Head of Sales (m/w/d) – OpenLeap
Die B+B Unternehmensberatung modernisiert seit 1986 gewachsene IT-Landschaften. Wir kennen die Systeme, an denen der Mit...
Sales-Mitarbeiter verkaufen Produkte und Dienstleistungen an Geschäftskunden, in der IT-Branche vor allem Software, Cloud-Dienste und IT-Lösungen. Sie gewinnen neue Kunden, führen Verkaufsgespräche und verantworten Umsatzziele.
Ein großer Teil der Arbeit im Inside Sales lässt sich von zu Hause erledigen, weil Recherche, Telefonate, Produktpräsentationen per Videocall, Angebotserstellung und CRM-Pflege ohnehin am Rechner stattfinden. Im Außendienst und im Geschäft mit großen Konzernkunden gehören dagegen Besuche vor Ort, Workshops beim Kunden und Messen zum Beruf, sodass Homeoffice dort eher an einzelnen Tagen zwischen den Terminen möglich ist. In der IT-Branche ist hybrides Arbeiten mit zwei bis drei Bürotagen pro Woche in vielen Firmen üblich; Stellen, die ganz von zu Hause ausgeübt werden, gibt es vor allem bei Softwareanbietern mit verteilten Teams, sie sind aber nicht die Regel, und manche Unternehmen holen gerade Einsteiger zur Einarbeitung und für das gemeinsame Telefonieren bewusst ins Büro. Wer von zu Hause verkauft, braucht einen ruhigen Raum, ein gutes Headset, eine stabile Internetverbindung und einen ordentlichen Hintergrund für Videocalls. Kundendaten und Vertragskonditionen sind vertraulich, und Gesprächsaufzeichnungen unterliegen dem Datenschutz. Erreichbarkeit zu Kundenzeiten, tägliche Team-Calls und die Sichtbarkeit der eigenen Zahlen im CRM ersetzen im Homeoffice vieles, was sonst im Büro nebenbei läuft, was manche als Freiheit und andere als zusätzlichen Druck erleben.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.900 € | 3.500 € | 4.300 € | 42.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.000 € | 5.000 € | 6.500 € | 60.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.500 € | 7.000 € | 9.500 € | 84.000 € |
Die Werte geben das feste Grundgehalt wieder; hinzu kommt in den meisten Stellen eine erfolgsabhängige Provision, die im Software-Vertrieb oft 30 bis 50 Prozent des Zielgehalts ausmacht und stark schwankt. Einen branchenweiten Tarifvertrag gibt es im IT-Vertrieb nicht, die Höhe hängt vor allem von Produkt und Kundengröße ab: Wer Unternehmenssoftware an Konzerne verkauft, verdient deutlich mehr als im Telefonvertrieb für kleine Kunden.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Sales geht es darum, Umsatz zu erzeugen. In der IT- und Internetbranche verkaufen Sales-Mitarbeiter meist an Unternehmen: Softwarelizenzen, Abonnements für Cloud-Anwendungen, Beratungsleistungen oder Hardware. Die Arbeit ist häufig in Stufen aufgeteilt. Sales Development Representatives recherchieren Zielfirmen, schreiben Kaltakquise-E-Mails, telefonieren potenzielle Kunden an und vereinbaren Ersttermine. Account Executives übernehmen diese Termine, präsentieren das Produkt in Videocalls, ermitteln den Bedarf, erstellen Angebote, verhandeln Preise und Vertragslaufzeiten und bringen den Abschluss zustande. Account Manager betreuen bestehende Kunden, verlängern Verträge und verkaufen Zusatzmodule. Zum Alltag gehört die Pflege des CRM-Systems: Jeder Anruf, jede Mail und jede Verkaufschance wird dokumentiert, die Pipeline wird wöchentlich mit der Vertriebsleitung durchgesprochen. Im Außendienst kommen Kundenbesuche, Messen und Branchenveranstaltungen hinzu.
