Kundenberater für Medienvertrieb im Außendienst (m/w/d)
Wir sind Ströer! Wir sind ein führendes deutsches Medienhaus und setzen auf die Stärken des Out of Home-Geschäfts unters...
Kundenberater für Medienvertrieb im Außendienst verkaufen Werbeflächen und Werbezeiten in Zeitungen, Anzeigenblättern, Online-Portalen, im Radio oder auf Außenwerbeflächen an Unternehmen in einem festen Verkaufsgebiet. Sie besuchen Kunden vor Ort, beraten zu Kampagnen und arbeiten meist mit einem erfolgsabhängigen Gehaltsanteil.
Angebote schreiben, Aufträge erfassen, Termine vereinbaren und Telefonakquise lassen sich von zu Hause erledigen, und viele Außendienstler nutzen die eigene Wohnung als Ausgangspunkt für ihre Touren statt eines Büros im Verlag. Das bedeutet aber nicht, dass der Beruf überwiegend von zu Hause ausgeübt wird: Kundenbesuche machen in den meisten Stellen den größeren Teil der Arbeitszeit aus, oft an vier oder fünf Tagen pro Woche. Reine Homeoffice-Stellen sind die Ausnahme und meist eher Telefonverkauf als Außendienst. Hinzu kommen in vielen Betrieben regelmäßige Teamtermine, Schulungen und Verkaufsbesprechungen am Standort, besonders in der Einarbeitung. Für die Arbeit von zu Hause stellen Arbeitgeber üblicherweise Laptop und Diensthandy, teils auch einen Dienstwagen; erwartet wird Erreichbarkeit für Kunden und Innendienst während der Geschäftszeiten.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.600 € | 3.100 € | 3.800 € | 37.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.200 € | 3.800 € | 4.800 € | 45.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.000 € | 4.800 € | 6.200 € | 57.600 € |
Das Gehalt hängt am stärksten vom variablen Anteil ab: Neben einem Fixum werden Provisionen oder Zielprämien gezahlt, die je nach Gebiet und Kundenstamm stark schwanken und in den Werten nicht enthalten sind. Eine Tarifbindung ist die Ausnahme; nur einzelne Verlage zahlen nach dem Gehaltstarifvertrag für Angestellte in Zeitungsverlagen, und ein Dienstwagen zur privaten Nutzung ist ein häufiger, aber nicht in den Zahlen enthaltener Bestandteil.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht der Verkauf von Werbung an Unternehmen, vor allem an kleine und mittlere Betriebe in einer Region: Autohäuser, Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Einzelhändler, Gastronomie. Verkauft werden Anzeigen in Tageszeitungen und Anzeigenblättern, Banner und Einträge auf Online-Portalen, Radiospots, Plakatflächen oder Pakete aus mehreren Kanälen. Der Arbeitstag besteht zu einem großen Teil aus Terminen bei Kunden: Bedarf erfragen, Zielgruppen und Reichweiten erklären, Mediapläne und Angebote vorstellen, Preise verhandeln und Aufträge abschließen. Dazu kommt die Akquise neuer Kunden, oft per Telefon oder durch Besuche ohne Termin. Zwischen den Terminen werden Angebote geschrieben, Aufträge im Verlagssystem erfasst, Motive mit der Grafik abgestimmt und Reklamationen geklärt. Viele Berater betreuen einen festen Kundenstamm, bei dem Folgeaufträge und saisonale Aktionen wie Weihnachtsbeilagen oder Sonderthemen die Umsätze tragen.
Einen vorgeschriebenen Weg gibt es nicht. Häufig ist eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für Marketingkommunikation, Medienkaufmann Digital und Print oder Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Auch Studienabschlüsse in Betriebswirtschaft, Medien- oder Kommunikationswissenschaft kommen vor. Der Quereinstieg ist in diesem Beruf verbreitet: Viele Verlage und Vermarkter stellen Menschen mit Vertriebserfahrung aus anderen Branchen ein, etwa aus dem Versicherungs-, Telekommunikations- oder Autohandel, und arbeiten sie intern ein. Ein Führerschein der Klasse B ist fast immer Bedingung.
Der Beruf steht unter Umsatzdruck. Monats- und Jahresziele sind üblich, ein Teil des Gehalts hängt an ihrer Erreichung, und Ergebnisse werden regelmäßig im Team verglichen. Absagen gehören zum Alltag, besonders in der Neukundenakquise. Die Printwerbung schrumpft seit Jahren, sodass Berater zunehmend digitale Produkte erklären müssen, die erklärungsbedürftiger sind als eine klassische Anzeige. Viel Zeit wird im Auto verbracht, auf dem Land mit langen Strecken zwischen den Kunden. Die Arbeitszeiten richten sich nach den Kunden; Termine am frühen Abend kommen vor, weil Inhaber kleiner Betriebe tagsüber im Geschäft stehen. Die Fluktuation ist in vielen Vertriebsteams hoch, vor allem in den ersten Monaten, wenn noch kein Kundenstamm aufgebaut ist.
Stellen werden laufend ausgeschrieben, auch wegen der hohen Fluktuation. Die Nachfrage verschiebt sich von Verlagen hin zu Online-Vermarktern, regionalen Digitalagenturen und Anbietern von Branchenverzeichnissen und Bewertungsportalen. Wer digitale Werbeformen, Suchmaschinenmarketing und Social-Media-Anzeigen verkaufen kann, hat bessere Chancen als jemand, der nur Print kennt. Entwicklungswege führen zum Key-Account-Manager für große Kunden, zur Verkaufsleitung eines Gebiets oder in das Mediaberatungs- und Marketinggeschäft auf Agenturseite.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für Marketingkommunikation oder Medienkaufmann Digital und Print, oder ein Studium in Betriebswirtschaft oder Medien. Quereinsteiger mit Vertriebserfahrung werden häufig eingestellt und in einigen Wochen bis Monaten intern eingearbeitet.
Wir sind Ströer! Wir sind ein führendes deutsches Medienhaus und setzen auf die Stärken des Out of Home-Geschäfts unters...
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Außendienstmitarbeiter betreuen Geschäftskunden vor Ort, verkaufen Produkte eines Groß- oder Einzelhandelsunternehmens oder eines Herstellers und gewinnen in einem festen Verkaufsgebiet neue Kunden. Der Beruf verbindet viel Reisetätigkeit mit Büroarbeit, die häufig vom eigenen Wohnort aus erledigt wird.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens, verhandeln Verträge und Konditionen und bauen die Geschäftsbeziehung so aus, dass Umsatz und Kundenbindung über Jahre wachsen.
Mediaberater verkaufen Werbeflächen und Werbezeiten in Zeitungen, Fachzeitschriften, Online-Portalen, Verzeichnissen oder im Rundfunk und beraten Kunden bei Planung und Gestaltung ihrer Anzeigen. Ein großer Teil der Vergütung hängt oft vom Verkaufserfolg ab.
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