verkaufsgebiets ab.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Vertriebsingenieure im Außendienst verbinden technisches Fachwissen mit dem Verkauf. Sie verkaufen Maschinen, Anlagen, Antriebe, Messtechnik, Komponenten oder Software an Industriebetriebe, Planungsbüros, Handwerksbetriebe oder Kommunen. Der Kern der Arbeit liegt beim Kunden: Sie besuchen Betriebe in ihrem Gebiet, nehmen Anforderungen auf, schauen sich Produktionslinien oder Baustellen an und schlagen technische Lösungen vor. Danach folgen Auslegung und Angebot, oft in Abstimmung mit Konstruktion, Anwendungstechnik und Innendienst. Zur Arbeit gehören Preisverhandlungen, das Nachfassen offener Angebote, die Pflege der Kundendaten im CRM-System, Messeauftritte und Schulungen beim Kunden. Bei größeren Projekten begleiten Vertriebsingenieure die Umsetzung bis zur Abnahme und sind Ansprechpartner bei Reklamationen. Erwartet werden Umsatzzahlen; der Erfolg wird an Auftragseingang und Neukunden gemessen.
Der übliche Weg führt über ein Ingenieurstudium, meist Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Mechatronik oder Wirtschaftsingenieurwesen, mit Bachelor oder Master. Viele steigen nicht direkt in den Vertrieb ein, sondern sammeln zuerst Erfahrung in Konstruktion, Projektierung, Service oder Anwendungstechnik und wechseln dann in den Außendienst. Auch staatlich geprüfte Techniker oder Meister mit Vertriebserfahrung finden Stellen, vor allem bei technischem Großhandel und mittelständischen Herstellern. Trainee-Programme im technischen Vertrieb gibt es bei größeren Unternehmen. Verkaufstechnik, Verhandlungsführung und Produktwissen werden meist in internen Schulungen vermittelt.
Der Beruf bedeutet viel Reisetätigkeit. Je nach Gebietsgröße verbringen Vertriebsingenieure große Teile der Woche im Auto, mit frühen Abfahrten, langen Rückfahrten und gelegentlichen Übernachtungen. Bei internationaler Zuständigkeit kommen Flugreisen hinzu. Ein Führerschein ist Voraussetzung, ein Dienstwagen ist üblich. Die Arbeitszeiten richten sich nach den Kunden, Abende mit Angebotsarbeit und Messewochenenden kommen vor. Hinzu kommt der Druck durch Umsatzziele, die oft einen Teil des Gehalts bestimmen. Verlorene Aufträge, Preisdruck durch Wettbewerber und lange Entscheidungswege bei Kunden gehören zum Alltag. Wer gerne im Detail an technischen Lösungen arbeitet, aber ungern verhandelt oder Absagen hinnimmt, tut sich in diesem Beruf schwer. Englisch wird in vielen Stellen erwartet.
Die Nachfrage ist seit Jahren stabil hoch, besonders in Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Gebäude- und Energietechnik sowie im Anlagenbau. Viele Unternehmen suchen Bewerber mit technischem Studium und Kundenerfahrung, die Kombination ist knapp. Mit Erfahrung führt der Weg zum Key-Account-Manager für Großkunden, zur Gebiets- oder Vertriebsleitung oder in das Produktmanagement. Ein Wechsel in den Innendienst oder die Anwendungstechnik ist möglich, wenn die Reisetätigkeit auf Dauer nicht mehr passt. Einige machen sich als Handelsvertreter für mehrere Hersteller selbstständig.
Üblich ist ein ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium von sechs bis sieben Semestern, oft ergänzt durch einige Jahre Erfahrung in Konstruktion, Projektierung oder Service. Alternativ führt eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, die in Vollzeit zwei Jahre dauert, zusammen mit Berufserfahrung in den technischen Vertrieb.
SAMSON und die SAMSON-Produkte sind maßgeblich von der Qualität der SAMSON-Mitarbeiter abhängig. Ihre Arbeit heute bes...
Wir sind als Mittelstandsunternehmen mit 120 Mitarbeitern an drei Standorten in den Bereichen Hydraulikanlagen- und Wärm...
Anwendungstechniker sind das technische Bindeglied zwischen Hersteller und Kunde: Sie führen Maschinen und Verfahren vor, testen Anwendungen, nehmen Anlagen in Betrieb, schulen Bediener und beraten bei der Prozessoptimierung. Im Maschinen- und Anlagenbau gehören Versuche im Technikum und Einsätze beim Kunden fest zum Beruf.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.