Einen festgelegten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement, IT-System-Management oder Groß- und Außenhandelsmanagement, andere über ein Studium der Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik oder eines geisteswissenschaftlichen Fachs. Der Quereinstieg ist im Sales verbreiteter als in den meisten Büroberufen: Einstiegsrollen als Sales Development Representative stehen oft auch Menschen aus Gastronomie, Einzelhandel, Callcentern oder anderen kundennahen Tätigkeiten offen. Entscheidend ist, ob jemand Gespräche führen, mit Ablehnung umgehen und sich in technische Produkte einarbeiten kann. Gute Englischkenntnisse werden in der IT-Branche häufig verlangt, weil viele Firmen international aufgestellt sind.
Sales ist ein Beruf mit messbaren Zielen. Anzahl der Anrufe, vereinbarte Termine, Abschlüsse und Umsatz werden laufend ausgewertet, oft in Ranglisten, die das ganze Team sieht. Ein Teil des Gehalts hängt in den meisten Stellen an der Zielerreichung, schwache Quartale wirken sich direkt auf das Einkommen aus. Kaltakquise bedeutet viele Absagen am Tag, was auf Dauer belastend sein kann. Zum Monats- und Quartalsende steigt der Druck, Abschlüsse noch hereinzuholen. Die Arbeitszeiten richten sich nach den Kunden, Termine mit Gesprächspartnern in anderen Zeitzonen können früh oder spät liegen. Im Außendienst kommen Reisezeit und Übernachtungen hinzu. Die Fluktuation ist besonders in Einstiegsrollen hoch, und in Start-ups hängt die Stelle mitunter an der nächsten Finanzierungsrunde.
Vertriebsstarke Mitarbeiter werden in der IT-Branche dauerhaft gesucht, weil nahezu jedes Softwareunternehmen auf Neukundengewinnung angewiesen ist. Die Nachfrage schwankt allerdings mit der Konjunktur: In schwächeren Phasen bauen gerade junge Firmen zuerst Vertriebsstellen ab. Der übliche Weg führt vom Sales Development über den Account Executive zum Enterprise Account Executive, der große Konzernkunden betreut, oder in die Teamleitung und später die Vertriebsleitung. Daneben gibt es Wechsel in angrenzende Bereiche wie Customer Success, Partner Management, Sales Operations oder Pre-Sales, wo technisches Wissen stärker gefragt ist als Verhandlungsgeschick.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement, oder ein Bachelorstudium von drei bis vier Jahren in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik. Viele steigen auch ohne passenden Abschluss als Sales Development Representative ein und lernen den Beruf in einer mehrwöchigen Einarbeitung im Unternehmen.
Die B+B Unternehmensberatung modernisiert seit 1986 gewachsene IT-Landschaften. Wir kennen die Systeme, an denen der Mit...
Vertriebsgebiet: DACH, ergänzend international | VollzeitGestalten Sie mit uns die Zukunft der digitalen Produktion!Sie...
Beginn ab sofort ● Vollzeit ● unbefristet ● in Augsburg oder hybrid Studyflix ist mit über 6 Mio. Nutzern die größte k...
Hi, I'm Dana, CEO at Circonomit. We build a decision platform that lets industrial companies model their operations an...
Account Manager betreuen bestehende Geschäftskunden eines Unternehmens, bauen die Zusammenarbeit mit ihnen aus und sind deren feste Ansprechperson für Angebote, Verträge und Probleme. Der Beruf liegt zwischen Vertrieb und Kundenservice und wird meist an Umsatz- und Bindungszielen gemessen.
Customer Success Manager betreuen Geschäftskunden nach dem Vertragsabschluss, meist bei Software- und SaaS-Anbietern. Sie sorgen dafür, dass Kunden ein Produkt tatsächlich nutzen, Verträge verlängern und im besten Fall ausbauen.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.