Data Platform Architect & Lead (m/w/d) | Brillux Münster
Bei Brillux geht es um mehr als Farben und Lacke – wir stehen für Qualität, Verlässlichkeit und ein starkes Miteinander....
Data Platform Architects und Leads entwerfen die technische Grundlage, auf der ein Unternehmen Daten sammelt, speichert, verarbeitet und auswertet, und führen das Team, das diese Plattform aufbaut und betreibt. Die Rolle verbindet Architekturentscheidungen mit fachlicher Führung und Abstimmung mit Fachbereichen und Management.
Ein großer Teil der Arbeit, also Architekturkonzepte schreiben, Code prüfen, Cloud-Umgebungen konfigurieren und Besprechungen per Video, lässt sich technisch von zu Hause erledigen. In der IT- und Datenbranche ist Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche in vielen Unternehmen üblich; überwiegend oder ganz von zu Hause zu arbeiten, ist vor allem bei Tech-Firmen, Start-ups und in der Freiberuflichkeit verbreitet, bei Banken, Versicherungen, Industrie und Behörden dagegen seltener. Präsenz verlangen häufig Workshops mit Fachbereichen, Team-Planungen, Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Termine mit dem Management, weshalb viele Arbeitgeber gerade bei Führungsrollen feste Bürotage vorsehen; in der Beratung kommen Reisen zu Kunden hinzu. Wer ein Team aus der Ferne führt, braucht klare Absprachen, feste Abstimmungsrunden und verlässliche Erreichbarkeit, bei Störungen oder Rufbereitschaft auch kurzfristig. Gearbeitet wird mit dem Gerät und VPN-Zugang des Arbeitgebers, und da die Plattform oft personenbezogene Daten enthält, gelten strenge Vorgaben zu Zugriffsrechten und Datenschutz auch am heimischen Schreibtisch.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 5.500 € | 6.300 € | 7.200 € | 75.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 6.500 € | 7.500 € | 8.800 € | 90.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 8.000 € | 9.200 € | 11.500 € | 110.400 € |
Die Gehälter werden meist frei verhandelt und hängen stark von Branche, Unternehmensgröße und Region ab: Banken, Versicherungen, große Tech-Firmen und Arbeitgeber in München, Frankfurt oder Hamburg zahlen deutlich mehr als kleinere Mittelständler, Teile der Vergütung können variabel sein. Im öffentlichen Dienst gilt der TVöD oder TV-L, meist in den Entgeltgruppen 13 bis 15, mit spürbar niedrigeren Werten als in der Privatwirtschaft; Stellen mit weitgehendem Homeoffice finden sich häufig bei Tech-Firmen, die eher im oberen Bereich zahlen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht die Datenplattform eines Unternehmens: die Gesamtheit aus Datenbanken, Data Warehouse oder Lakehouse, Datenstrecken (Pipelines), Streaming-Systemen und den Werkzeugen, mit denen Analysten und Data Scientists arbeiten. Die Architektin oder der Architekt entscheidet, welche Technologien eingesetzt werden, etwa Cloud-Dienste von AWS, Azure oder Google, Snowflake, Databricks, Kafka oder dbt, und wie Daten aus Quellsystemen wie ERP, CRM oder Webanwendungen zuverlässig und nachvollziehbar in die Plattform gelangen. Dazu gehören Datenmodelle, Zugriffskonzepte, Regeln zur Datenqualität und die Einhaltung der DSGVO.
Der Zusatz Lead bedeutet in den meisten Stellen fachliche, oft auch disziplinarische Verantwortung für ein Team aus Data Engineers. Ein großer Teil des Tages besteht deshalb aus Abstimmung: Anforderungen von Fachbereichen aufnehmen, Prioritäten mit Produktverantwortlichen klären, Architekturentwürfe vorstellen, Code und Konzepte des Teams prüfen, Kosten der Cloud-Infrastruktur im Blick behalten und Entscheidungen gegenüber der Geschäftsführung begründen. Selbst programmiert wird je nach Unternehmen noch regelmäßig oder nur noch für Prototypen.
