Senior DevOps Engineer (alle Menschen)
Wir sind THE BRETTINGHAMS: digital – agil – fair. Mit Sitz in Kreuzberg entwickeln wir seit 2007 Digitalkonzepte, gesta...
DevOps Engineers bauen und betreuen die technische Strecke, über die Software entwickelt, getestet, ausgeliefert und betrieben wird. Sie automatisieren Infrastruktur und Abläufe und sorgen dafür, dass Anwendungen stabil und sicher laufen.
Ein großer Teil der Tätigkeiten, von der Pflege der Pipelines über Infrastruktur als Code bis zur Fehlersuche in Cloud-Umgebungen, lässt sich mit einem gesicherten Fernzugang von zu Hause erledigen. In der IT- und Internetbranche ist Homeoffice in diesem Beruf weit verbreitet: Viele Stellen sind hybrid mit ein bis drei Präsenztagen pro Woche, ein spürbarer Teil auch überwiegend oder ganz von zu Hause, wobei vollständig remote ausgeschriebene Stellen nicht die Mehrheit bilden. Anwesenheit verlangen vor allem Arbeiten an eigener Hardware im Rechenzentrum, Workshops und Einarbeitung sowie Arbeitgeber mit strengen Sicherheitsvorgaben, etwa Banken, Versicherungen, Behörden oder Betreiber kritischer Infrastruktur, bei denen Homeoffice eingeschränkt sein kann. Im Alltag bedeutet die Arbeit von zu Hause eine stabile, schnelle Internetverbindung, Zugang über VPN und Mehrfaktor-Authentifizierung sowie einen ungestörten Arbeitsplatz, an dem auch vertrauliche Zugangsdaten sicher bleiben. Wer Rufbereitschaft hat, muss in diesen Zeiten kurzfristig erreichbar und arbeitsfähig sein, was sich zu Hause zwar leichter organisieren lässt, die Freizeit aber spürbar bindet. Die Abstimmung im Team läuft meist über Chat, Ticketsysteme und Videocalls und verlangt, Absprachen schriftlich sauber festzuhalten.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.900 € | 4.500 € | 5.200 € | 54.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.900 € | 5.700 € | 6.700 € | 68.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.000 € | 7.000 € | 8.500 € | 84.000 € |
Die Gehälter werden meist frei verhandelt und hängen stark von Erfahrung mit Cloud und Kubernetes, Unternehmensgröße, Branche und Standort ab, wobei Großunternehmen, Finanzbranche und Ballungsräume wie München oder Frankfurt am oberen Rand liegen. Tarifbindung ist selten, im öffentlichen Dienst gilt der TVöD oder TV-L, in der Metall- und Elektroindustrie teils der Tarifvertrag der IG Metall; Rufbereitschaft wird häufig gesondert vergütet und ist in den Werten nicht enthalten.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
DevOps Engineers arbeiten an der Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und IT-Betrieb. Sie richten Build- und Deployment-Pipelines ein, etwa mit GitLab CI, GitHub Actions oder Jenkins, damit neuer Code automatisch getestet und ausgeliefert wird. Server, Netzwerke und Datenbanken beschreiben sie als Code, häufig mit Terraform oder Ansible, und betreiben Anwendungen in Containern auf Kubernetes, in Cloud-Umgebungen wie AWS, Azure oder Google Cloud oder im eigenen Rechenzentrum. Ein großer Teil des Alltags besteht aus Überwachung und Fehlersuche: Logs auswerten, Alarme einrichten, Ausfälle analysieren und dafür sorgen, dass sie sich nicht wiederholen. Dazu kommen Sicherheitsaufgaben wie das Einspielen von Updates, die Verwaltung von Zugangsdaten und Zertifikaten sowie die Abstimmung mit Entwicklungsteams, die Unterstützung bei Deployments oder Performance-Problemen brauchen. Dokumentation und Code-Reviews gehören ebenso dazu wie das Schreiben von Skripten in Bash, Python oder Go.
