Senior Application Security Engineer - Health (all genders)
Bei uns kommen AI-Kompetenz, Engineering-Exzellenz und fundiertes Branchenverständnis zusammen – getragen von Menschen...
Application Security Engineers sorgen dafür, dass Software von Anfang an sicher entwickelt wird. Sie prüfen Code und Architekturen auf Schwachstellen, betreuen Sicherheitswerkzeuge in der Entwicklungspipeline und unterstützen Entwicklungsteams bei der Behebung von Sicherheitslücken.
Ein großer Teil der Tätigkeiten lässt sich von zu Hause erledigen: Code-Reviews, das Konfigurieren von Analysewerkzeugen, Penetrationstests über VPN, das Schreiben von Berichten und die Abstimmung mit Entwicklungsteams per Videokonferenz. In Softwarefirmen und Tech-Unternehmen ist Homeoffice an mehreren Tagen pro Woche verbreitet, manche Stellen sind überwiegend oder ganz remote ausgeschrieben. Anders sieht es oft bei Banken, Behörden, Rüstungs- und Industrieunternehmen aus: Dort können Sicherheitsvorgaben, Arbeit mit eingestuften Informationen oder Tests in abgeschotteten Netzen Anwesenheit verlangen, und Homeoffice ist auf einzelne Tage beschränkt oder nicht vorgesehen. Bei Beratungen kommen Termine beim Kunden hinzu, etwa für Workshops oder Tests vor Ort. Wer zu Hause arbeitet, braucht ein abschließbares, ungestörtes Arbeitsumfeld, muss strenge Vorgaben zum Umgang mit Schwachstellendaten und Zugangsdaten einhalten und bei Vorfällen kurzfristig erreichbar sein.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.300 € | 4.900 € | 5.600 € | 58.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.400 € | 6.300 € | 7.500 € | 75.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 7.000 € | 8.000 € | 10.000 € | 96.000 € |
Die Gehälter werden überwiegend frei verhandelt und hängen stark von Branche und Unternehmensgröße ab: Großunternehmen, Banken und internationale Tech-Firmen zahlen deutlich mehr als kleine Beratungen oder Mittelständler. Im öffentlichen Dienst gilt der TVöD oder TV-L, meist in den Entgeltgruppen 11 bis 14, mit engerer Spanne und Zulagen für IT-Fachkräfte.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Application Security Engineers arbeiten an der Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und IT-Sicherheit. Sie lesen Quellcode auf typische Fehler wie SQL-Injection, fehlerhafte Authentifizierung oder unsichere Deserialisierung, erstellen Bedrohungsmodelle für neue Anwendungen und bewerten Architekturentscheidungen aus Sicht eines Angreifers. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, Werkzeuge für statische und dynamische Codeanalyse sowie für die Prüfung von Abhängigkeiten in die CI/CD-Pipeline einzubinden, Fehlalarme auszusortieren und die verbleibenden Befunde mit den Entwicklungsteams zu besprechen. Dazu kommen manuelle Penetrationstests von Web-Anwendungen und Schnittstellen, die Koordination externer Prüfer und die Auswertung von Meldungen aus Bug-Bounty-Programmen. Wer gut erklären kann, schult Entwickler in sicherer Programmierung und schreibt interne Richtlinien. Im Ernstfall gehört die Mitarbeit bei der Analyse eines Sicherheitsvorfalls dazu.
Eine eigene Ausbildung für diesen Beruf gibt es nicht. Die meisten kommen über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder IT-Sicherheit in den Beruf, häufig nach einigen Jahren als Softwareentwickler oder Penetrationstester. Auch Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit mehrjähriger Entwicklungserfahrung finden den Weg, wenn sie sich in Sicherheitsthemen eingearbeitet haben. Arbeitgeber achten weniger auf den Abschluss als auf nachweisbare Praxis: eigene Projekte, Teilnahme an Capture-the-Flag-Wettbewerben, gemeldete Schwachstellen. Zertifikate wie OSCP, OSWE, CSSLP oder GWAPT verbessern die Chancen, sind aber selten zwingend. Ein Quereinstieg ohne Programmiererfahrung ist kaum möglich, weil der Beruf voraussetzt, fremden Code schnell zu verstehen.
Die Arbeit verlangt ständiges Weiterlernen. Frameworks, Cloud-Dienste und Angriffstechniken ändern sich laufend, und ein Teil der Fortbildung findet in der Freizeit statt. Schwierig ist oft die Rolle zwischen den Stühlen: Sicherheitsbefunde verzögern Releases, und Entwicklungsteams unter Termindruck nehmen Hinweise nicht immer gern an. Gefragt ist daher Überzeugungskraft ohne Belehrung. Bei kritischen Schwachstellen oder Vorfällen kann kurzfristig Mehrarbeit anfallen, manche Arbeitgeber erwarten Rufbereitschaft. Wer Ergebnisse vorzeigen möchte, braucht Geduld, denn gute Sicherheitsarbeit fällt vor allem dadurch auf, dass nichts passiert. In Behörden, bei Rüstungsunternehmen und kritischen Infrastrukturen kann eine Sicherheitsüberprüfung Voraussetzung sein.
Die Nachfrage ist hoch und dürfte es bleiben. Regulierung wie NIS2, der Cyber Resilience Act und branchenspezifische Vorgaben für Banken und Versicherungen zwingen Unternehmen, Sicherheit in der Softwareentwicklung nachzuweisen. Qualifizierte Bewerber sind knapp, besonders solche mit Erfahrung in Cloud-Umgebungen und Containertechnik. Entwicklungswege führen zum Security Architect, zur Leitung eines Product-Security-Teams oder in die Rolle eines Chief Information Security Officer. Andere spezialisieren sich auf Penetrationstests, mobile Anwendungen oder Kryptografie oder machen sich als Berater selbstständig. Einfache Prüfaufgaben werden zunehmend automatisiert, was die Arbeit stärker in Richtung Bewertung, Architektur und Beratung verschiebt.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Informatik oder IT-Sicherheit (drei bis fünf Jahre), gefolgt von einigen Jahren in der Softwareentwicklung oder im Penetrationstest. Alternativ führt eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit anschließender Berufserfahrung und Weiterbildung in IT-Sicherheit in den Beruf.
Bei uns kommen AI-Kompetenz, Engineering-Exzellenz und fundiertes Branchenverständnis zusammen – getragen von Menschen...
DevSecOps Engineers verankern IT-Sicherheit in der Softwareentwicklung und im Betrieb: Sie automatisieren Sicherheitsprüfungen in Build- und Deployment-Prozessen, härten Cloud- und Container-Umgebungen und helfen Entwicklungsteams, Schwachstellen früh zu beheben.
Security Architects entwerfen die Sicherheitsarchitektur von IT-Systemen, Netzwerken und Anwendungen. Sie legen fest, wie Daten, Zugänge und Infrastruktur gegen Angriffe geschützt werden, und sorgen dafür, dass Sicherheitsanforderungen schon in der Planung neuer Systeme berücksichtigt werden.
Softwareentwickler entwerfen, programmieren, testen und pflegen Programme, von Geschäftsanwendungen bis zur Firmware in Messgeräten und Maschinen. Sie arbeiten meist im Team mit Fachabteilungen, Testern und Hardwareentwicklern zusammen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.