Eine eigene Ausbildung gibt es nicht. Die Rolle ist eine Entwicklungsstufe nach mehreren Jahren Berufserfahrung, meist als Data Engineer, Backend-Entwickler, Datenbankadministrator oder BI-Entwickler. Üblich ist ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik oder eines verwandten Fachs; Quereinsteiger mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker und nachweisbarer Projekterfahrung kommen ebenfalls in solche Positionen, vor allem in mittelständischen Unternehmen. Herstellerzertifikate etwa für Cloud-Architektur oder bestimmte Datenplattformen werden häufig verlangt oder gern gesehen, ersetzen aber keine Praxis. Führungserfahrung wird oft vorausgesetzt, manchmal auch im Job erworben.
Die Rolle trägt Verantwortung für Systeme, von denen Berichte, Abrechnungen oder Produktfunktionen abhängen. Fällt eine zentrale Datenstrecke aus, muss schnell reagiert werden, auch außerhalb der Kernarbeitszeit; in manchen Unternehmen gibt es Rufbereitschaft. Architekturentscheidungen wirken über Jahre und sind teuer zu korrigieren, was Druck erzeugt. Hinzu kommt die Doppelrolle: Wer technisch tief arbeitet und zugleich ein Team führt, Budgets verhandelt und zwischen Fachbereichen vermittelt, hat einen fragmentierten Tag mit vielen Besprechungen. Die Technologien ändern sich schnell, ständige Weiterbildung ist Teil der Arbeit und geschieht nicht immer in der bezahlten Zeit. Gute Englischkenntnisse sind fast überall nötig. Teilzeit ist in dieser Rolle möglich, aber seltener als in rein ausführenden Positionen, weil Führung und Erreichbarkeit viel Präsenz im Kalender verlangen.
Die Nachfrage ist hoch und dürfte es bleiben, da Unternehmen Daten für Steuerung, Automatisierung und KI-Anwendungen zusammenführen müssen. Erfahrene Fachkräfte mit Cloud- und Führungserfahrung sind knapp. Gleichzeitig hängen Budgets für Datenprojekte an der Konjunktur; in schwächeren Phasen werden Vorhaben gestoppt und Stellen gestrichen, besonders in Start-ups. Mögliche nächste Schritte sind Head of Data, Enterprise Architect, Director Data Engineering oder Chief Data Officer. Viele wechseln auch in die Beratung oder arbeiten freiberuflich als Architekten auf Projektbasis.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Informatik oder einem verwandten Fach von drei bis fünf Jahren, gefolgt von etwa fünf bis acht Jahren Berufserfahrung in Data Engineering oder Softwareentwicklung. Alternativ führt eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker mit entsprechend langer Praxis in die Rolle; Herstellerzertifikate für Cloud- und Datenplattformen ergänzen den Werdegang.
Bei Brillux geht es um mehr als Farben und Lacke – wir stehen für Qualität, Verlässlichkeit und ein starkes Miteinander....
Data Platform Architect & Lead (m/w/d) | Brillux Münster Arbeitgeber: Brillux GmbH & Co.KG Berufsfeld: Datenbank...
Cloud Architects entwerfen die technische Struktur von Anwendungen und Infrastruktur in Cloud-Plattformen wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud. Sie legen fest, wie Systeme, Netzwerke, Daten und Sicherheitsmechanismen zusammenspielen, und begleiten Teams bei der Umsetzung.
Data Architects entwerfen die Struktur, in der ein Unternehmen seine Daten speichert, verbindet und auswertet – von Datenmodellen über Data Warehouses bis zu Cloud-Datenplattformen. Sie legen Standards fest, nach denen Entwickler, Analysten und Fachbereiche mit diesen Daten arbeiten.
Data Engineers bauen und betreuen die technischen Systeme, mit denen Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt, bereinigt, gespeichert und für Auswertungen bereitgestellt werden. Ihre Arbeit ist die Grundlage für Berichte, Dashboards und datengestützte Anwendungen.
Enterprise Architects entwerfen und steuern die Gesamtarchitektur aus Geschäftsprozessen, Anwendungen, Daten und Technik in einem Unternehmen. Sie sorgen dafür, dass IT-Vorhaben zur Unternehmensstrategie passen und die Systemlandschaft beherrschbar bleibt.
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