EY-Parthenon Consultant Strategy (Financial Services) (w/m/d)
Are you ready to shape your future with confidence?Du willst mehr als reine Strategieberatung? Du willst tiefer einsteig...
Consultants im Strategiebereich von EY-Parthenon, der Strategieberatung innerhalb von EY, beraten Unternehmen und Finanzinvestoren bei Fragen der Unternehmensstrategie, bei Markteintritten, Restrukturierungen und Übernahmen. Sie analysieren Märkte und Geschäftszahlen, bauen Modelle und bereiten Entscheidungsvorlagen für das Management vor.
Analysen, Modellierung, Recherche, Experteninterviews per Telefon und die Arbeit an Präsentationen lassen sich gut von zu Hause erledigen, Workshops, Managementpräsentationen und manche Abstimmungen verlangen dagegen Anwesenheit beim Kunden oder im Büro. In der Strategieberatung ist Homeoffice an einzelnen Tagen pro Woche heute in vielen Teams üblich, wie viel genau, hängt aber stark vom Projekt und vom Kunden ab: Manche Projekte laufen überwiegend virtuell, andere verlangen mehrere Tage pro Woche vor Ort. Eine Stelle, die ganz von zu Hause ausgeübt wird, ist in diesem Beruf die Ausnahme, gerade für Einsteiger, die viel durch die Zusammenarbeit im Team lernen. Wegen vertraulicher Informationen, etwa zu laufenden Übernahmen, gelten strenge Vorgaben zu Datenschutz und Verschwiegenheit: Arbeit nur über gesicherte Zugänge, keine Telefonate über Mandate in öffentlichen Räumen. Auch im Homeoffice wird kurzfristige Erreichbarkeit erwartet, häufig bis in den Abend, und die Abstimmung mit Manager und Team läuft über zahlreiche Videocalls.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.800 € | 5.700 € | 6.700 € | 68.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 6.500 € | 8.000 € | 9.800 € | 96.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 9.500 € | 11.500 € | 15.000 € | 138.000 € |
Es gibt keinen Tarifvertrag; das Gehalt richtet sich nach der Karrierestufe und wird mit jeder Beförderung deutlich angehoben, hinzu kommt ein leistungsabhängiger Bonus, der auf höheren Stufen einen großen Anteil ausmacht. Bezahlt wird auch nach Standort und Studienabschluss, und Strategieeinheiten großer Prüfungsgesellschaften liegen meist etwas unter den Gehältern der bekanntesten reinen Strategieberatungen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Consultants im Strategiebereich arbeiten in kleinen Projektteams, die für einige Wochen bis Monate eine konkrete Frage eines Kunden beantworten: Lohnt sich der Eintritt in einen neuen Markt, wie lässt sich ein Geschäftsbereich profitabler aufstellen, was ist ein Unternehmen wert, das ein Finanzinvestor kaufen will. Ein großer Teil der Arbeit bei EY-Parthenon betrifft Transaktionen, etwa Commercial Due Diligences für Private-Equity-Gesellschaften, Banken und Konzerne. Daneben stehen klassische Strategie-, Wachstums- und Restrukturierungsprojekte. Im Alltag recherchieren Consultants Marktdaten, führen Interviews mit Branchenexperten und Kunden des Mandanten, werten Umsatz- und Kostendaten aus und bauen daraus Excel-Modelle, etwa Marktgrößen oder Businesspläne. Die Ergebnisse fassen sie in Präsentationen zusammen, die sie mit Managern und Partnern abstimmen und in Workshops oder Lenkungskreisen beim Kunden vorstellen. Auf Einstiegsebene liegt der Schwerpunkt auf Analyse, Modellierung und Folienerstellung; mit wachsender Erfahrung kommen Projektsteuerung und direkter Kundenkontakt hinzu.
Der übliche Weg führt über ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens oder eines quantitativen Fachs wie Mathematik, Physik oder Informatik, meist mit Masterabschluss. Praktika in Beratungen, Investmentbanken oder Strategieabteilungen von Unternehmen gelten fast als Voraussetzung. Das Auswahlverfahren umfasst in der Regel Online-Tests sowie mehrere Interviewrunden mit Fallstudien, in denen strukturiertes Denken und Rechnen unter Zeitdruck geprüft werden. Quereinsteiger mit einigen Jahren Erfahrung in Corporate Finance, M&A oder einer Fachbranche steigen teils auf höherer Stufe ein, durchlaufen aber dasselbe Fallstudienverfahren.
Strategieberatung ist ein Beruf mit hoher Arbeitslast. Wochen mit deutlich mehr als 50 Stunden sind üblich, besonders bei Due Diligences, deren Fristen der Ablauf einer Transaktion vorgibt und die oft nur zwei bis vier Wochen dauern. Abend- und Wochenendarbeit kommt vor, vor allem vor Abgabeterminen. Projekte und Kunden wechseln häufig, Planbarkeit ist eingeschränkt, und Reisen zum Kunden gehören je nach Projekt dazu. Verlangt werden sicherer Umgang mit Excel und PowerPoint, eine genaue Arbeitsweise bei Zahlen, gutes Englisch und die Fähigkeit, Kritik an den eigenen Ergebnissen schnell umzusetzen. Die Leistungsbewertung erfolgt regelmäßig und ist mit Beförderungsstufen verknüpft; wer nicht vorankommt, verlässt die Beratung oft nach einigen Jahren. Die Fluktuation in der Branche ist entsprechend hoch. Für Menschen mit festen Betreuungs- oder Pflegezeiten ist der Rhythmus schwer zu vereinbaren, auch wenn Teilzeitmodelle inzwischen angeboten werden.
Die Nachfrage nach Strategie- und Transaktionsberatung schwankt mit der Konjunktur und dem M&A-Markt, ist über die Jahre aber stabil hoch, getragen von Themen wie Restrukturierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Laufbahn folgt festen Stufen vom Consultant über Senior Consultant und Manager bis zum Director und Partner. Viele wechseln nach drei bis sechs Jahren in Strategie- oder M&A-Abteilungen von Unternehmen, zu Private-Equity-Gesellschaften oder in Führungspositionen der Industrie. Die Beratungserfahrung gilt dort als gefragte Qualifikation.
Der Einstieg erfolgt in der Regel nach einem Masterstudium von insgesamt etwa fünf Jahren, oft ergänzt durch mehrere Praktika. Absolventen mit Bachelorabschluss steigen teils als Analyst eine Stufe darunter ein. Quereinsteiger mit Erfahrung in Finanzen oder einer Fachbranche können auf höherer Stufe beginnen, durchlaufen aber ebenfalls Fallstudieninterviews.
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