Senior Data Engineer (m/w/d) Snowflake
Wir sind die AI & Data Performance Company – mit über 750 Datenenthusiastinnen und -enthusiasten in Deutschland, Österre...
Data Engineers mit Schwerpunkt Snowflake bauen und betreiben Datenplattformen in der Cloud-Datenbank Snowflake: Sie laden Daten aus verschiedenen Quellen, modellieren sie und stellen sie für Auswertungen, Berichte und Machine Learning bereit.
Fast alle Kerntätigkeiten, also Entwicklung von Ladestrecken, Modellierung, Code-Reviews, Monitoring und Abstimmungen per Videokonferenz, lassen sich von zu Hause erledigen, da Snowflake vollständig in der Cloud läuft. Homeoffice ist in diesem Beruf weit verbreitet, am häufigsten als hybrides Modell mit ein bis drei Präsenztagen pro Woche oder Monat; Stellen, die ganz von zu Hause ausgeübt werden, gibt es vor allem bei Softwarefirmen, Start-ups und manchen Beratungen, sie sind aber nicht die Regel. In Beratungshäusern können Workshops und Projektstarts beim Kunden vor Ort verlangt sein, mitunter mit Reisen, und einzelne Kunden aus Banken, Versicherungen oder dem öffentlichen Bereich bestehen aus Datenschutz- oder Sicherheitsgründen auf Arbeit in ihren Räumen. Im Alltag bedeutet Homeoffice meist Zugriff über VPN und Firmengeräte, strikten Umgang mit personenbezogenen und vertraulichen Daten sowie Erreichbarkeit zu Kernzeiten und gegebenenfalls in der Rufbereitschaft. In der Einarbeitung verlangen manche Arbeitgeber mehr Anwesenheit, damit sich neue Kollegen in Datenlandschaft und Team einfinden.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.900 € | 4.600 € | 5.300 € | 55.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.200 € | 6.000 € | 7.000 € | 72.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.500 € | 7.500 € | 9.000 € | 90.000 € |
Gehälter werden meist frei verhandelt und hängen stark von Branche, Unternehmensgröße und Region ab: Banken, Versicherungen und große Konzerne in München, Frankfurt oder Hamburg zahlen deutlich mehr als kleinere Firmen; wo ein Tarifvertrag greift, etwa der IG-Metall- oder der Bankentarif, liegen Einstiegsgehälter oft am oberen Rand. Nachgewiesene Snowflake-Projekterfahrung und Zertifikate verbessern die Verhandlungsposition, besonders in Beratungen, die zudem teils variable Anteile zahlen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Im Mittelpunkt steht die Datenplattform eines Unternehmens, die auf Snowflake läuft. Data Engineers schreiben Ladestrecken, die Daten aus ERP-Systemen, Webshops, CRM-Software oder Sensoren abholen und in Snowflake übertragen, etwa mit Fivetran, Airbyte, Kafka oder eigenen Python-Skripten. Anschließend bereiten sie die Rohdaten mit SQL und Werkzeugen wie dbt auf, bauen Datenmodelle nach Data-Vault- oder Sternschema-Logik und sorgen dafür, dass Fachabteilungen und Analysten verlässliche Tabellen vorfinden. Dazu gehören Orchestrierung mit Airflow oder ähnlichen Werkzeugen, das Einrichten von Rollen und Zugriffsrechten, das Überwachen von Ladeläufen und das Optimieren von Abfragen und Warehouse-Größen, weil Snowflake nach Rechenzeit abgerechnet wird und schlecht geschriebene Abfragen direkt Geld kosten. Ein erheblicher Teil der Arbeit besteht aus Abstimmung: Anforderungen mit Controlling, Vertrieb oder Data Scientists klären, Fehler in Quelldaten nachverfolgen, Code-Reviews und Dokumentation. In Beratungshäusern kommen Migrationsprojekte hinzu, bei denen bestehende Data Warehouses auf Snowflake umgezogen werden.
Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Die meisten kommen über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik oder eines naturwissenschaftlichen Fachs in den Beruf. Häufig ist auch der Wechsel aus angrenzenden Tätigkeiten: BI-Entwickler, Datenbankadministratoren, Data Analysts oder Softwareentwickler, die sich in Cloud-Datenplattformen eingearbeitet haben. Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse oder für Anwendungsentwicklung finden mit Berufserfahrung ebenfalls den Einstieg. Snowflake bietet eigene Zertifizierungen an, etwa SnowPro Core und darauf aufbauende Advanced-Zertifikate; sie ersetzen keine Praxis, werden aber besonders von Beratungen gern gesehen, weil sie für Partnerstatus beim Hersteller zählen. Quereinsteiger ohne Studium haben bessere Chancen, wenn sie eigene Projekte mit SQL, Python und dbt vorweisen können.
Die Arbeit ist überwiegend Bildschirmarbeit und verlangt lange Konzentration auf Code und Datenflüsse. Wenn nächtliche Ladeläufe scheitern und morgens Berichte fehlen, entsteht Zeitdruck; in manchen Unternehmen gibt es Rufbereitschaft für solche Fälle. Das Werkzeugumfeld ändert sich schnell, wer nicht laufend dazulernt, verliert den Anschluss. Schwer fällt vielen die Mischung aus Technik und Kommunikation: Fachabteilungen formulieren Anforderungen oft unklar, Datenqualität ist in Quellsystemen häufig schlecht, und die Verantwortung für falsche Zahlen landet schnell beim Datenteam. In der Beratung kommen wechselnde Kunden, Projektdruck und gelegentliche Reisen hinzu. Gute Englischkenntnisse sind fast überall nötig, da Dokumentation und viele Teams englischsprachig sind.
Die Nachfrage nach Data Engineers ist seit Jahren hoch, und Snowflake gehört neben Databricks, BigQuery und Microsoft Fabric zu den verbreiteten Plattformen. Die Spezialisierung auf ein einzelnes Produkt birgt allerdings ein Risiko, falls Unternehmen die Plattform wechseln; wer solide Grundlagen in SQL, Datenmodellierung und Cloud-Architektur hat, bleibt flexibel. Nach einigen Jahren führen Wege zum Senior Data Engineer, Data Architect, Analytics Engineer oder zur Teamleitung. In der IT-Beratung ist auch eine selbstständige Tätigkeit als Freelancer verbreitet. Der Einstieg ist für Berufsanfänger ohne Praxis schwieriger geworden, weil viele Stellen Erfahrung verlangen.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Informatik, Wirtschaftsinformatik oder einem MINT-Fach, das drei bis fünf Jahre dauert. Viele wechseln nach einigen Jahren als BI-Entwickler, Data Analyst oder Softwareentwickler in den Beruf und erwerben Snowflake-Kenntnisse im Job und über Herstellerzertifikate. Eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker mit anschließender Praxis ist ebenfalls ein möglicher Weg.
Wir sind die AI & Data Performance Company – mit über 750 Datenenthusiastinnen und -enthusiasten in Deutschland, Österre...
Wir sind die AI & Data Performance Company – mit über 750 Datenenthusiastinnen und -enthusiasten in Deutschland, Österre...
Wir sind die AI & Data Performance Company – mit über 750 Datenenthusiastinnen und -enthusiasten in Deutschland, Österre...
Wir sind die AI & Data Performance Company – mit über 750 Datenenthusiastinnen und -enthusiasten in Deutschland, Österre...
Analytics Engineers bauen und pflegen die Datenmodelle zwischen Rohdaten und Auswertung. Sie bereiten Daten aus Kassen-, Shop- oder Warenwirtschaftssystemen so auf, dass Fachabteilungen und Analysten verlässlich damit arbeiten können.
Data Architects entwerfen die Struktur, in der ein Unternehmen seine Daten speichert, verbindet und auswertet – von Datenmodellen über Data Warehouses bis zu Cloud-Datenplattformen. Sie legen Standards fest, nach denen Entwickler, Analysten und Fachbereiche mit diesen Daten arbeiten.
Data Scientists werten große Datenmengen mit statistischen Verfahren und maschinellem Lernen aus, bauen Vorhersagemodelle und machen die Ergebnisse für Entscheidungen in Unternehmen nutzbar.
Datenbankadministratoren installieren, betreuen und sichern die Datenbanksysteme eines Unternehmens oder einer Behörde. Sie sorgen dafür, dass Daten verfügbar, schnell abrufbar und vor Verlust und unbefugtem Zugriff geschützt sind.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.