SAP Consultant BW/BI (m/w/d)
Die Thüga SmartService GmbH mit rund 300 Mitarbeitern ist eine Tochtergesellschaft der Thüga AG, dem bundesweit größten...
SAP Consultants für BW/BI bauen und betreuen Data-Warehouse- und Reporting-Lösungen auf Basis von SAP BW, BW/4HANA, SAP Datasphere und SAP Analytics Cloud. Sie übersetzen Anforderungen aus Controlling, Vertrieb oder Logistik in Datenmodelle, Ladeprozesse und Berichte.
Ein großer Teil der Arbeit – Modellierung, Entwicklung von Transformationen, Pflege von Prozessketten, Fehleranalyse, Tests und Dokumentation – läuft über Remote-Zugänge auf die Kundensysteme und lässt sich von zu Hause erledigen. Anwesenheit beim Kunden wird vor allem bei Projektstart, Anforderungsworkshops, Go-lives und Schulungen verlangt, wobei auch diese inzwischen in vielen Projekten per Videokonferenz stattfinden. In SAP-Beratungen und bei Freiberuflern ist überwiegendes Arbeiten von zu Hause seit einigen Jahren verbreitet, oft ergänzt um einzelne Reisetage im Monat; einige Kunden bestehen jedoch auf einem festen Vor-Ort-Anteil, und Inhouse-Stellen in Konzernen sehen häufig zwei bis drei Präsenztage pro Woche vor. Ganz ohne Reisen kommen nur wenige Stellen aus. Zum Arbeitsalltag zu Hause gehören ein VPN- und meist mehrere Kundenzugänge, strenge Vorgaben zum Umgang mit Finanz- und Personaldaten sowie Erreichbarkeit zu Kernzeiten und bei Störungen in den Ladeläufen, die teils auch früh am Morgen auffallen.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.000 € | 4.600 € | 5.300 € | 55.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.400 € | 6.300 € | 7.500 € | 75.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 7.000 € | 8.000 € | 9.500 € | 96.000 € |
Die Gehälter werden meist frei verhandelt; nur in Inhouse-Stellen tarifgebundener Konzerne gilt etwa der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie (ERA) oder der chemischen Industrie, wobei erfahrene Berater dort oft außertariflich bezahlt werden. Am stärksten wirken Erfahrung mit BW/4HANA, Datasphere und SAP Analytics Cloud, die Größe des Arbeitgebers, die Region sowie in Beratungen der variable Anteil, der an Auslastung und Reisebereitschaft gekoppelt sein kann.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
SAP Consultants mit Schwerpunkt BW/BI sorgen dafür, dass Daten aus SAP ERP, S/4HANA und anderen Quellsystemen in einem Data Warehouse zusammenlaufen und dort für Auswertungen bereitstehen. Zum Alltag gehören Workshops mit Fachbereichen, in denen geklärt wird, welche Kennzahlen das Controlling braucht oder wie ein Umsatzbericht für den Vertrieb aufgebaut sein soll. Daraus entstehen Konzepte, die anschließend umgesetzt werden: Extraktoren anbinden, DataStore-Objekte und CompositeProvider modellieren, Transformationen schreiben, Prozessketten für die nächtliche Beladung einrichten, Queries und Dashboards in Analysis for Office oder SAP Analytics Cloud bauen. Hinzu kommen Fehleranalyse bei abgebrochenen Ladeläufen, Performance-Optimierung, Tests, Dokumentation und Schulungen für Endanwender. Viele Projekte drehen sich derzeit um Migrationen von klassischem SAP BW auf BW/4HANA oder in Richtung SAP Datasphere. Wer bei einer Beratung arbeitet, betreut oft mehrere Kunden parallel; wer im Inhouse-Team eines Konzerns sitzt, verantwortet die Systeme dauerhaft und übernimmt auch Betrieb und Support.