Eine eigene Ausbildung mit diesem Titel gibt es nicht. Viele kommen über ein Informatikstudium oder ein verwandtes Studium wie Wirtschaftsinformatik in den Beruf, andere über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Häufig ist DevOps ein zweiter Schritt: Systemadministratoren arbeiten sich in Automatisierung und Cloud ein, Softwareentwickler in Betrieb und Infrastruktur. Ein direkter Einstieg ohne IT-Vorerfahrung ist schwierig, weil der Beruf breites Wissen über Linux, Netzwerke, Programmierung und Cloud-Dienste voraussetzt. Zertifikate der Cloud-Anbieter oder der Linux Foundation, etwa für Kubernetes, werden in Stellenanzeigen oft gern gesehen, ersetzen aber keine praktische Erfahrung. Bootcamps und Weiterbildungen bieten einen Einstieg, führen meist aber zunächst zu Junior-Stellen.
Der Beruf verlangt die Bereitschaft, ständig Neues zu lernen. Werkzeuge und Cloud-Dienste ändern sich schnell, und was vor drei Jahren Standard war, gilt heute oft als veraltet. Wer Systeme betreibt, trägt Verantwortung für deren Verfügbarkeit: In vielen Stellen gehört Rufbereitschaft dazu, auch nachts und am Wochenende, und bei Störungen entsteht erheblicher Zeitdruck. Wartungsarbeiten werden häufig in Randzeiten gelegt. Die Arbeit ist überwiegend Bildschirmarbeit mit hoher Konzentration, oft unterbrochen durch Anfragen aus verschiedenen Teams. Fehler in der Automatisierung können sich auf viele Systeme gleichzeitig auswirken, was Sorgfalt verlangt. Kommunikation ist wichtiger, als das Berufsbild vermuten lässt, denn DevOps Engineers müssen zwischen Entwicklung, Betrieb und Sicherheit vermitteln und Fachfremden technische Entscheidungen erklären. Viele Teams arbeiten auf Englisch.
Die Nachfrage nach DevOps Engineers ist seit Jahren hoch, weil Unternehmen nahezu aller Branchen ihre Software in die Cloud verlagern und Abläufe automatisieren. Gesucht werden vor allem Fachkräfte mit Erfahrung; für Berufsanfänger ist der Markt enger, und auch in der IT gibt es Phasen mit weniger Stellenangeboten. Entwicklungswege führen in die Spezialisierung, etwa als Site Reliability Engineer, Cloud Architect oder Platform Engineer, in den Bereich IT-Sicherheit oder in Führungsrollen als Teamleitung. Erfahrene Fachkräfte arbeiten häufig auch freiberuflich auf Projektbasis.
Üblich ist ein Bachelorstudium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik von sechs bis sieben Semestern oder eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker, meist gefolgt von einigen Jahren in Systemadministration oder Softwareentwicklung. Den Wechsel in DevOps ergänzen viele durch Zertifikate der Cloud-Anbieter oder für Kubernetes.
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Cloud Engineers planen, bauen und betreiben IT-Infrastruktur bei Anbietern wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud. Sie automatisieren Bereitstellung und Betrieb, sorgen für Sicherheit und Verfügbarkeit und halten die Kosten im Blick.
Platform Engineers bauen und betreiben die interne technische Plattform, auf der Softwareteams ihre Anwendungen entwickeln, testen und ausrollen – etwa Kubernetes-Cluster, CI/CD-Pipelines und Cloud-Infrastruktur. Ziel ist, dass Entwicklerinnen und Entwickler wiederkehrende Infrastrukturaufgaben nicht selbst lösen müssen.
Site Reliability Engineers sorgen dafür, dass Softwaredienste und die Infrastruktur dahinter zuverlässig, schnell und skalierbar laufen. Sie verbinden Softwareentwicklung mit Betrieb, automatisieren wiederkehrende Abläufe und greifen bei Störungen ein.
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
Systemadministratoren richten Server, Netzwerke und Arbeitsplatzrechner ein, halten sie im Betrieb und sichern sie ab. Sie sorgen dafür, dass die IT eines Unternehmens oder seiner Kunden zuverlässig läuft.
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