Customer Care Specialist - Vertrieb / Digitalisierung (m/w/d)
Wir sind die Nummer 1 für modulare Rohrsysteme. Als Familienunternehmen mit ca. 600 Mitarbeitern sind wir der Innovation...
Customer Care Specialists beantworten Anfragen von Kundinnen und Kunden per Telefon, E-Mail oder Chat, lösen Probleme mit Bestellungen, Verträgen oder Produkten und halten den Kontakt zwischen Unternehmen und Kundschaft.
Telefonate, E-Mails und Chats lassen sich technisch gut von zu Hause bearbeiten, weshalb Homeoffice im Kundenservice seit einigen Jahren in vielen Unternehmen verbreitet ist, häufig überwiegend von zu Hause, in einem Teil der Stellen auch ganz. Oft gilt das allerdings erst nach einer Einarbeitung im Servicecenter, und manche Arbeitgeber verlangen regelmäßige Präsenztage für Schulungen und Teamtreffen; bei Banken, Versicherungen oder im Gesundheitsbereich bestehen manche Arbeitgeber aus Datenschutzgründen auf Anwesenheit im Büro, und Kundenservice vor Ort, etwa am Schalter oder in der Filiale, ist gar nicht von zu Hause möglich. Wer von zu Hause arbeitet, braucht in der Regel einen ruhigen, abschließbaren Raum, in dem Dritte keine Gespräche mithören und keine Kundendaten sehen können, sowie eine stabile, oft kabelgebundene Internetverbindung; Laptop und Headset stellt meist der Arbeitgeber. Die Arbeitszeiten bleiben auch im Homeoffice an Schichtpläne und Servicezeiten gebunden, Pausen sind häufig fest eingeplant, und Erreichbarkeit wird über die Telefonanlage erfasst, sodass die freie Zeiteinteilung geringer ist, als viele erwarten. Die Abstimmung mit Teamleitung und Kollegen läuft über Chat und Videokonferenzen, was den schnellen Rat bei schwierigen Fällen erschweren kann.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.200 € | 2.550 € | 2.900 € | 30.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.600 € | 3.000 € | 3.500 € | 36.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.100 € | 3.600 € | 4.300 € | 43.200 € |
Am stärksten hängt das Gehalt davon ab, ob die Stelle bei einem externen Kundenservice-Dienstleister angesiedelt ist, wo oft knapp über dem Mindestlohn gezahlt wird, oder im eigenen Service eines Unternehmens, etwa bei Versicherungen, Energieversorgern oder Softwarefirmen, wo Branchentarife wie der Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe oder Haustarife gelten können. Fremdsprachen, technischer Second-Level-Support und Schicht- oder Leistungszulagen erhöhen das Einkommen; einen nachvollziehbaren Gehaltsunterschied zwischen Homeoffice- und Bürostellen gibt es in diesem Beruf nicht.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Customer Care Specialists sind die Ansprechpartner für Kundinnen und Kunden eines Unternehmens. Sie nehmen Anrufe an, beantworten E-Mails und Chatnachrichten, klären Fragen zu Rechnungen, Lieferungen, Tarifen oder Produkten und bearbeiten Reklamationen. Dazu gehört, Kundendaten im CRM-System aufzurufen und zu pflegen, Rücksendungen und Gutschriften anzustoßen, Vertragsänderungen zu erfassen und Fälle, die sie nicht selbst lösen können, an Fachabteilungen weiterzugeben. Jeder Kontakt wird dokumentiert, damit Kolleginnen und Kollegen den Stand eines Vorgangs nachvollziehen können. In vielen Unternehmen kommen Aufgaben im Bereich Social Media, Bewertungsportale oder Kundenbindung hinzu, in manchen auch der Verkauf von Zusatzleistungen. Die Bezeichnung ist nicht geschützt: Hinter ihr stehen sowohl einfache Telefonservice-Stellen als auch anspruchsvollere Positionen im Second-Level-Support oder im Beschwerdemanagement.
Einen festgelegten Ausbildungsweg gibt es nicht. Häufig verlangen Arbeitgeber eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau für Dialogmarketing, für Büromanagement oder im Einzelhandel. Auch die Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing führt direkt in den Beruf. Der Quereinstieg ist verbreitet: Viele Unternehmen stellen Menschen ohne einschlägige Ausbildung ein, wenn sie gut kommunizieren, sicher mit dem Computer umgehen und Erfahrung im Kundenkontakt mitbringen, etwa aus Gastronomie, Handel oder Hotellerie. Die Einarbeitung in Produkte, Systeme und Gesprächsleitfäden dauert meist einige Wochen. Für Stellen mit internationaler Kundschaft sind gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch, oft Voraussetzung.
Der Beruf ist kommunikativ anstrengend. Ein großer Teil der Kontakte sind Beschwerden, und nicht jede Kundin bleibt freundlich. Dabei ruhig und sachlich zu bleiben, gehört zum Alltag. Viele Arbeitgeber messen Kennzahlen wie Gesprächsdauer, Erreichbarkeit oder Kundenzufriedenheit, was zu Zeitdruck führt. Gearbeitet wird oft im Schichtdienst nach einem Einsatzplan, der sich an den Servicezeiten orientiert, also auch abends und an Samstagen, in manchen Branchen an Sonn- und Feiertagen. Die Tätigkeit findet fast vollständig am Bildschirm mit Headset statt, was auf Dauer körperlich und stimmlich belastet. In Teilen der Branche, vor allem bei großen Kundenservice-Dienstleistern, ist die Fluktuation hoch.
Kundenservice wird in nahezu allen Branchen gebraucht, besonders im Onlinehandel, bei Energieversorgern, Telekommunikationsanbietern, Versicherungen und Softwarefirmen. Die Nachfrage ist stabil, Teilzeitstellen sind zahlreich. Gleichzeitig verändern Chatbots und automatisierte Antworten den Beruf: Einfache Standardanfragen werden zunehmend maschinell bearbeitet, während komplexere Fälle, Beschwerden und beratungsintensive Gespräche bei Menschen bleiben. Wer sich fachlich vertieft, kann in den Second-Level-Support, ins Beschwerde- oder Qualitätsmanagement wechseln oder als Teamleitung, Trainer oder Workforce-Planer weiterarbeiten. Weiterbildungen zum Fachwirt im Kundenservice oder in CRM-Systemen unterstützen solche Schritte.
Üblich ist eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Dialogmarketing, für Büromanagement oder eine zweijährige Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing. Viele Arbeitgeber stellen auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Erfahrung im Kundenkontakt ein und arbeiten sie in einigen Wochen intern ein.
Wir sind die Nummer 1 für modulare Rohrsysteme. Als Familienunternehmen mit ca. 600 Mitarbeitern sind wir der Innovation...
Customer Care Specialist (w/m/d) Arbeitgeber: Mid Ocean Germany GmbH Berufsfeld: Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel...
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.