DevSecOps Engineer - Orchestration & Offering (m/w/d)
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DevSecOps Engineers verankern IT-Sicherheit in der Softwareentwicklung und im Betrieb: Sie automatisieren Sicherheitsprüfungen in Build- und Deployment-Prozessen, härten Cloud- und Container-Umgebungen und helfen Entwicklungsteams, Schwachstellen früh zu beheben.
Die meisten Tätigkeiten, also Pipelines konfigurieren, Infrastruktur-Code schreiben, Scan-Ergebnisse auswerten und mit Entwicklungsteams abstimmen, lassen sich von zu Hause erledigen, weil die Systeme ohnehin in der Cloud oder in entfernten Rechenzentren laufen. In vielen Unternehmen der IT- und Softwarebranche ist hybrides Arbeiten mit zwei bis vier Homeoffice-Tagen pro Woche üblich, Stellen ganz von zu Hause gibt es vor allem bei Softwarefirmen, Start-ups und Beratungen, sie sind aber nicht die Regel. Eingeschränkt ist Homeoffice häufig bei Banken, Behörden, im Verteidigungsumfeld und bei Betreibern kritischer Infrastruktur, wo Zugriffe auf bestimmte Netze nur vom Standort aus erlaubt sind oder eine Sicherheitsüberprüfung verlangt wird. Präsenz wird oft für Workshops, Einarbeitung, Audits und Arbeiten an lokaler Hardware erwartet. Wer von zu Hause arbeitet, braucht einen abgesicherten Arbeitsplatz mit Firmengerät, VPN und gegebenenfalls Hardware-Token und muss bei Rufbereitschaft kurzfristig reagieren können, was die freie Einteilung des Tages begrenzt.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.900 € | 4.600 € | 5.400 € | 55.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.000 € | 5.900 € | 6.900 € | 70.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.300 € | 7.300 € | 8.800 € | 87.600 € |
Die meisten Gehälter sind frei verhandelt und hängen stark von Branche, Unternehmensgröße und Region ab: Banken, große Softwarefirmen und Arbeitgeber in München, Frankfurt oder Stuttgart zahlen deutlich mehr als kleine Betriebe. Im öffentlichen Dienst gilt meist der TVöD oder TV-L mit Eingruppierung etwa in E11 bis E13 und engerer Spanne, in der Industrie teils Tarifverträge der IG Metall; Rufbereitschaft wird oft zusätzlich vergütet.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
DevSecOps Engineers sorgen dafür, dass Sicherheit nicht erst am Ende eines Softwareprojekts geprüft wird, sondern in jedem Schritt mitläuft. Sie bauen Sicherheitswerkzeuge in CI/CD-Pipelines ein, etwa statische Codeanalyse, Abhängigkeits- und Container-Scans oder die Suche nach versehentlich eingecheckten Passwörtern und Schlüsseln. Sie schreiben Infrastruktur als Code, zum Beispiel mit Terraform oder Ansible, und legen fest, wie Kubernetes-Cluster, Cloud-Konten und Netzwerke abgesichert werden. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, Scan-Ergebnisse zu bewerten, Fehlalarme auszusortieren und mit den Entwicklungsteams zu klären, welche Schwachstelle wie schnell behoben werden muss. Dazu kommen Zugriffs- und Geheimnisverwaltung, Protokollierung und Monitoring sowie die Mitarbeit bei Sicherheitsvorfällen. In regulierten Branchen gehört auch das Dokumentieren für Audits und Zertifizierungen wie ISO 27001 dazu.
Einen eigenen Ausbildungsberuf gibt es nicht. Üblich ist ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder IT-Sicherheit, ebenso verbreitet ist der Weg über eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Kaum jemand steigt direkt in diese Rolle ein: Die meisten haben vorher einige Jahre als Systemadministrator, DevOps Engineer, Softwareentwickler oder in der IT-Sicherheit gearbeitet und sich dann spezialisiert. Zertifikate wie Certified Kubernetes Administrator, Cloud-Zertifizierungen von AWS oder Azure oder Sicherheitszertifikate wie CompTIA Security+ und OSCP werden in Anzeigen häufig genannt, ersetzen aber keine praktische Erfahrung. Quereinsteiger ohne IT-Hintergrund haben es schwer, weil der Beruf auf breitem Vorwissen aufbaut.
Die Rolle sitzt zwischen Entwicklung, Betrieb und Sicherheit und muss mit allen drei Seiten auskommen. Entwicklungsteams empfinden Sicherheitsvorgaben oft als Bremse, daher gehört Überzeugungsarbeit ebenso zum Alltag wie technisches Können. Die Werkzeuge ändern sich schnell, wer nicht laufend dazulernt, fällt zurück. Wird eine kritische Schwachstelle bekannt, muss sie oft innerhalb von Stunden bewertet und geschlossen werden, was planbare Arbeitstage durchbricht. In vielen Unternehmen gibt es Rufbereitschaft, auch nachts und am Wochenende. Die Verantwortung ist hoch: Ein Fehler in einer Pipeline oder einer Zugriffsregel kann Produktionssysteme lahmlegen oder Daten offenlegen. Teilzeitstellen sind in diesem Beruf seltener als Vollzeitstellen, und auch in Teilzeit bleibt die Erwartung, bei Vorfällen erreichbar zu sein.
Die Nachfrage nach Fachkräften für IT-Sicherheit und Cloud-Betrieb ist in Deutschland seit Jahren größer als das Angebot. Regulierung wie NIS2, DORA im Finanzsektor und der Cyber Resilience Act erhöht den Bedarf an Menschen, die Sicherheit in Entwicklungsprozessen nachweisbar umsetzen können. Gefragt sind vor allem Erfahrene, Einstiegsstellen ohne Vorerfahrung sind dagegen knapp. Entwicklungswege führen zum Security Architect, Cloud Security Engineer, Platform Engineer oder in Leitungsrollen wie Head of Security oder Teamlead DevOps. Auch die freiberufliche Arbeit als Berater ist verbreitet, setzt aber nachweisbare Projekterfahrung voraus.
Üblich ist ein drei- bis fünfjähriges Informatikstudium mit Bachelor oder Master oder eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker. Darauf folgen meist mehrere Jahre Berufserfahrung in DevOps, Administration oder Entwicklung, bevor die Spezialisierung auf Sicherheit erfolgt, oft begleitet von Zertifikaten.
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Platform Engineers bauen und betreiben die interne technische Plattform, auf der Softwareteams ihre Anwendungen entwickeln, testen und ausrollen – etwa Kubernetes-Cluster, CI/CD-Pipelines und Cloud-Infrastruktur. Ziel ist, dass Entwicklerinnen und Entwickler wiederkehrende Infrastrukturaufgaben nicht selbst lösen müssen.
Site Reliability Engineers sorgen dafür, dass Softwaredienste und die Infrastruktur dahinter zuverlässig, schnell und skalierbar laufen. Sie verbinden Softwareentwicklung mit Betrieb, automatisieren wiederkehrende Abläufe und greifen bei Störungen ein.
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