Leiter (m/w/d) - Betrieb und Portfoliomanagement Makler & Partner
Wir sind die Württembergische, der verlässliche Fels in der Brandung für unsere Kunden. Diese Leitidee begleitet uns in...
Leiter führen ein Team, eine Abteilung oder einen Bereich fachlich und personell, verantworten Ziele, Budgets und Abläufe und vertreten ihre Einheit gegenüber Geschäftsleitung und anderen Abteilungen. In der Versicherungsbranche geht es dabei häufig um Leitungsfunktionen in Schaden, Betrieb, Vertrieb, Kundenservice oder Underwriting.
Viele Leitungsaufgaben lassen sich von zu Hause erledigen: Berichte und Kennzahlen auswerten, Budgets planen, Freigaben erteilen, Abstimmungen per Videokonferenz führen. Anwesenheit verlangen dagegen meist Personalgespräche, Einarbeitung neuer Mitarbeitender, Teamtage, Sitzungen mit der Geschäftsleitung und in Vertriebsleitungen die Besuche bei Agenturen und Maklern. In größeren Versicherungsunternehmen ist mobiles Arbeiten an einem Teil der Woche für Führungskräfte inzwischen verbreitet, häufig an zwei bis drei Tagen, oft mit festen Präsenztagen für das ganze Team; eine Leitungsstelle ganz von zu Hause ist dagegen die Ausnahme. Wie viel möglich ist, hängt stark von Unternehmen, Ebene und Bereich ab und ist von außen nur schwer allgemein einzuschätzen. Wer von zu Hause führt, muss für das Team gut erreichbar sein, Abstimmungen bewusster planen und mit vertraulichen Personal- und Kundendaten nach den Datenschutzvorgaben des Unternehmens umgehen.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.800 € | 5.800 € | 7.200 € | 69.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.800 € | 7.200 € | 9.000 € | 86.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 7.500 € | 9.500 € | 13.000 € | 114.000 € |
Teamleitungen werden in der Versicherungsbranche oft noch nach dem Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe in den oberen Gruppen bezahlt, Abteilungs- und Bereichsleitungen meist außertariflich mit frei verhandeltem Gehalt. Am stärksten hängt das Gehalt von Führungsebene, Größe der Einheit und Unternehmensgröße ab; in Vertriebsleitungen kommt ein erheblicher variabler Anteil hinzu, der in den Werten nicht enthalten ist.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Ein Leiter trägt die Verantwortung für eine Organisationseinheit, je nach Unternehmen ein Team mit wenigen Beschäftigten, eine Abteilung oder einen ganzen Bereich. In Versicherungsunternehmen sind das etwa die Leitung einer Schadenabteilung, eines Kundenservice-Centers, eines Vertragsbereichs, des Underwritings oder einer Vertriebsregion. Der Arbeitstag besteht zu einem großen Teil aus Gesprächen und Abstimmungen: Ziele mit der nächsthöheren Ebene vereinbaren, Aufgaben im Team verteilen, Kennzahlen wie Bearbeitungszeiten, Schadenquoten oder Neugeschäft auswerten und Maßnahmen ableiten, wenn Werte abweichen. Dazu kommen Personalaufgaben: Bewerbungsgespräche führen, Mitarbeitende einarbeiten lassen, Jahres- und Zielgespräche, Urlaubs- und Vertretungsplanung, Konflikte klären. Leiter erstellen Budgets und Berichte, entscheiden über Einzelfälle mit hohem Betrag oder besonderer Tragweite, begleiten Projekte wie die Einführung neuer Bestandssysteme und sorgen dafür, dass aufsichtsrechtliche Vorgaben und interne Richtlinien eingehalten werden.
Für Leitungsfunktionen gibt es keine eigene Ausbildung. Der übliche Weg führt über eine fachliche Laufbahn. In der Versicherungswirtschaft beginnt sie oft mit der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen oder einem Studium der Betriebswirtschaft, Versicherungswirtschaft, Rechtswissenschaft oder Mathematik. Nach einigen Jahren als Sachbearbeiter, Spezialist oder Referent folgen häufig eine Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt oder Versicherungsbetriebswirt und die Übernahme erster Verantwortung als Gruppen- oder Teamleiter. Größere Versicherer haben eigene Führungskräfteprogramme. Quereinsteiger aus anderen Branchen kommen vor allem dann in Frage, wenn sie Führungserfahrung und Kenntnisse aus angrenzenden Feldern wie Banken, IT oder Kundenservice mitbringen.
Leiter stehen zwischen den Erwartungen der Geschäftsleitung und den Belangen ihres Teams. Sie müssen Sparvorgaben, Umstrukturierungen oder Stellenabbau vertreten, auch wenn sie diese nicht selbst entschieden haben. Die Arbeitszeit ist in vielen Unternehmen nicht auf feste Stunden begrenzt, gerade außertariflich bezahlte Führungskräfte arbeiten in Spitzenzeiten deutlich länger, etwa bei Jahresabschlüssen, Großschadenereignissen nach Unwettern oder Systemumstellungen. Der Kalender ist oft dicht mit Terminen gefüllt, für eigene Facharbeit bleibt wenig Raum. Schwer fällt vielen der Rollenwechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten und das Führen von Gesprächen über Leistungsprobleme. In Vertriebsleitungen kommen Reisen zu Agenturen und ein starker Druck durch Umsatzziele hinzu.
Die Versicherungsbranche befindet sich im Umbau: Digitalisierung, Automatisierung der Sachbearbeitung und Zusammenlegung von Standorten verändern Abteilungsstrukturen, und in manchen Unternehmen werden Führungsebenen reduziert. Gleichzeitig gehen viele erfahrene Führungskräfte in den nächsten Jahren in Rente, sodass Nachfolger gesucht werden. Gefragt sind vor allem Leiter, die Veränderungsprojekte begleiten, verteilte Teams führen und mit Daten arbeiten können. Entwicklungswege führen von der Team- zur Abteilungs- und Bereichsleitung, in Projekt- und Programmleitungen oder in Spezialfunktionen wie Risikomanagement und Compliance.
Üblich ist eine kaufmännische Ausbildung, etwa zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen (drei Jahre), oder ein Bachelorstudium (drei bis vier Jahre), gefolgt von mehreren Jahren Fachtätigkeit. Die Leitungsfunktion wird meist intern nach einer Weiterbildung wie dem Versicherungsfachwirt oder einem Führungskräfteprogramm übernommen.
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Projektleiter planen, steuern und verantworten Projekte von der Zielsetzung bis zum Abschluss – mit Budget, Terminplan und Team. Der Beruf kommt in fast allen Branchen vor, von IT und Industrie über Bau bis zu Beratung und öffentlicher Verwaltung.
Teamleiter führen eine Gruppe von Beschäftigten fachlich und organisatorisch, verteilen Aufgaben, sichern Termine und Qualität und sind Bindeglied zwischen Team und übergeordneter Leitung. In Beratung, Wirtschaftsprüfung und Kanzleien leiten sie meist ein Fachteam, etwa in Buchhaltung, Lohn, Prüfung oder Sachbearbeitung.
Vertriebsleiter führen ein Vertriebsteam, legen Umsatzziele und Vertriebsstrategie fest und verantworten, dass ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen verkauft. Die Stelle verbindet Personalführung, Planung und eigene Arbeit mit wichtigen Kunden.
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