Sachbearbeiter:in Finanz- und Rechnungswesen
Die Talanx AG sucht für den Bereich Property Accounting in Voll- / Teilzeit (bis zu 38,00 Stunden / Woche) und unbefris...
Sachbearbeiter im Finanz- und Rechnungswesen buchen Geschäftsvorfälle, prüfen Rechnungen, überwachen Zahlungen und arbeiten bei Monats- und Jahresabschlüssen zu. Sie sind in Unternehmen, Verwaltungen und Dienstleistern tätig.
Ein großer Teil der Tätigkeiten lässt sich von zu Hause erledigen, sofern Belege digital vorliegen und der Zugang zum Buchhaltungssystem über eine gesicherte Verbindung möglich ist: Rechnungen prüfen und buchen, Konten abstimmen, offene Posten klären, Zahlungsläufe vorbereiten. Anwesenheit verlangen dagegen die Bearbeitung von Papierpost und Originalbelegen, die Kasse, manche Abstimmungen im Abschluss und in vielen Betrieben die Einarbeitung. In Unternehmen mit digitalisierter Buchhaltung ist Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche in Teilen üblich; überwiegend oder ganz von zu Hause arbeiten eher Beschäftigte bei Buchhaltungsdienstleistern, in Shared-Service-Centern oder nach längerer Betriebszugehörigkeit, in kleineren Betrieben mit Papierablage ist es eher die Ausnahme. Wer zu Hause arbeitet, braucht einen abgeschlossenen Arbeitsplatz, weil Bankdaten, Gehälter und Geschäftszahlen der Verschwiegenheit unterliegen, und darf Unterlagen oft weder ausdrucken noch offen liegen lassen. Zu Abschlussterminen wird feste Erreichbarkeit erwartet, und vereinbarte Präsenztage dienen häufig der Abstimmung im Team.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.700 € | 3.100 € | 3.600 € | 37.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.200 € | 3.700 € | 4.300 € | 44.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.800 € | 4.400 € | 5.300 € | 52.800 € |
Das Gehalt hängt vor allem von Branche und Betriebsgröße ab: Tarifgebundene Industriebetriebe, etwa nach den Tarifverträgen der Metall- und Elektroindustrie oder der Chemie, zahlen deutlich mehr als kleine Handels- und Dienstleistungsbetriebe, im öffentlichen Dienst richtet sich die Bezahlung nach TVöD oder TV-L. Eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter und Verantwortung für Abschlüsse heben das Gehalt spürbar an.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht die laufende Buchhaltung. Eingangsrechnungen werden sachlich und rechnerisch geprüft, kontiert und im Buchhaltungssystem erfasst, meist in SAP, DATEV oder einer vergleichbaren Software. Ausgangsrechnungen werden erstellt oder kontrolliert, Zahlungseingänge den offenen Posten zugeordnet. Dazu kommen Zahlungsläufe, Kontoabstimmungen, das Mahnwesen und die Klärung von Differenzen mit Lieferanten, Kunden und Fachabteilungen, oft per Telefon oder E-Mail. Viele Stellen sind auf einen Bereich zugeschnitten, etwa Kreditoren- oder Debitorenbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung oder Reisekostenabrechnung. Zum Monatsende stehen Abgrenzungen, Rückstellungen und Abstimmungen für den Abschluss an; je nach Betrieb werden auch Umsatzsteuervoranmeldungen vorbereitet und Unterlagen für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zusammengestellt. Im öffentlichen Dienst heißt der Bereich häufig Haushalts- oder Kassenwesen und folgt eigenen Vorschriften.
