Sales Representative (m/d/w) für Tabakwaren-Vertrieb
Für unseren Kunden British American Tobacco (BAT) sind wir beauftragt worden, eine einzigartige Vertriebsposition erfolg...
Sales Representatives im Tabakwaren-Vertrieb betreuen im Außendienst Kioske, Tankstellen, Supermärkte und Tabakfachgeschäfte in einem festen Gebiet. Sie sorgen für Platzierung und Verfügbarkeit der Produkte eines Herstellers, nehmen Aufträge auf und setzen Verkaufsaktionen um, oft im Auftrag einer Vertriebs- oder Marketingagentur.
Im Außendienst bedeutet Homeoffice in der Regel, dass es kein Büro gibt und die Wohnung als Ausgangspunkt für die Touren dient, nicht, dass die Arbeit von zu Hause erledigt wird. Von zu Hause lassen sich Tourenplanung, Berichte, Bestellungen, Abstimmungen per Telefon oder Videokonferenz und Online-Schulungen erledigen, das macht in den meisten Stellen nur einen kleinen Teil der Woche aus, oft einige Stunden oder einen halben Tag. Die Kernarbeit, also Besuche, Platzierung, Verhandlungen und Schulungen im Handel, verlangt Anwesenheit vor Ort und meist mehrere Stunden Fahrt pro Tag. Eine Stelle, die ganz oder überwiegend von zu Hause erledigt wird, ist in diesem Beruf die Ausnahme und am ehesten im Telefon- oder Innendienstvertrieb zu finden. Für den Alltag heißt das: Ein Firmenwagen, Tablet und Smartphone werden in vielen Stellen gestellt, zu Hause wird Platz für Lagerware und Displays gebraucht, und feste Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten der Geschäfte statt nach der Familienplanung.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.500 € | 3.000 € | 3.600 € | 36.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.900 € | 3.500 € | 4.400 € | 42.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.800 € | 4.700 € | 6.000 € | 56.400 € |
Einen Flächentarifvertrag gibt es für diesen Beruf nicht; Agenturen zahlen meist frei verhandelte und eher niedrigere Gehälter, während Festanstellungen direkt bei großen Tabakherstellern deutlich besser vergütet sind. Hinzu kommen oft Provisionen oder Zielprämien sowie ein auch privat nutzbarer Firmenwagen, dessen Wert in den Zahlen nicht enthalten ist.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Der Arbeitstag besteht überwiegend aus Besuchen im Handel. Ein Sales Representative fährt nach einem festen Tourenplan Verkaufsstellen in einem zugewiesenen Gebiet an, häufig zehn bis zwanzig am Tag: Kioske, Tankstellen, Lebensmittelmärkte, Getränkemärkte und Tabakwarenfachhändler. Vor Ort prüft er, ob die Produkte des Herstellers vorrätig sind und an der vereinbarten Stelle im Regal oder hinter der Kasse stehen, ergänzt Ware, tauscht Displays aus und bringt Preisschilder an. Er stellt neue Sorten, Tabakerhitzer oder E-Zigaretten vor, verhandelt mit Inhabern und Filialleitungen über Platzierungen, nimmt Bestellungen auf und schult Verkaufspersonal zu Produkten und zur Altersprüfung. Nach jedem Besuch werden Bestände, Preise, Wettbewerbsaktivitäten und Ergebnisse auf dem Tablet oder in einer CRM-Software erfasst. Viele Stellen sind bei Field-Marketing- und Vertriebsagenturen angesiedelt, die im Auftrag eines Tabakkonzerns arbeiten; andere direkt beim Hersteller oder beim Großhandel.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, etwa im Einzelhandel, Groß- und Außenhandel oder als Kaufmann für Büromanagement, dazu erste Erfahrung im Verkauf oder Außendienst. Quereinsteiger aus Gastronomie, Einzelhandel oder Promotion werden in Agenturen häufig genommen, wenn sie einen Führerschein haben und sicher mit Menschen umgehen. Bei Herstellern wird öfter ein Studium der Betriebswirtschaft oder Erfahrung im Vertrieb schnelldrehender Konsumgüter erwartet. Die Einarbeitung läuft meist über Schulungen zu Produkten, Gebietsplanung und den gesetzlichen Vorgaben sowie über Mitfahrten bei erfahrenen Kollegen.
Die Arbeit findet zum größten Teil im Auto und in Geschäften statt. Lange Fahrstrecken, Staus, Parkplatzsuche und das ständige Ein- und Aussteigen gehören dazu, ebenso das Tragen von Displays und Kartons. Die Leistung wird an Kennzahlen gemessen: Besuchsfrequenz, Distributionsquote, Platzierungen und Absatz. Ein Teil der Vergütung hängt oft von Zielvereinbarungen ab. Inhaber kleiner Läden haben wenig Zeit und sind nicht immer gesprächsbereit, Absagen müssen ausgehalten werden. Der Umgang mit Tabakprodukten ist streng reguliert: Werbebeschränkungen nach dem Tabakerzeugnisgesetz, Jugendschutz und Vorgaben zur Verkaufsförderung sind einzuhalten. Nicht jeder möchte für ein gesundheitsschädliches Produkt werben; diese Frage sollte vor der Bewerbung geklärt sein. Agenturstellen sind häufig an die Laufzeit eines Kundenauftrags gebunden und befristet, die Fluktuation ist entsprechend hoch.
Der Absatz klassischer Zigaretten sinkt seit Jahren, gleichzeitig investieren die Hersteller in Tabakerhitzer, E-Zigaretten und Nikotinbeutel und brauchen dafür Außendienst im Handel. Weil Werbung außerhalb der Verkaufsstelle weitgehend verboten ist, gewinnt die Arbeit direkt im Laden an Bedeutung. Stellen werden daher regelmäßig ausgeschrieben, allerdings abhängig von Projekten und Gebietszuschnitten. Wer Erfahrung gesammelt hat, kann in eine Festanstellung beim Hersteller wechseln, Key-Account- oder Gebietsleitungsaufgaben übernehmen, ins Trade Marketing gehen oder in den Außendienst anderer Konsumgüterbranchen wechseln, wo die gleichen Fähigkeiten gefragt sind.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa im Einzelhandel oder im Groß- und Außenhandel, gefolgt von ersten Jahren im Verkauf. In Agenturen gelingt der Einstieg auch ohne Ausbildung mit Vertriebserfahrung und Führerschein, die Einarbeitung dauert dann einige Wochen. Bei Herstellern wird häufig ein betriebswirtschaftliches Studium oder Außendiensterfahrung im Konsumgüterbereich erwartet.
Für unseren Kunden British American Tobacco (BAT) sind wir beauftragt worden, eine einzigartige Vertriebsposition erfolg...
Wir sind als Vertriebs- und Promotionagentur täglich sehr nah an unseren Kunden. Wir präsentieren und verkaufen die uns...
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Außendienstmitarbeiter betreuen Geschäftskunden vor Ort, verkaufen Produkte eines Groß- oder Einzelhandelsunternehmens oder eines Herstellers und gewinnen in einem festen Verkaufsgebiet neue Kunden. Der Beruf verbindet viel Reisetätigkeit mit Büroarbeit, die häufig vom eigenen Wohnort aus erledigt wird.
Gebietsverkaufsleiter betreuen und erweitern den Kundenstamm eines Herstellers oder Großhändlers in einer festgelegten Verkaufsregion. Sie sind überwiegend im Außendienst unterwegs, verhandeln Konditionen und verantworten Umsatzziele für ihr Gebiet.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
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