Assistenz der Standortleitung (m/w/d)
Willkommen bei B&O Service, wo familiäre Werte großgeschrieben werden und handwerkliche Tradition auf moderne Unternehme...
Assistenzkräfte organisieren die Büroabläufe einer Abteilung, eines Teams oder der Geschäftsführung: Termine, Korrespondenz, Reisen, Unterlagen und Abstimmungen. In technischen Unternehmen kommen oft Aufgaben aus Vertrieb, Einkauf oder Projektverwaltung hinzu.
Schreibarbeiten, Korrespondenz, Terminplanung, Reisebuchungen, Datenpflege im ERP-System und die Vorbereitung von Präsentationen lassen sich gut von zu Hause erledigen, sofern die Firma einen sicheren Fernzugriff bereitstellt. Anwesenheit verlangen dagegen Empfang und Besucherbetreuung, die Organisation von Besprechungen und Veranstaltungen vor Ort, Posteingang, Materialbestellungen und alles, was mit Papierunterlagen oder Mustern zu tun hat; in produzierenden Betrieben der Elektrotechnik oder Optik ist die Nähe zu Fertigung und Lager oft Teil der Aufgabe. In Teilen ist Homeoffice in diesem Beruf inzwischen üblich, meist aber an einzelnen Tagen pro Woche und häufig erst nach der Einarbeitung; Stellen, die überwiegend oder ganz von zu Hause ausgeübt werden, sind die Ausnahme und finden sich eher als virtuelle Assistenz für mehrere Auftraggeber oder in reinen Büro- und Dienstleistungsunternehmen. Wer von zu Hause arbeitet, muss zu festen Zeiten telefonisch und per Chat erreichbar sein und vertrauliche Unterlagen so behandeln, dass Mitbewohner keinen Einblick haben. Für Assistenzen einer Führungskraft hängt der Umfang stark davon ab, wie oft diese selbst im Büro ist.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.600 € | 3.000 € | 3.400 € | 36.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.100 € | 3.600 € | 4.200 € | 43.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.800 € | 4.500 € | 5.600 € | 54.000 € |
Am stärksten hängt das Gehalt von Unternehmensgröße und Tarifbindung ab: In tarifgebundenen Betrieben der Elektroindustrie gilt der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie mit Eingruppierung nach ERA, der deutlich über kleinen, nicht tarifgebundenen Firmen liegt, im öffentlichen Dienst der TVöD oder TV-L. Assistenzen der Geschäftsführung oder des Vorstands in Konzernen verdienen erheblich mehr als Team- oder Abteilungsassistenzen; Stellen als selbstständige virtuelle Assistenz werden dagegen frei und oft niedriger vergütet.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Eine Assistenz hält einer Führungskraft, einem Team oder einer Abteilung den organisatorischen Rücken frei. Dazu gehört, Kalender zu führen, Besprechungen vorzubereiten und Protokolle zu schreiben, Dienstreisen zu buchen und Reisekosten abzurechnen. Eingehende Post und E-Mails werden gesichtet, beantwortet oder weitergeleitet, Anrufe angenommen und Rückfragen geklärt. Präsentationen, Berichte und Tabellen entstehen oft auf Zuarbeit der Assistenz, ebenso Bestellungen von Büromaterial, die Pflege von Ablagen und Datenbanken oder die Organisation von Veranstaltungen. In Unternehmen der Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik ist die Stelle häufig fachlich gefärbt: Als Vertriebsassistenz werden Angebote und Auftragsbestätigungen erstellt und Liefertermine nachgehalten, als Projektassistenz Dokumentationen, Prüfberichte und Zeitpläne verwaltet, in der Technik- oder Entwicklungsabteilung Zeichnungsstände, Lieferantenunterlagen und Zertifikate gepflegt. Viele dieser Aufgaben laufen über ein ERP-System wie SAP.
