Senior AI Platform Engineer (all gender)
Die ALTEN Consulting Services GmbH bietet mit über 20 Jahren Branchenerfahrung ihren namhaften Kunden aus Industrie und...
AI Platform Engineers bauen und betreiben die technische Infrastruktur, auf der Unternehmen Modelle des maschinellen Lernens und generative KI entwickeln, trainieren und produktiv einsetzen. Sie verbinden Softwareentwicklung, Cloud-Betrieb und MLOps.
Die meisten Tätigkeiten – Code schreiben, Pipelines pflegen, Cluster überwachen, Störungen beheben, Abstimmungen im Videocall – lassen sich von zu Hause erledigen, da die Infrastruktur ohnehin in der Cloud oder im Rechenzentrum läuft. Anwesenheit verlangen vor allem Workshops, Architekturrunden, die Einarbeitung und in manchen Unternehmen Arbeiten an eigenen GPU-Servern oder Testfahrzeugen. Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche ist in diesem Beruf verbreitet; Stellen, die ganz oder überwiegend von zu Hause ausgeübt werden, gibt es eher bei Softwarefirmen und Beratungen als bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern, die häufig feste Präsenzquoten vorgeben. Wer von zu Hause arbeitet, braucht eine stabile Internetverbindung und arbeitet in der Regel über VPN und gesicherte Firmengeräte, da Trainingsdaten und Modelle oft vertraulich sind. Rufbereitschaft lässt sich meist von zu Hause abdecken, setzt aber Erreichbarkeit auch außerhalb der Kernzeiten voraus.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.300 € | 5.200 € | 6.300 € | 62.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.500 € | 6.700 € | 8.000 € | 80.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 7.000 € | 8.300 € | 10.500 € | 99.600 € |
Bei Fahrzeugherstellern und größeren Zulieferern gilt oft der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie (ERA der IG Metall), erfahrene Fachkräfte werden dort aber häufig außertariflich bezahlt; Start-ups und kleinere Softwarefirmen zahlen meist weniger, US-Tech-Konzerne und spezialisierte Beratungen mehr. Stellen, die ganz von zu Hause ausgeübt werden, finden sich eher außerhalb der tarifgebundenen Industrie, sodass dort die Spanne nach unten wie nach oben weiter ausfällt.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
AI Platform Engineers stellen Data Scientists, ML-Entwicklern und Fachabteilungen eine Umgebung bereit, in der Modelle zuverlässig trainiert, getestet und betrieben werden können. Dazu gehören Kubernetes-Cluster mit GPU-Ressourcen, Pipelines für Training und Deployment, Model-Registries, Feature Stores und Schnittstellen, über die Anwendungen ein Modell abfragen. In Unternehmen, die große Sprachmodelle einsetzen, kommen Gateways für LLM-Zugriffe, Vektordatenbanken und die Anbindung an interne Datenquellen hinzu. Der Alltag besteht aus Infrastruktur als Code in Terraform oder Helm, Python- und Go-Skripten, Monitoring von Latenz, Auslastung und Kosten, der Fehlersuche bei fehlgeschlagenen Trainingsläufen und der Abstimmung mit Sicherheits- und Datenschutzverantwortlichen. Im Fahrzeugbau, wo viele dieser Stellen ausgeschrieben sind, geht es häufig um Plattformen für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren, die sehr große Mengen an Sensordaten verarbeiten, oder um KI-Anwendungen in Produktion, Qualitätssicherung und Verwaltung.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Die meisten kommen über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik oder Mathematik und sammeln zunächst Erfahrung als DevOps Engineer, Cloud Engineer, Backend-Entwickler oder Data Engineer. Arbeitgeber erwarten in der Regel praktische Kenntnisse in Kubernetes, Containern, mindestens einer großen Cloud-Plattform und Python sowie ein Verständnis dafür, wie Modelle trainiert und ausgeliefert werden. Zertifikate von AWS, Azure, Google Cloud oder der Cloud Native Computing Foundation helfen beim Nachweis, ersetzen aber keine Projekterfahrung. Ein Quereinstieg ohne Studium ist möglich, setzt aber meist mehrere Jahre Berufspraxis im Betrieb von Infrastruktur voraus. Reine Berufsanfängerstellen sind selten.
Das Fachgebiet verändert sich schnell. Werkzeuge, Frameworks und Modellanbieter wechseln innerhalb weniger Monate, und wer nicht laufend dazulernt, verliert den Anschluss. Gleichzeitig tragen AI Platform Engineers Verantwortung für produktive Systeme: Fällt ein Modellendpunkt aus oder laufen die GPU-Kosten aus dem Ruder, muss schnell reagiert werden. In vielen Teams gibt es Rufbereitschaft. Die Arbeit ist überwiegend Bildschirmarbeit mit hoher Konzentration und viel Abstimmung, oft auf Englisch und mit Kollegen an anderen Standorten. In Konzernen der Automobilindustrie kommen lange Freigabeprozesse, Vorgaben zur Informationssicherheit nach TISAX und regulatorische Anforderungen wie der EU AI Act hinzu, die technische Lösungen verlangsamen. Wer gern selbst Modelle entwickelt, findet hier eher die Rolle des Ermöglichers als die des Forschers.
Die Nachfrage ist hoch, weil viele Unternehmen KI aus der Pilotphase in den Regelbetrieb bringen wollen und dafür stabile Plattformen brauchen. Fachkräfte mit Erfahrung in GPU-Infrastruktur, LLM-Betrieb und Sicherheitsfragen sind knapp. Allerdings hängt die Zahl der Stellen in der Automobilbranche auch von deren wirtschaftlicher Lage ab; Sparprogramme treffen Zukunftsprojekte mitunter zuerst. Entwicklungswege führen zum Lead oder Staff Engineer, in die Architektur von KI-Plattformen, ins Team- oder Produktmanagement für interne Plattformen oder in die Beratung.
Üblich ist ein Bachelor- oder Masterstudium in Informatik oder einem verwandten Fach (drei bis fünf Jahre), gefolgt von einigen Jahren als DevOps-, Cloud- oder Data Engineer. Eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung (drei Jahre) mit anschließender Berufspraxis und Cloud-Zertifikaten ist ein möglicher, aber längerer Weg.
Die ALTEN Consulting Services GmbH bietet mit über 20 Jahren Branchenerfahrung ihren namhaften Kunden aus Industrie und...
Do you want to decide what an AI platform looks like, and care as much about guardrails, evaluation, and cost as about g...
Cloud Engineers planen, bauen und betreiben IT-Infrastruktur bei Anbietern wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud. Sie automatisieren Bereitstellung und Betrieb, sorgen für Sicherheit und Verfügbarkeit und halten die Kosten im Blick.
Data Engineers bauen und betreuen die technischen Systeme, mit denen Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt, bereinigt, gespeichert und für Auswertungen bereitgestellt werden. Ihre Arbeit ist die Grundlage für Berichte, Dashboards und datengestützte Anwendungen.
DevOps Engineers bauen und betreuen die technische Strecke, über die Software entwickelt, getestet, ausgeliefert und betrieben wird. Sie automatisieren Infrastruktur und Abläufe und sorgen dafür, dass Anwendungen stabil und sicher laufen.
Site Reliability Engineers sorgen dafür, dass Softwaredienste und die Infrastruktur dahinter zuverlässig, schnell und skalierbar laufen. Sie verbinden Softwareentwicklung mit Betrieb, automatisieren wiederkehrende Abläufe und greifen bei Störungen ein.
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