Der übliche Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung, vor allem als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement, Industriekaufmann oder Industriekauffrau oder Steuerfachangestellte. Wer in einer Abteilung mit Buchhaltungsschwerpunkt gelernt hat, steigt leichter ein. Viele Arbeitgeber erwarten erste Berufserfahrung und sichere Kenntnisse in Buchhaltungssoftware und Excel. Für den Aufstieg verbreitet sind Weiterbildungen wie der geprüfte Finanzbuchhalter oder die geprüfte Bilanzbuchhalterin vor der IHK. Quereinsteiger aus anderen kaufmännischen Berufen finden vor allem in der Kreditorenbuchhaltung einen Zugang, sofern sie Grundlagen der doppelten Buchführung mitbringen, etwa durch einen Lehrgang. Ein Studium der Betriebswirtschaft ist nicht nötig, öffnet aber eher den Weg ins Controlling oder in Leitungsfunktionen.
Die Arbeit ist in weiten Teilen gleichförmig und verlangt über Stunden Konzentration, denn Fehler bei Beträgen, Steuerschlüsseln oder Bankdaten fallen spät auf und kosten Zeit. Zum Monats-, Quartals- und besonders zum Jahresende steigt der Termindruck deutlich; Urlaub ist in diesen Wochen oft nicht möglich, Überstunden sind in manchen Betrieben üblich. Rückfragen an Kollegen, die Rechnungen nicht freigeben, oder an Lieferanten, die auf ihr Geld warten, erfordern Hartnäckigkeit und einen ruhigen Ton. Steuerliche und rechtliche Vorgaben ändern sich regelmäßig, etwa bei der elektronischen Rechnung, was laufende Einarbeitung in neue Regeln verlangt. Die Arbeitszeiten sind überwiegend regelmäßig und gut planbar, Teilzeit ist in diesem Beruf verbreitet.
Buchhaltung wird in jedem Unternehmen gebraucht, entsprechend gleichmäßig ist die Nachfrage über Branchen und Regionen verteilt. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung das Berufsbild: Rechnungseingang, Belegerkennung und Zahlungszuordnung werden zunehmend automatisiert, einfache Erfassungsarbeit nimmt ab. Gefragt bleiben Fachkräfte, die Abweichungen klären, Abschlüsse vorbereiten und Prozesse in der Software betreuen. Entwicklungswege führen über die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter in die Abschlusserstellung, ins Controlling, in die Steuerabteilung oder in die Leitung eines Buchhaltungsteams. Auch Shared-Service-Center und externe Buchhaltungsdienstleister bieten Stellen mit Spezialisierung.
Üblich ist eine dreijährige duale Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf mit Abschluss vor der IHK, häufig als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement oder Industriekaufmann. Danach folgen meist einige Jahre Berufspraxis; berufsbegleitende Weiterbildungen zum geprüften Finanzbuchhalter oder Bilanzbuchhalter dauern etwa ein bis zwei Jahre.
Die Talanx AG sucht für den Bereich Property Accounting in Voll- / Teilzeit (bis zu 38,00 Stunden / Woche) und unbefris...
Sachbearbeiter Finanz- und Rechnungswesen (m/w/d) Arbeitgeber: Marquardt Lightronics GmbH Berufsfeld: Finanzbuchhalter/i...
Bilanzbuchhalter verantworten das Rechnungswesen eines Unternehmens oder betreuen es für Mandanten: von der laufenden Buchführung über Monats- und Quartalsabschlüsse bis zur Erstellung von Jahresabschlüssen nach HGB, teils auch nach IFRS.
Finanzbuchhalter erfassen und prüfen die Geschäftsvorfälle eines Unternehmens, führen Haupt- und Nebenbücher und bereiten Monats- und Jahresabschlüsse vor. Sie arbeiten in Unternehmen oder in Kanzleien für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung.
Lohn- und Gehaltsbuchhalter erstellen die monatlichen Entgeltabrechnungen für Beschäftigte, melden Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer und halten die Personalstammdaten aktuell. Sie arbeiten in Unternehmen, Steuerberatungskanzleien und bei Abrechnungsdienstleistern.
Steuerfachangestellte erledigen in Steuerberatungskanzleien die laufende Buchhaltung, Lohnabrechnungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen für Mandanten und bereiten Unterlagen für die Steuerberaterin oder den Steuerberater vor.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.