Der übliche Weg ist eine dreijährige duale Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann für Büromanagement oder eine andere kaufmännische Ausbildung, etwa im Groß- und Außenhandel oder in der Industrie. Daneben gibt es schulische Ausbildungen zur Fremdsprachensekretärin, Europasekretärin oder kaufmännischen Assistenz. Für Stellen in der Geschäftsführungsassistenz werden häufig Weiterbildungen wie Geprüfte Management-Assistenz oder ein Studium der Betriebswirtschaft erwartet. Quereinstiege sind verbreitet, vor allem aus Empfang, Sachbearbeitung oder Kundenservice. In technischen Betrieben haben auch Bewerber mit technischer Erstausbildung Chancen, wenn sie sich in Büroorganisation eingearbeitet haben. Sichere Kenntnisse in Word, Excel, Outlook und PowerPoint gelten als Grundvoraussetzung, gutes Englisch wird in exportorientierten Firmen fast immer verlangt.
Die Arbeit ist geprägt von Unterbrechungen. Anrufe, spontane Anfragen und verschobene Termine durchkreuzen die eigene Planung, und es muss trotzdem nichts liegen bleiben. Wer einer Führungskraft zuarbeitet, richtet sich nach deren Tagesablauf; vor Messen, Audits, Quartalsabschlüssen oder Kundenbesuchen wird es eng. Gleichzeitig ist ein Teil der Aufgaben gleichförmig, etwa Ablage, Datenpflege oder Reisekostenabrechnung. Verlangt werden Sorgfalt, Diskretion im Umgang mit vertraulichen Informationen und die Fähigkeit, freundlich, aber bestimmt zwischen mehreren Beteiligten zu vermitteln. Die Arbeitszeiten sind meist regulär, Kernzeiten und Telefonzeiten sind aber üblich, und in der Geschäftsführungsassistenz wird oft Erreichbarkeit über den Feierabend hinaus erwartet. Die Anerkennung für die Arbeit fällt nicht immer im Verhältnis zur Verantwortung aus.
Assistenzstellen gibt es in nahezu jeder Branche und Betriebsgröße, entsprechend groß ist die Zahl der Ausschreibungen. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung das Berufsbild: Terminbuchung, Reiseplanung und einfache Korrespondenz werden zunehmend automatisiert, reine Schreib- und Ablagetätigkeiten werden seltener. Gefragt sind Assistenzkräfte, die Projekte mitsteuern, Daten auswerten und Software sicher bedienen. Entwicklungswege führen in die Geschäftsführungs- oder Vorstandsassistenz, ins Office-Management, in die Projektkoordination oder in fachliche Sachbearbeitung wie Vertriebsinnendienst, Einkauf oder Personal. Weiterbildungen zur Fachwirtin oder zum Fachwirt für Büro- und Projektorganisation unterstützen diesen Schritt.
Üblich ist eine dreijährige duale Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann für Büromanagement oder in einem anderen kaufmännischen Beruf mit Abschluss vor der IHK. Für anspruchsvollere Stellen folgen Weiterbildungen wie Geprüfte Management-Assistenz oder Fachwirt für Büro- und Projektorganisation, teils auch ein betriebswirtschaftliches Studium.
Willkommen bei B&O Service, wo familiäre Werte großgeschrieben werden und handwerkliche Tradition auf moderne Unternehme...
ENABLE - Gestalte die Zukunft durch Licht. Excelitas ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das sich darauf...
Office Manager organisieren den Büroalltag eines Unternehmens, einer Kanzlei oder Beratung: Sie halten Verwaltung, Termine, Ausstattung und Abläufe zusammen und sind oft erste Ansprechperson für Mitarbeitende, Geschäftsführung und Besucher.
Projektkoordinatoren halten Projekte organisatorisch zusammen: Sie planen Termine, verfolgen Budgets und Aufgaben, bereiten Besprechungen vor und sorgen dafür, dass Fachabteilungen, Kunden und Lieferanten auf demselben Stand sind.
Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst betreuen Kunden vom Büro aus: Sie erstellen Angebote, erfassen und verfolgen Aufträge, klären Liefertermine und Reklamationen und unterstützen den Außendienst. Der Beruf verbindet kaufmännische Routine mit viel Kundenkontakt per Telefon und E-Mail.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.