(Senior) DevOps Entwickler (m/w/d) – Ansible, Linux & Automatisierung InsurTech
Wir bei CHECK24 suchen Menschen mit Drive, Mut und dem Willen, Großes zu bewegen. Du willst nicht nur Systeme verwalten...
DevOps-Entwickler bauen und betreuen die Werkzeuge und Abläufe, mit denen Software automatisch getestet, ausgeliefert und betrieben wird. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und IT-Betrieb.
Ein großer Teil der Arbeit, etwa Pipelines schreiben, Infrastruktur als Code pflegen, Fehler in Logs suchen und Besprechungen per Video, lässt sich von zu Hause erledigen, weil die Systeme ohnehin meist in Rechenzentren oder in der Cloud laufen. Anwesenheit verlangen vor allem Arbeiten an eigener Hardware im Unternehmen, Workshops mit Fachabteilungen und in manchen Firmen die Einarbeitung. In der IT-Branche ist Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche verbreitet, überwiegend von zu Hause arbeiten viele Stellen ebenfalls, ganz ohne Präsenz kommen aber nur ein Teil der Arbeitgeber aus, häufiger Softwarefirmen und Beratungen als Industrie- oder Logistikunternehmen mit eigenem Betrieb. Wer von zu Hause arbeitet, braucht eine stabile Internetverbindung und Zugang über VPN, und bei Rufbereitschaft muss er auch außerhalb der Kernzeit schnell am Rechner sein. Da DevOps-Entwickler weitreichende Zugriffsrechte auf produktive Systeme haben, gelten zu Hause dieselben strengen Sicherheitsvorgaben wie im Büro.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.600 € | 4.200 € | 5.000 € | 50.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.600 € | 5.400 € | 6.500 € | 64.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.000 € | 7.000 € | 8.500 € | 84.000 € |
Einen branchenweiten Tarifvertrag gibt es nicht; im öffentlichen Dienst gelten TVöD oder TV-L, meist in den Entgeltgruppen E11 bis E13, in der Metall- und Elektroindustrie teils die Tarifverträge der IG Metall. Ansonsten hängt das Gehalt stark von Region und Unternehmensgröße ab – in München, Frankfurt und bei großen Konzernen oder Softwarefirmen liegt es deutlich höher als bei kleinen Betrieben –, ebenso von Cloud-Erfahrung und Zertifikaten, während Zuschläge für Rufbereitschaft in den Werten nicht enthalten sind.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
DevOps-Entwickler sorgen dafür, dass neuer Programmcode zuverlässig und schnell vom Rechner der Entwickler in den laufenden Betrieb gelangt. Sie richten Pipelines für Continuous Integration und Continuous Delivery ein, etwa mit GitLab CI, Jenkins oder GitHub Actions, und schreiben Skripte, die Builds, Tests und Deployments automatisieren. Server, Netzwerke und Datenbanken werden nicht mehr von Hand eingerichtet, sondern als Code beschrieben, häufig mit Terraform oder Ansible. Anwendungen laufen meist in Containern, die mit Docker gebaut und mit Kubernetes verwaltet werden, oft bei Cloud-Anbietern wie AWS, Azure oder Google Cloud. Zum Alltag gehören außerdem Monitoring und Logging: Dashboards aufbauen, Alarme definieren, Ursachen von Ausfällen suchen und dokumentieren. In Logistik- und Transportunternehmen hängen daran oft Systeme für Lagerverwaltung, Sendungsverfolgung oder Tourenplanung, die rund um die Uhr verfügbar sein müssen. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Abstimmung mit Entwicklungsteams, IT-Sicherheit und Fachabteilungen.
Einen eigenen Ausbildungsberuf gibt es nicht. Viele kommen über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder eines verwandten Fachs. Ebenso verbreitet ist der Weg über eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung mit anschließender Spezialisierung. Häufig wechseln erfahrene Systemadministratoren oder Softwareentwickler in die Rolle, weil sie eine der beiden Seiten bereits kennen. Ein Quereinstieg ohne IT-Vorbildung ist schwer, aber über Weiterbildungen und Zertifikate wie Certified Kubernetes Administrator oder die Cloud-Zertifizierungen der großen Anbieter möglich, sofern praktische Erfahrung nachgewiesen werden kann. Einstiegsstellen sind seltener als Stellen für Erfahrene.
Die Werkzeuge ändern sich schnell, wer nicht laufend dazulernt, verliert den Anschluss. Gefragt sind gründliches Linux-Wissen, Kenntnisse in Netzwerken und mindestens einer Skriptsprache wie Bash, Python oder Go. Die Verantwortung für produktive Systeme bringt Druck mit sich: Fällt ein System aus, muss die Ursache schnell gefunden werden, auch wenn mehrere Teams beteiligt sind. In vielen Unternehmen gehören Rufbereitschaften am Abend, am Wochenende oder nachts dazu, besonders dort, wo Betriebe im Schichtbetrieb laufen. Wartungsarbeiten und größere Umstellungen finden oft außerhalb der üblichen Bürozeiten statt. Schwer fällt manchen der ständige Wechsel zwischen geplanter Projektarbeit und unvorhergesehenen Störungen sowie die Rolle als Vermittler zwischen Entwicklung und Betrieb, deren Interessen nicht immer übereinstimmen.
Die Nachfrage ist seit Jahren hoch, weil immer mehr Unternehmen ihre Software in die Cloud verlagern und häufiger ausliefern wollen. Gesucht werden vor allem Fachkräfte mit Berufserfahrung, während Berufseinsteiger bei schwächerer Konjunktur im IT-Markt länger suchen müssen. Entwicklungswege führen zum Cloud-Architekten, zum Site Reliability Engineer, in die IT-Sicherheit mit Schwerpunkt DevSecOps oder zum Platform Engineer, der interne Entwicklerplattformen aufbaut. Mit Erfahrung ist auch eine Teamleitung oder eine Tätigkeit als freiberuflicher Berater möglich, für die es einen eigenen, stark projektgetriebenen Markt gibt.
Üblich ist ein Bachelorstudium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik von drei bis dreieinhalb Jahren oder eine dreijährige duale Ausbildung zum Fachinformatiker. Danach folgen meist einige Jahre als Systemadministrator oder Softwareentwickler, bevor der Wechsel in die DevOps-Rolle gelingt, oft begleitet von Herstellerzertifikaten.
Wir bei CHECK24 suchen Menschen mit Drive, Mut und dem Willen, Großes zu bewegen. Du willst nicht nur Systeme verwalten...
Wenn es darum geht, zukünftig Millionen Fahrgäste und Tausende Züge auch digital auf den Weg zu bringen, braucht es die...
Platform Engineers bauen und betreiben die interne technische Plattform, auf der Softwareteams ihre Anwendungen entwickeln, testen und ausrollen – etwa Kubernetes-Cluster, CI/CD-Pipelines und Cloud-Infrastruktur. Ziel ist, dass Entwicklerinnen und Entwickler wiederkehrende Infrastrukturaufgaben nicht selbst lösen müssen.
Site Reliability Engineers sorgen dafür, dass Softwaredienste und die Infrastruktur dahinter zuverlässig, schnell und skalierbar laufen. Sie verbinden Softwareentwicklung mit Betrieb, automatisieren wiederkehrende Abläufe und greifen bei Störungen ein.
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
Systemadministratoren richten Server, Netzwerke und Arbeitsplatzrechner ein, halten sie im Betrieb und sichern sie ab. Sie sorgen dafür, dass die IT eines Unternehmens oder seiner Kunden zuverlässig läuft.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.