Mitarbeiter (m/w/d) Qualitätsmanagement
K-fee® ist ein 2010 eingeführtes Kapselsystem der K-fee System GmbH mit Sitz in Bergisch Gladbach bei Köln und Teil der...
Mitarbeiter im Qualitätsmanagement sorgen dafür, dass Produkte und Abläufe festgelegte Anforderungen erfüllen. Sie bearbeiten Reklamationen, prüfen Lieferanten, pflegen das QM-System und begleiten Audits.
Von zu Hause lassen sich vor allem Schreibtischaufgaben erledigen: Verfahrensanweisungen und Prüfpläne pflegen, Reklamationen und 8D-Reports bearbeiten, Lieferantenzertifikate prüfen, Kennzahlen auswerten und Abstimmungen per Videokonferenz führen. Anwesenheit verlangen dagegen Wareneingangs- und Musterprüfungen, Begehungen in der Produktion, interne und externe Audits sowie Lieferantenbesuche. In vielen Stellen ist Homeoffice an ein bis zwei Tagen pro Woche möglich, oft erst nach der Einarbeitung; überwiegend von zu Hause arbeiten eher Mitarbeiter bei Handels- und Importunternehmen, die sich auf Dokumentation und Lieferantenkommunikation konzentrieren, und auch dort gehören Reisen und Präsenztage meist dazu. Ganz von zu Hause ausgeübte Stellen sind in diesem Beruf die Ausnahme. Wer im Homeoffice arbeitet, braucht Zugriff auf ERP- und Dokumentenmanagementsysteme, muss bei Reklamationen kurzfristig erreichbar sein und mit vertraulichen Produkt- und Lieferantendaten sorgfältig umgehen.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.100 € | 3.600 € | 4.200 € | 43.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.700 € | 4.300 € | 5.100 € | 51.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.500 € | 5.300 € | 6.500 € | 63.600 € |
Am stärksten hängt das Gehalt von Betriebsgröße, Tarifbindung und Vorbildung ab: In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie oder der Chemie gelten die Entgelttarifverträge von IG Metall beziehungsweise IG BCE und liegen meist über dem Niveau nicht tarifgebundener Konsumgüterhersteller und Händler. Ein Studium, Auditorenqualifikationen und Verantwortung für Lieferanten im Ausland heben das Gehalt spürbar.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Produkte und Prozesse den eigenen Vorgaben, den Normen und den Kundenanforderungen entsprechen. In der Konsumgüterbranche geht es um Haushaltswaren, Elektrokleingeräte, Spielzeug, Textilien oder Kosmetik. Mitarbeiter im Qualitätsmanagement erstellen und pflegen Prüfpläne, Verfahrensanweisungen und Spezifikationen, werten Prüfergebnisse aus und bearbeiten Reklamationen von Kunden und Händlern. Dazu gehört, Fehlerursachen mit Methoden wie 8D-Report, Ishikawa-Diagramm oder 5-Why-Analyse einzugrenzen und Korrekturmaßnahmen bis zum Abschluss zu verfolgen. Bei Lieferanten fordern sie Zertifikate und Prüfberichte an, bewerten deren Leistung und führen Lieferantenaudits durch. Intern bereiten sie Zertifizierungsaudits nach ISO 9001 vor, schulen Kollegen in neuen Abläufen und halten Kennzahlen wie Reklamationsquote oder Ausschuss fest. Bei Konsumgütern kommen Produktsicherheit, CE-Kennzeichnung, Anforderungen aus REACH oder der Kosmetikverordnung und die Abstimmung mit externen Prüflaboren hinzu.
Einen festgelegten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen aus einer technischen Ausbildung, etwa als Industriemechaniker, Werkstoffprüfer oder Chemielaborant, andere aus einer kaufmännischen Ausbildung mit Bezug zu Einkauf oder Produktion. Hinzu kommt meist eine Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten oder Qualitätsmanager, etwa bei der DGQ oder dem TÜV, die einige Wochen bis wenige Monate dauert. Ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Lebensmittel- oder Textiltechnik öffnet den Weg in anspruchsvollere Stellen. Quereinsteiger aus Produktion oder Wareneingang wechseln häufig innerbetrieblich, wenn sie Produkte und Abläufe bereits kennen.
Die Arbeit verlangt Genauigkeit und Ausdauer bei Dokumentation, die oft als trocken empfunden wird. Vor Zertifizierungsaudits und bei größeren Reklamationen entsteht Termindruck, etwa wenn ein Händler eine Ware sperrt oder ein Rückruf droht. Qualitätsmitarbeiter stehen häufig zwischen Produktion, Einkauf und Vertrieb: Sie müssen Fehler ansprechen, Lieferungen zurückweisen und Maßnahmen einfordern, auch wenn das Kosten verursacht oder Kollegen verärgert. Englischkenntnisse sind bei Lieferanten in Asien oder Osteuropa fast immer nötig, Dienstreisen zu Lieferantenaudits kommen je nach Stelle mehrmals im Jahr oder regelmäßig vor. Die Arbeitszeiten sind meist geregelt, in Produktionsbetrieben mit Schichtbetrieb kann aber eine frühe oder späte Präsenz verlangt sein.
Qualitätsmanagement ist in produzierenden und importierenden Unternehmen fest verankert, weil Handelsketten, Behörden und Zertifizierer Nachweise verlangen. Strengere Regeln zu Produktsicherheit, Lieferketten und Nachhaltigkeit erhöhen den Dokumentationsaufwand eher. Wer Erfahrung sammelt, kann zum Qualitätsmanager, Leiter Qualitätssicherung oder Lieferantenentwickler aufsteigen oder sich auf Produktzulassung, Regulatory Affairs oder Auditierung spezialisieren. Auch eine Tätigkeit als externer Auditor bei einer Zertifizierungsstelle ist möglich.
Üblich ist eine dreijährige technische oder kaufmännische Berufsausbildung mit anschließender Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten, die einige Wochen bis wenige Monate dauert und mit einem Zertifikat etwa der DGQ oder des TÜV abschließt. Alternativ führt ein Bachelorstudium von etwa drei bis dreieinhalb Jahren in einem technischen oder wirtschaftstechnischen Fach in den Beruf.
K-fee® ist ein 2010 eingeführtes Kapselsystem der K-fee System GmbH mit Sitz in Bergisch Gladbach bei Köln und Teil der...
PARSA Beauty ist ein deutsches, inhabergeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Sinsheim, Baden-Württemberg, und steht sei...
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.