Junior Java Developer (m/w/d)
Du brennst für innovative Technologien und moderne Software? Als Developer bei Senacor schreibst du nicht nur Code – du...
Java Developer entwickeln, testen und warten Software in der Programmiersprache Java, meist Backend-Anwendungen für Unternehmen, Webdienste und Schnittstellen zwischen Systemen.
Das Schreiben, Testen und Prüfen von Code lässt sich weitgehend von zu Hause erledigen, ebenso die meisten Teambesprechungen über Videokonferenz. Homeoffice ist in der Softwareentwicklung verbreitet, in vielen Stellen allerdings als hybrides Modell mit zwei bis drei Präsenztagen pro Woche oder im Monat; Stellen, die ganz von zu Hause ausgeübt werden, gibt es vor allem bei Softwarefirmen und Start-ups, sie sind aber nicht die Regel. Weniger Spielraum besteht häufig bei Banken, Versicherungen, Behörden und sicherheitskritischen Projekten, wo Zugriffsbeschränkungen oder Vorgaben zur Datensicherheit Anwesenheit verlangen, sowie bei IT-Dienstleistern, deren Kunden Arbeit vor Ort erwarten. Die Einarbeitung findet in vielen Unternehmen ganz oder teilweise im Büro statt. Für die Arbeit von zu Hause braucht es eine stabile Internetverbindung und einen ruhigen Arbeitsplatz, meist stellt der Arbeitgeber Laptop und VPN-Zugang; erwartet wird Erreichbarkeit zu den Kernzeiten und die Teilnahme an festen Terminen des Teams.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.400 € | 4.000 € | 4.700 € | 48.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.300 € | 5.100 € | 6.000 € | 61.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.500 € | 6.500 € | 7.800 € | 78.000 € |
Die meisten Gehälter werden frei verhandelt und hängen stark von Branche, Unternehmensgröße und Region ab: Banken, Versicherungen und Konzerne im Süden und in Großstädten zahlen deutlich mehr als kleine Agenturen oder Betriebe in strukturschwachen Regionen. Im öffentlichen Dienst gilt der TVöD oder TV-L, meist in den Entgeltgruppen E10 bis E13, in tarifgebundenen Industrieunternehmen häufig der Tarifvertrag der IG Metall.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Java Developer schreiben Programmcode für Anwendungen, die häufig im Hintergrund laufen: Bestellsysteme im Onlinehandel, Buchungs- und Abrechnungssoftware bei Banken und Versicherungen, Fachverfahren in Behörden oder Schnittstellen, über die verschiedene Systeme Daten austauschen. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, bestehende Software zu erweitern, Fehler zu suchen und Code anderer zu verstehen. Neuentwicklungen auf der grünen Wiese sind seltener. Zum Alltag gehören Frameworks wie Spring oder Jakarta EE, Datenbanken, Versionsverwaltung mit Git, automatisierte Tests und Werkzeuge für den Betrieb wie Docker oder Kubernetes. Die meisten arbeiten in Teams nach agilen Methoden wie Scrum, mit kurzen täglichen Abstimmungen, Planungsrunden und gegenseitigen Code-Reviews. Je nach Stelle kommen Gespräche mit Fachabteilungen hinzu, in denen Anforderungen geklärt werden, oder die Betreuung von Systemen im laufenden Betrieb.
Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder eines verwandten Fachs. Ein zweiter verbreiteter Weg ist die dreijährige duale Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, nach der sich viele auf Java spezialisieren. Quereinstieg ist möglich, etwa über Umschulungen, Bootcamps oder Selbststudium, wird aber vor allem bei größeren Arbeitgebern schwerer, wenn kein Abschluss vorliegt. Entscheidend für Einsteiger ist nachweisbare Praxis: eigene Projekte, Praktika oder Werkstudententätigkeit. Zertifikate von Oracle gelten als Zusatz, ersetzen aber keine Berufserfahrung.
Die Arbeit verlangt lange Konzentration am Bildschirm, Geduld bei der Fehlersuche und die Bereitschaft, sich laufend in neue Versionen, Bibliotheken und Werkzeuge einzuarbeiten. Ein Teil dieser Weiterbildung findet erfahrungsgemäß außerhalb der bezahlten Arbeitszeit statt. Die Arbeitszeiten sind meist regelmäßig und oft mit Gleitzeit, vor Releases oder bei Störungen im Betrieb kann es aber eng werden. In manchen Stellen gehören Rufbereitschaften dazu, bei denen nachts oder am Wochenende Fehler in produktiven Systemen behoben werden müssen. Wer bei IT-Dienstleistern oder Beratungen arbeitet, wechselt häufig das Projekt und muss sich in kurzer Zeit in fremde Systeme und Teams einfinden. Gute Englischkenntnisse sind fast überall nötig, weil Dokumentation und viele Teams englischsprachig sind. Belastend kann die Arbeit mit altem, schlecht dokumentiertem Code sein, der in großen Unternehmen einen erheblichen Teil des Bestands ausmacht.
Java gehört seit vielen Jahren zu den meistgenutzten Sprachen in Unternehmensanwendungen, besonders bei Banken, Versicherungen, Handel, Logistik und im öffentlichen Sektor. Die vorhandene Software muss gewartet und modernisiert werden, deshalb bleibt die Nachfrage nach erfahrenen Entwicklern stabil. Für Berufsanfänger ist der Markt seit einiger Zeit deutlich schwieriger geworden, weil viele Unternehmen bevorzugt erfahrene Kräfte suchen. Entwicklungswege führen zum Senior Developer, zum Software-Architekten, zum technischen Teamleiter oder in Richtung DevOps und Cloud-Entwicklung. Ein Teil der Erfahrenen macht sich als Freelancer selbstständig und arbeitet projektweise für wechselnde Auftraggeber.
Üblich ist ein Bachelorstudium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik mit einer Regelstudienzeit von sechs bis sieben Semestern oder eine dreijährige duale Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit IHK-Abschluss. Quereinsteiger kommen über Umschulungen von meist zwei Jahren oder über Bootcamps, brauchen aber in der Regel nachweisbare Projekterfahrung.
Du brennst für innovative Technologien und moderne Software? Als Developer bei Senacor schreibst du nicht nur Code – du...
Als eigenfinanziertes Familienunternehmen sind wir weit mehr als ein Filialnetz mit rund 4.700 Standorten in über 30 Län...
DevOps Engineers bauen und betreuen die technische Strecke, über die Software entwickelt, getestet, ausgeliefert und betrieben wird. Sie automatisieren Infrastruktur und Abläufe und sorgen dafür, dass Anwendungen stabil und sicher laufen.
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.