Senior Consultant M&A - Transactions / Due Diligence (m/w/d)
Wir sind eine unabhängige Beratungsboutique mit Standorten in Düsseldorf und Dortmund. In den Bereichen Transactions, Re...
Consultants M&A begleiten Unternehmen beim Kauf, Verkauf oder Zusammenschluss von Firmen und Unternehmensteilen. Sie werten Finanzdaten aus, bewerten Unternehmen, prüfen Risiken in der Due Diligence und bereiten Verhandlungen und Transaktionsunterlagen vor.
Analysen im virtuellen Datenraum, Finanzmodelle, Bewertungen, Berichte und Präsentationen lassen sich gut von zu Hause erledigen, ebenso viele Abstimmungen per Videokonferenz. Anwesenheit verlangen dagegen Management-Präsentationen, Workshops beim Mandanten, Termine im Zielunternehmen und entscheidende Verhandlungsrunden, die je nach Projekt mehrere Tage am Stück vor Ort bedeuten können. In großen Beratungs- und Prüfungsgesellschaften ist hybrides Arbeiten mit einzelnen Homeoffice-Tagen pro Woche verbreitet, wobei der tatsächliche Umfang stark vom Projekt und vom Team abhängt; überwiegend oder ganz von zu Hause zu arbeiten ist in diesem Beruf die Ausnahme, und kleinere Boutiquen erwarten oft mehr Präsenz im Büro. Für die Arbeit zu Hause gelten strenge Vorgaben zur Vertraulichkeit: gesicherte Verbindung, kein Arbeiten mit Transaktionsdaten an öffentlichen Orten und ein Raum, in dem Telefonate nicht mitgehört werden. Homeoffice ändert zudem wenig an den Arbeitszeiten, denn in Deal-Phasen wird auch von zu Hause abends und am Wochenende Erreichbarkeit erwartet.
Das gilt für den Beruf insgesamt und nicht für jede Stelle. Ob ganz von zu Hause, überwiegend oder an einzelnen Tagen gearbeitet wird, steht in der jeweiligen Anzeige – darauf lohnt sich vor der Bewerbung ein genauer Blick.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 4.000 € | 4.800 € | 6.000 € | 57.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 5.500 € | 7.000 € | 9.000 € | 84.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 8.000 € | 10.000 € | 14.000 € | 120.000 € |
Einen Tarifvertrag gibt es für diesen Beruf nicht, die Gehälter werden frei verhandelt und hängen stark vom Arbeitgebertyp ab: Investmentbanken und auf große Transaktionen spezialisierte Boutiquen zahlen deutlich mehr als mittelständische Beratungen oder Prüfungsgesellschaften außerhalb der großen Häuser. Hinzu kommt ein variabler Bonus, der in den Werten nicht enthalten ist und in starken Transaktionsjahren einen erheblichen Teil des Jahreseinkommens ausmachen kann.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und gerundet. Sie gelten für eine Vollzeitstelle und für den Beruf insgesamt – im Büro wie von zu Hause. In Teilzeit verringert sich das Gehalt im Verhältnis der Stunden.
Das Jahresbrutto ist das 12-Fache des Monatswertes, ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Einzelfall entscheiden Arbeitgeber, Tarifbindung, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Consultants im Bereich Mergers & Acquisitions arbeiten an Unternehmenstransaktionen, meist im Auftrag eines Käufers, eines Verkäufers oder eines Finanzinvestors. Je nach Arbeitgeber liegt der Schwerpunkt unterschiedlich. In Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dominieren Financial Due Diligence und Bewertung: Jahresabschlüsse und Monatszahlen im virtuellen Datenraum auswerten, bereinigte Ergebnisse und Nettofinanzverschuldung herleiten, Working-Capital-Analysen erstellen und die Ergebnisse in Berichten zusammenfassen. In Corporate-Finance-Beratungen und M&A-Boutiquen geht es stärker um den Prozess selbst: potenzielle Käufer recherchieren, Long- und Shortlists aufbauen, Teaser und Informationsmemoranden schreiben, Finanzmodelle und Bewertungen nach DCF- oder Multiplikatorverfahren rechnen und Angebote vergleichen. In Strategieberatungen kommen Commercial Due Diligence, Marktanalysen und die Planung der Integration nach dem Abschluss hinzu. In Kanzleien arbeiten Consultants an der Schnittstelle zur rechtlichen Prüfung. Ein großer Teil des Tages besteht aus Excel, PowerPoint, Telefonaten mit dem Management des Zielunternehmens und der Abstimmung im Projektteam.
Der übliche Weg führt über ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft, Finanzen, des Wirtschaftsingenieurwesens oder der Wirtschaftsmathematik, häufig mit Master. Gute Noten, Praktika in Beratung, Investmentbanking oder Wirtschaftsprüfung und sichere Englischkenntnisse werden bei Berufseinsteigern stark gewichtet. Viele steigen über ein Praktikum oder als Associate bzw. Analyst ein. Quereinsteiger kommen vor allem aus Controlling, Konzernrechnungswesen, Wirtschaftsprüfung oder Corporate-Development-Abteilungen von Unternehmen; Erfahrung mit Abschlüssen und Planungsrechnungen ist dafür die wichtigste Grundlage. Berufsbegleitend erwerben manche den CFA, das Wirtschaftsprüferexamen oder vergleichbare Qualifikationen.
Die Arbeit folgt dem Takt der Transaktionen und nicht festen Bürozeiten. In heißen Phasen, etwa kurz vor Abgabe eines Due-Diligence-Berichts oder vor dem Signing, sind lange Abende und Wochenendarbeit üblich, besonders in Boutiquen und bei Investmentbanken nahen Beratungen. Zeitpläne verschieben sich kurzfristig, wenn Verhandlungen ins Stocken geraten oder neue Daten nachgereicht werden. Gefordert sind sorgfältiges Arbeiten mit Zahlen unter Zeitdruck, die Fähigkeit, große Datenmengen schnell zu strukturieren, und ein belastbares Auftreten gegenüber Mandanten und Geschäftsführungen. Hinzu kommen strenge Verschwiegenheitspflichten, da Transaktionen oft Insiderinformationen betreffen. Je nach Arbeitgeber fallen Reisen zu Mandanten und Zielunternehmen an. Die Fluktuation ist vergleichsweise hoch; viele wechseln nach einigen Jahren in Unternehmen oder zu Finanzinvestoren.
Die Nachfrage hängt stark vom Transaktionsmarkt ab, der mit Zinsniveau, Konjunktur und Finanzierungsbedingungen schwankt. In schwachen Jahren werden weniger Stellen besetzt, Restrukturierung und Distressed M&A gewinnen dann an Bedeutung. Langfristig sorgen Nachfolgeregelungen im Mittelstand, Private-Equity-Aktivität und Konzernumbauten für Bedarf. Der übliche Karriereweg führt vom Consultant über Senior Consultant und Manager bis zu Director oder Partner. Häufige Wechsel gehen in das Corporate Development von Unternehmen, zu Private-Equity-Gesellschaften, ins Beteiligungscontrolling oder in die Finanzleitung mittelständischer Firmen.
Üblich ist ein wirtschaftswissenschaftliches Studium, meist mit Master nach insgesamt fünf Jahren, ergänzt durch Praktika in Beratung, Wirtschaftsprüfung oder Investmentbanking. Der Einstieg erfolgt als Analyst, Associate oder Consultant, die Einarbeitung geschieht überwiegend im Projekt. Quereinsteiger kommen mit einigen Jahren Erfahrung aus Controlling, Rechnungswesen oder Wirtschaftsprüfung.
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