Embedded Software Engineer (m/w/d) - For Linux and PFGA Development
Primetals Technologies Limited, a Mitsubishi Heavy Industries company headquartered in London (United Kingdom), employs...
Embedded Software Engineers entwickeln die Software, die direkt auf Mikrocontrollern und Steuergeräten läuft, etwa in Flugzeugen, Satelliten, Fahrzeugen, Medizingeräten oder Industrieanlagen. Die Arbeit verbindet Programmierung in C oder C++ mit genauer Kenntnis der jeweiligen Hardware.
Code schreiben, Anforderungen analysieren, Reviews durchführen, Dokumentation erstellen und Tests in Simulationsumgebungen laufen lassen lässt sich in vielen Stellen von zu Hause erledigen. Tests auf der Zielhardware, Arbeit an Prüfständen, Inbetriebnahmen und Fehlersuche mit Messgeräten verlangen dagegen Anwesenheit im Labor; manche Arbeitgeber stellen Entwicklungsboards für zu Hause bereit, viele Prüfstände lassen sich aber weder mitnehmen noch fernsteuern. Üblich ist daher ein hybrides Modell mit zwei bis drei Homeoffice-Tagen pro Woche, je nach Projektphase mal mehr, mal weniger; ganz von zu Hause zu arbeiten ist die Ausnahme. In der Luft- und Raumfahrt und vor allem in Verteidigungsprojekten schränken Geheimschutz, Verschlusssachenregeln und Exportkontrolle das Homeoffice oft zusätzlich ein, bis hin zu Projekten, in denen nur in gesicherten Räumen gearbeitet werden darf. Wer von zu Hause arbeitet, braucht eine stabile Verbindung ins Firmennetz, muss strenge Vorgaben zur Datensicherheit einhalten und sich eng mit Hardware- und Testkollegen abstimmen, die vor Ort sind.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.200 € | 4.800 € | 5.500 € | 57.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.200 € | 6.000 € | 6.900 € | 72.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.500 € | 7.300 € | 8.800 € | 87.600 € |
Große Hersteller der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie zahlen häufig nach dem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie (IG Metall), was zu vergleichsweise hohen und berechenbaren Gehältern führt, während Engineering-Dienstleister und kleinere Firmen oft darunter liegen. Daneben wirken Region – Süddeutschland mit den Zentren um München, Bremen und Friedrichshafen zahlt eher mehr – und Spezialisierung auf sicherheitskritische Normen deutlich auf das Gehalt.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Embedded Software Engineers schreiben Programme für Geräte, die keine gewöhnlichen Computer sind: Flugsteuerungsrechner, Triebwerkssteuerungen, Satellitenbordrechner, Motorsteuergeräte oder Sensoren. Die Software läuft auf Mikrocontrollern mit wenig Speicher und Rechenleistung und muss oft in festen Zeitfenstern reagieren. Zum Alltag gehört es, Treiber für Schnittstellen wie SPI, I²C, CAN oder ARINC 429 zu programmieren, Echtzeitbetriebssysteme zu konfigurieren, Anforderungen in Code umzusetzen und Fehler mit Debugger, Oszilloskop oder Logikanalysator aufzuspüren. Ein großer Teil der Zeit fließt in Tests: Unit-Tests, Tests auf der Zielhardware und an Hardware-in-the-Loop-Prüfständen. In der Luft- und Raumfahrt kommt umfangreiche Dokumentation hinzu, weil jede Anforderung, jede Codezeile und jeder Test nach Normen wie DO-178C nachvollziehbar sein muss. Abstimmung mit Hardwareentwicklung, Systemingenieuren, Qualitätssicherung und Zertifizierungsstellen ist ein fester Bestandteil der Arbeit.
Der übliche Weg führt über ein Studium der Elektrotechnik, Informatik, technischen Informatik, Mechatronik oder Luft- und Raumfahrttechnik, meist mit Bachelor, in der Luft- und Raumfahrt häufig mit Master. Wichtig sind solide Kenntnisse in C und C++, in Rechnerarchitektur und Digitaltechnik sowie Erfahrung mit Mikrocontrollern, etwa aus Projekten, Praktika oder einer Abschlussarbeit in der Industrie. Ein Quereinstieg gelingt am ehesten aus verwandten Bereichen: Elektronikentwickler, Techniker mit Programmiererfahrung oder Softwareentwickler, die sich in hardwarenahe Programmierung einarbeiten. Ohne technisches Studium ist der Einstieg in sicherheitskritische Projekte schwierig. Kenntnisse in Normen wie DO-178C, ISO 26262 oder IEC 62304 werden meist erst im Beruf erworben, verbessern aber die Chancen deutlich.
Die Arbeit verlangt Geduld und Genauigkeit. Fehler in Embedded-Systemen sind oft schwer zu reproduzieren und lassen sich nur durch systematisches Eingrenzen finden, manchmal über Tage. In sicherheitskritischen Branchen ist der Anteil an Prozessarbeit hoch: Reviews, Rückverfolgbarkeitsnachweise und Testberichte nehmen oft mehr Zeit ein als das eigentliche Programmieren, was nicht allen liegt. Vor Meilensteinen, Zertifizierungsterminen oder Flugtests steigt der Termindruck. In der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich sind Sicherheitsüberprüfungen und Exportkontrollvorschriften üblich, die bestimmen, wer an welchen Projekten arbeiten darf und wo. Gute Englischkenntnisse werden fast immer erwartet, da Dokumentation und Projektarbeit international sind. Die Arbeitszeiten sind in der Regel geregelt, Reisen zu Kunden, Partnern oder Testkampagnen kommen projektabhängig vor.
Die Nachfrage ist seit Jahren hoch, weil immer mehr Produkte Software enthalten und erfahrene Fachkräfte fehlen. Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automobilindustrie, Medizintechnik und Automatisierung suchen gleichermaßen. Ein erheblicher Teil der Stellen entfällt auf Engineering-Dienstleister, die Fachkräfte in Kundenprojekte entsenden. Entwicklungswege führen zum Softwarearchitekten, zum Systems Engineer, in die Funktionale Sicherheit oder Cybersecurity, in die technische Projektleitung oder in die Teamleitung. Wer sich auf eine Norm oder ein Fachgebiet wie Regelungstechnik oder sichere Bootloader spezialisiert, ist besonders gefragt.
Üblich ist ein Bachelorstudium von etwa sechs bis sieben Semestern in Elektrotechnik, Informatik oder einem verwandten Fach, in der Luft- und Raumfahrt oft ergänzt um einen Master von weiteren drei bis vier Semestern. Praxiserfahrung aus Werkstudententätigkeit oder Abschlussarbeit in der Industrie erleichtert den Einstieg deutlich. Normenwissen für sicherheitskritische Software wird meist im Beruf erworben.
Primetals Technologies Limited, a Mitsubishi Heavy Industries company headquartered in London (United Kingdom), employs...
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
Systems Engineers planen, betreiben und verbessern die IT-Infrastruktur von Unternehmen: Server, Virtualisierung, Speicher, Netzwerke und zunehmend Cloud-Umgebungen. Sie sorgen dafür, dass Systeme verfügbar, sicher und aktuell bleiben.
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