Einen geregelten Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich ist ein Studium der Wirtschaftsinformatik, Informatik, Betriebswirtschaft oder Mathematik, nach dem Berufseinsteiger in einem Traineeprogramm einer SAP-Beratung angelernt werden. Auch Fachinformatiker mit Berufserfahrung in Datenbanken oder Reporting finden den Weg in den Beruf. Quereinsteiger kommen häufig aus dem Controlling oder der BI-Entwicklung mit anderen Werkzeugen und bringen fachliches Verständnis mit, das Kunden schätzen. SAP-Zertifizierungen, etwa für BW/4HANA oder SAP Analytics Cloud, sind kein Muss, verbessern aber die Chancen und werden von Beratungshäusern oft finanziert. Kenntnisse in SQL, ABAP und HANA-Modellierung erweitern das Einsatzgebiet deutlich.
Die Arbeit ist projektgetrieben und unterliegt Terminen: Go-lives, Monats- und Jahresabschlüsse oder Migrationsfenster erzeugen Spitzen, in denen Überstunden und gelegentlich Einsätze am Wochenende anfallen. Wer in der Beratung arbeitet, muss mit wechselnden Kunden, Systemlandschaften und Ansprechpartnern zurechtkommen und ist teils an eine hohe Auslastungsquote gebunden. Reisen zum Kunden sind seltener geworden, kommen aber weiterhin vor. Fachlich verlangt der Beruf ständiges Nachlernen, weil SAP seine Analyseprodukte in kurzen Abständen umbaut und umbenennt. Schwer fällt vielen die Doppelrolle: Technisch sauber modellieren und zugleich mit Fachbereichen verhandeln, deren Anforderungen sich mitten im Projekt ändern. Fehler in Ladeprozessen fallen spätestens auf, wenn morgens ein Bericht falsche Zahlen zeigt, und müssen dann schnell behoben werden.
Die Nachfrage ist hoch und stabil. Das Auslaufen der Wartung für ältere SAP-Systeme und der Umstieg auf S/4HANA ziehen viele Migrations- und Neuaufbauprojekte im Analytics-Umfeld nach sich. Erfahrene Berater wechseln häufig in die Rolle von Lösungsarchitekten, Projektleitern oder Teamleitern, andere machen sich als Freiberufler selbstständig, was im SAP-Umfeld verbreitet ist. Wer sich zusätzlich in Cloud-Plattformen, Datasphere, Planung mit SAP Analytics Cloud oder der Anbindung von Nicht-SAP-Daten auskennt, ist besonders gefragt. Reine Kenntnisse im klassischen BW 7.x verlieren dagegen allmählich an Wert.
Üblich ist ein drei- bis fünfjähriges Studium mit Bachelor- oder Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik, Informatik oder BWL, gefolgt von einem Traineeprogramm oder einer Einarbeitung von sechs bis zwölf Monaten in einer SAP-Beratung. Alternativ führt eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker mit Berufserfahrung im Reporting in den Beruf; SAP-Zertifizierungen ergänzen beide Wege.
Die Thüga SmartService GmbH mit rund 300 Mitarbeitern ist eine Tochtergesellschaft der Thüga AG, dem bundesweit größten...
Für ein etabliertes IT-Unternehmen mit Schwerpunkt auf digitalen Lösungen und SAP-Dienstleistungen suchen wir einen er...
Business Analysts erheben, wie Geschäftsprozesse in einem Unternehmen ablaufen, und übersetzen die Anforderungen der Fachabteilungen in Vorgaben für IT-Systeme und Projekte. Bei Finanzdienstleistern geht es oft um Kreditprozesse, regulatorische Vorgaben und die Ablösung von Altsystemen.
Data Engineers bauen und betreuen die technischen Systeme, mit denen Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt, bereinigt, gespeichert und für Auswertungen bereitgestellt werden. Ihre Arbeit ist die Grundlage für Berichte, Dashboards und datengestützte Anwendungen.
Wir benachrichtigen dich, sobald passende Stellen erscheinen – kein Spam, jederzeit abbestellbar.