Robotics Software Engineer (all genders welcome) - Maritime Robotics – Manipulator Control & End-Effector Handling (AUV)
Rosenxt ist eine zukunftsorientierte Technologiegruppe - wir sind visionäre Architekten des Fortschritts mit Jahrzehnten...
Robotics Software Engineers entwickeln die Software, mit der Roboter ihre Umgebung wahrnehmen, Bewegungen planen und Aufgaben ausführen – von Industrierobotern über fahrerlose Transportsysteme bis zu Service- und Medizinrobotern.
Programmieren, Algorithmen in der Simulation testen, Code-Reviews, Dokumentation und Besprechungen lassen sich von zu Hause erledigen, Tests an realen Robotern, Arbeit im Labor, Fehlersuche an der Hardware und Inbetriebnahmen beim Kunden dagegen nicht. In vielen Stellen ist hybrides Arbeiten üblich, meist an ein bis drei Tagen pro Woche, wobei der Anteil stark davon abhängt, wie hardwarenah die Aufgabe ist. Überwiegend oder ganz von zu Hause arbeiten vor allem Entwickler mit reinen Software- oder Simulationsaufgaben, etwa in Perception oder Planung, und diese Stellen sind eher die Ausnahme. Bei Engineering-Dienstleistern entscheidet häufig der jeweilige Kunde über die Homeoffice-Regeln, und Projektphasen mit Vor-Ort-Einsatz oder Reisen können den Anteil zeitweise auf null senken. Für die Arbeit von zu Hause braucht es einen leistungsfähigen Rechner, oft mit Grafikkarte für Simulationen, stabilen VPN-Zugang und die Bereitschaft, sich eng mit Kollegen im Labor abzustimmen, die Tests am Roboter ausführen; Quellcode und Kundendaten unterliegen meist strengen Vertraulichkeitsregeln.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.000 € | 4.600 € | 5.300 € | 55.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.000 € | 5.900 € | 7.000 € | 70.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.300 € | 7.300 € | 9.000 € | 87.600 € |
Am stärksten hängt das Gehalt vom Arbeitgebertyp ab: Große Hersteller und Automobilunternehmen zahlen oft nach den Tarifverträgen der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie (ERA) deutlich mehr als Start-ups, Hochschulen nach TV-L oder Engineering-Dienstleister, bei denen Gehälter frei verhandelt werden und in der Arbeitnehmerüberlassung häufig niedriger liegen. Spezialisierungen in Perception, Machine Learning oder funktionaler Sicherheit sowie eine Promotion heben das Gehalt spürbar, ebenso Standorte in Süddeutschland.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Robotics Software Engineers schreiben und pflegen die Programme, die einen Roboter steuern. Dazu gehören Algorithmen für Bewegungsplanung und Kinematik, die Auswertung von Kamera-, Lidar- und Kraftsensoren, die Lokalisierung mobiler Roboter und die Anbindung an Steuerungen und übergeordnete Systeme. Gearbeitet wird meist in C++ und Python, häufig auf Basis des Robot Operating System (ROS 2) und unter Linux. Ein großer Teil der Arbeit findet in der Simulation statt, etwa in Gazebo oder Isaac Sim, bevor Code auf echte Hardware gespielt wird. Danach folgen Tests am Roboter, Fehlersuche im Zusammenspiel von Software, Mechanik und Elektronik, Code-Reviews, Dokumentation und Abstimmung mit Hardware-Entwicklern, Produktmanagement und bei Projektgeschäft auch mit Kunden. Bei Engineering-Dienstleistern, die einen großen Teil der Stellen ausschreiben, arbeiten Entwickler oft in Kundenprojekten und wechseln zwischen Auftraggebern und Technologien.
Der übliche Weg ist ein Studium in Informatik, Robotik, Mechatronik, Elektrotechnik oder Maschinenbau mit Schwerpunkt Regelungstechnik oder Automatisierung. Viele Arbeitgeber erwarten einen Master, in forschungsnahen Bereichen wie Perception oder Machine Learning auch eine Promotion. Quereinstieg gelingt am ehesten aus der allgemeinen Softwareentwicklung, wenn Kenntnisse in C++, Linux und Mathematik vorhanden sind und Erfahrung mit ROS durch eigene Projekte, Robotikwettbewerbe oder Abschlussarbeiten nachgewiesen wird. Technikerinnen und Techniker aus der Automatisierung finden eher über die Roboterprogrammierung in der Inbetriebnahme Zugang, für die reine Softwareentwicklung fehlt dann oft das theoretische Fundament.
Der Beruf verbindet Softwareentwicklung mit Physik: Lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Regelungstechnik werden täglich gebraucht. Fehler sind oft schwer zu finden, weil sie aus dem Zusammenspiel von Code, Sensorrauschen, Zeitverhalten und Mechanik entstehen und sich in der Simulation nicht zeigen. Tests an realer Hardware kosten Zeit und lassen sich nicht beliebig verschieben. Vor Messen, Kundenabnahmen oder Inbetriebnahmen steigt der Termindruck deutlich. In Projekten mit Inbetriebnahme beim Kunden fallen Reisen an, teils mehrtägig und mit Arbeit in Produktionshallen nach Schichtplan des Kunden. Bei sicherheitskritischen Anwendungen kommen Normen wie die ISO 10218 oder funktionale Sicherheit hinzu, was Dokumentationsaufwand bedeutet. Das Fachgebiet entwickelt sich schnell, ständiges Einarbeiten in neue Bibliotheken und Methoden gehört dazu.
Die Nachfrage ist durch Automatisierung in Logistik, Fertigung, Landwirtschaft und Medizintechnik grundsätzlich stabil, schwankt aber mit der Konjunktur im Maschinenbau und mit der Finanzierungslage von Start-ups, bei denen viele Stellen angesiedelt sind. Gefragt sind vor allem Erfahrung mit ROS 2, Perception und Machine Learning sowie Kenntnisse in funktionaler Sicherheit. Entwicklungswege führen zur fachlichen Spezialisierung, etwa in Bewegungsplanung oder Sensorfusion, zur Rolle als Software-Architekt oder Technical Lead oder in die Teamleitung. Ein Wechsel in angrenzende Felder wie autonomes Fahren, Drohnen oder Embedded-Entwicklung ist gut möglich.
Üblich ist ein Bachelorstudium von sechs bis sieben Semestern in Informatik, Robotik, Mechatronik oder Elektrotechnik, oft gefolgt von einem Master mit weiteren drei bis vier Semestern. Für forschungsnahe Stellen wird teils eine drei- bis fünfjährige Promotion erwartet; Quereinsteiger aus der Softwareentwicklung brauchen nachweisbare Robotikerfahrung aus Projekten.
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Automatisierungsingenieure planen, programmieren und nehmen Steuerungen für Maschinen, Anlagen und Produktionsprozesse in Betrieb. Sie verbinden Elektrotechnik, Software und Verfahrenstechnik, damit Anlagen zuverlässig und sicher selbsttätig arbeiten.
Embedded Software Engineers entwickeln die Software, die direkt auf Mikrocontrollern und Steuergeräten läuft, etwa in Flugzeugen, Satelliten, Fahrzeugen, Medizingeräten oder Industrieanlagen. Die Arbeit verbindet Programmierung in C oder C++ mit genauer Kenntnis der jeweiligen Hardware.
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
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